Betriebliche Altersversorgung 2018


Die Betriebliche Altersversorgung 2018 als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung. Voraussetzungen, Vorteile und Nachteile.



Sich zusätzlich eine betriebliche Altersversorgung 2018 über den Betrieb aufzubauen, ist in der Regel eine gute und lohnende Entscheidung. In den meisten Fällen unterstützt Sie dabei auch Ihr Arbeitgeber, indem dieser entweder zum Teil oder sogar komplett die Beiträge zur betriebliche Altersversorgung 2018 übernimmt. Auch wenn Sie selber Beiträge für diese Vorsorge leisten, bekommen Sie vom Staat Unterstützung dabei, denn dieser gewährt eine Höchstgrenze, bis zu der Sie die Beiträge ohne steuerliche Abzüge oder Sozialabgaben von Ihrem Bruttogehalt zahlen können.

Recht auf die betriebliche Altersversorgung 2018

Mittlerweile hat sich die Betriebsrente zu einer Möglichkeit der Altersvorsorge entwickelt, auf die Sie als Arbeitnehmer in der Regel einen Anspruch haben. Zuvor konnte der Arbeitgeber freiwillig diese Variante gewähren. Wollen Sie heute als Arbeitgeber eine Betriebsrente abschließen und haben weiterhin keine tariflichen Vereinbarungen getroffen, die diese Möglichkeit untergraben, dann ist Ihr Arbeitgeber auch dazu verpflichtet, Ihren Bruttolohn anteilig als Beiträge für die Betriebsrente einzusetzen, die sogenannte Entgeltumwandlung.

Darüber hinaus kann die Beitragszahlung auch so gehandhabt werden, dass Ihr Arbeitgeber zum Teil oder auch komplett für die Beiträge aufkommt. Ebenfalls ist die Beitragszahlung aus Ihrem Nettogehalt möglich.

Die Ausnahme, in der Sie unter Umständen keinen Anspruch auf eine Betriebsrente haben, ist die tarifliche Bezahlung. In diesem Fall können Sie mit einer Betriebsrente nur rechnen, wenn im Tarifvertrag enthalten ist, dass eine solche Rente in Frage kommt und gestattet wird.

Verwaltung der Betriebsrente durch den Arbeitgeber

Haben Sie sich für die Variante der zusätzlichen Altersversorgung 2018 durch eine betriebliche Rente entschieden, dann laufen die weiteren Vorgänge allein über den Arbeitgeber. Dieser ist für die Wahl der Anlageform zuständig sowie für die Regelung der Beitragszahlungen. Darüber hinaus fungiert er als Vertragspartner mit dem Versicherungsanbieter oder Finanzdienstleister, den er für die Rente gewählt hat. Bei einem Tarifvertrag ist das Vorgehen einer Betriebsrente darin festgehalten.

Ratgeber: Betriebliche Altersversorgung

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Ihr Arbeitgeber muss Ihnen zwar in der Regel eine Betriebsrente gestatten, sich an den Beiträgen für diese zu beteiligen steht ihm allerdings frei. Er kann sich dabei ganz heraus halten, nur einen Teil zu den Beiträgen beisteuern oder diese ganz übernehmen. Wichtig dabei ist, dass egal für welche Variante sich Ihr Arbeitgeber entscheidet, Sie als Arbeitnehmer die einzige Partei sind, die im Nachhinein die Rentenzahlungen erhält.

Im Folgenden werden die Hauptvorteile für die Betriebliche Altersversorgung 2018 genannt:

  • Die Organisation der Betriebsrente übernimmt vollständig der Arbeitgeber, sodass Sie selbst nichts weiter tun müssen, als im Nachhinein die Rentenzahlungen zu erhalten.
  • Da Ihr Arbeitgeber nicht nur Ihnen eine Betriebsrente zur Verfügung stellt sondern auch seinen übrigen Mitarbeitern, können die Verwaltungs- und Abschlusskosten auf mehrere Personen aufgeteilt werden, sodass für Sie im Einzelnen geringere Kosten anfallen. Oftmals kommt es an dieser Stelle auch zu Mengenrabatten oder gesonderten Tarifen mit niedrigen Verwaltungskosten für den Betrieb.
  • In der Regel wehren sich Arbeitgeber nicht dagegen, den Arbeitnehmern etwas oder sogar alles zu den Beiträgen für die Betriebsrente dazu zu geben. In einigen Fällen sind diese sogar durch tarifliche Vereinbarungen dazu verpflichtet.
  • Liegt ein Tarifvertrag vor, dann werden die Konditionen der Rente oft an die beruflichen Risiken angepasst.
  • Durch eine Betriebsrente ist die Förderung durch verschiedene Varianten gleichzeitig nutzbar.
  • Wenn für die Beiträge zur Betriebsrente eine Entgeltumwandlung vorgenommen wird, also die Beiträge direkt aus dem Bruttogehalt stammen, dann sind diese sowohl steuer- als auch sozialabgabenfrei. Die Abgabenfreiheit bewirkt jedoch einen geringeren Anspruch bei der gesetzlichen Rente und der Arbeitslosenversicherung.

Neben den Vorteilen für den Arbeitnehmer stellt eine Betriebsrente auch gewisse Vorteile für den Arbeitgeber dar, denn dieser stärkt somit einerseits die Bindung der Mitarbeiter, indem diesen eine finanzielle Zusatzleistung geboten wird, und andererseits ist eine steuerliche Absetzung der Aufwendungen möglich.

Die Durchführungswege für die Betriebliche Altersversorgung 2018

Der bekannteste Durchführungsweg für die Betrieblichen Altersversorgung 2018 ist die Direktversicherung.

Pensionszusage 2018

Eine Direktzusage oder auch Pensionszusage bedeutet für den Arbeitgeber, dass er eine Betriebsrente aus dem Vermögen des Unternehmens an den Arbeitgeber im Pensionsalter leistet. In der Regel werden dafür Pensionsrückstellungen gebildet und auch eine Rückversicherung wird abgeschlossen. Durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) kommt es auch bei Insolvenz des Arbeitgebers zu den Leistungen einer Direktzusage.

Normalerweise werden für die Leistungen einer Direktzusage nur die Beiträge des Arbeitgebers genutzt, doch nach Wunsch kann auch hier eine Entgeltumwandlung der Arbeitnehmer vorgenommen werden.

Anders als bei Pensionsfonds haben Sie bei einer Direktzusage nicht die Möglichkeit auch nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen, durch eigene Beiträge die Leistungen zu sichern. Ihnen bleibt lediglich der Anspruch auf die bis zum Ausscheiden erworbenen Anwartschaften.

Auch die Unterstützung durch eine Riester-Förderung ist nur bei Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen möglich, jedoch nicht bei Direktzusagen.

Unterstützungskasse 2018

Bei der Unterstützungskasse handelt es sich um eine Versorgungseinrichtung, die nicht für den Arbeitnehmer sondern nur für den Arbeitgeber da ist, damit dieser die versprochenen Leistungen auch erbringen kann. Gebildet wird diese Kasse von mehreren Unternehmen.

Die Unterstützungskasse ist dafür verantwortlich, dass die eingezahlten Beiträge und die Gewinne wirtschaftlich angelegt werden, um im Nachhinein genug für die Betriebsrenten zu erbringen. Sollte aus der Kasse nicht genug hervorgehen, um die versprochenen Rentenleistungen zu gewährleisten, dann muss der Arbeitgeber selbst die übrig bleibende Summe leisten. Ist dieser aufgrund von Insolvenz dazu nicht in der Lage, dann ist der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) am Zug.

Der Arbeitnehmer ist im Nachhinein dazu verpflichtet, das Geld, was er in Form einer Betriebsrente erhält, zu versteuern. Auch bei dieser Art der betrieblichen Altersversorgung ist die Nutzung der Riester-Förderung nicht möglich.

Ebenso wie bei der Direktzusage ist auch hier nur der Anspruch auf die bis zum Ausstieg aus dem Unternehmen erworbenen Anwartschaften vorhanden. Nach dem Verlassen des Unternehmens kann der Arbeitnehmer nicht weiterhin eigenständig Beiträge an die Unterstützungskasse leisten.

Pensionskasse 2018

Eine Pensionskasse entsteht durch die Beteiligung mehrerer Unternehmen, bei der die Beiträge von den Arbeitgebern geleistet werden. Somit bilden Pensionskassen spezielle Lebensversicherungen. Doch auch als Arbeitnehmer können Sie finanziell zu einer Pensionskasse beitragen. Dabei haben Sie die Möglichkeit, solange Sie die Höchstgrenze nicht überschreiten, die Beiträge für die Pensionskasse steuerlich abzusetzen. Darüber hinaus ist eine vierprozentige Umwandlung der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung aus dem Bruttolohn sozialversicherungsfrei.

Bei einer betrieblichen Altersversorgung über eine Pensionskasse können Sie auch den steuerlichen Sonderausgabenabzug durch die Riester-Förderung nutzen. Wichtig ist, dass Sie die Beiträge aus Ihrem versteuerten Einkommen zahlen. Im Nachhinein kommt es dann zur vollen Besteuerung der Pensionskassenleistungen, die Sie durch Beiträge mit Sonderausgabenabzug erhalten.

Die Leitung und Kontrolle der Pensionskassen übernimmt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin). Da die Pensionskassen nicht vom Arbeitgeber abhängig sind, können Leistungen für Arbeitnehmer und deren Hinterbliebene garantiert werden, auch wenn der Arbeitgeber insolvent gehen sollte.

Sie haben die Möglichkeit, weiterhin eigene Beiträge in die Pensionskasse einzuzahlen, wenn Sie mit unverfallbaren Anwartschaften auf eine Betriebsrente einen Betrieb verlassen.

Pensionsfonds 2018

Bei Pensionsfonds handelt es sich um selbstständige Versorgungseinrichtungen, durch die den Arbeitnehmern die zuvor versprochenen Leistungen auch rechtlich zugesichert werden. Durch die flexibleren Auswahlmöglichkeiten von Pensionsfonds gegenüber Direktversicherungen und Pensionskassen bezüglich der Geldanlage, kommt es einerseits zu möglichen höheren Renditen, andererseits entsteht dadurch allerdings auch ein höheres Verlustrisiko. Um diesem Risiko weitestgehend vorzubeugen, werden Pensionsfonds sowohl von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) überwacht als auch durch eine Insolvenzversicherungspflicht beim Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschützt.

Möchten Sie Beiträge an einen Pensionsfond leisten, dann stammen diese aus der Entgeltumwandlung. Dabei ist zu beachten, dass Sie 1.800 Euro an Beiträgen steuerlich absetzen können und bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) der Rentenversicherung steuer- und beitragsfrei gewährleistet bekommen. Bei den durch die Beiträge entstehenden Leistungen haben Sie die Wahl zwischen zwei Varianten: Einmal die lebenslange Altersrente oder einen Auszahlungsplan mit Restverrentung im Anschluss.

Nutzen Sie Ihr bereits versteuertes Nettoeinkommen, um die Beitragszahlungen zu leisten, dann können Sie die Riester-Förderung nutzen und somit staatliche Zulagen beanspruchen und die Kosten in Form von Sonderausgaben von der Steuer absetzen.

Sollten Sie einen Betrieb verlassen aber weiterhin eigenständig Beiträge in Pensionsfonds einzahlen wollen, dann sind dafür unverfallbare Anwartschaften nötig.