Gehaltsrechner


Gehaltsrechner zur Brutto Netto Berechnung.



Mit einem Gehaltsrechner 2019 zur Brutto Netto Berechnung können sowohl Angestellte als auch Beamte und Selbständige errechnen, um wie viel Euro Steuern das Bruttoeinkommen gekürzt wird, damit das tatsächliche Nettoeinkommen erreicht wird. Für den Gehaltsvergleich kann der Interessierte einen Gehaltsrechner schnell und einfach im Internet auf zahlreichen Portalen finden.

Diese Gehaltsrechner werden in der Regel kostenlos angeboten und sind unkompliziert zu bedienen. Häufig ist eine Anmeldung oder Registrierung bei einem Gehaltsrechner nicht erforderlich und der Verbraucher muss lediglich einige Angaben in diesem Gehaltsrechner  tätigen.

Hierzu zählen unter anderem das aktuelle Steuerjahr, das Bruttoeinkommen, die Steuerklasse, die Kinderfreibeträge, das Bundesland, das Geburtsjahr, eine eventuelle Kirchensteuerpflicht, eine Sozialversicherungspflicht und Angaben zur Krankenkasse. Diese Angaben sind auf der Lohnsteuerkarte zu finden.

Gehaltsvergleich mit dem Gehaltsrechner

Die Gehaltsrechner sind einfach aufgebaut und leicht zu verstehen. Wissen muss man lediglich die Steuerklasse und den Prozentsatz der Krankenkasse, da diese variieren kann und bei einem Gehaltsrechner angegeben werden muss. In einem Gehaltsrechner muss ebenfalls die Rentenversicherungspflicht angegeben werden.

Beamte und Geschäftsführer unterliegen einer gesonderten Tabelle. Wichtig bei einem Gehaltsrechner ist gleichsam das Bundesland, in dem der Arbeitnehmer lebt und arbeitet. Die Kirchensteuer, sofern kein Austritt aus der Kirche vorliegt und somit keine Kirchensteuer gezahlt werden muss, beträgt in Bayern, Bremen, Hamburg und Baden-Württemberg 8%, in allen anderen Bundesländern 9%.

Differieren kann je nach Bundesland auch die Höhe der Renten- und Arbeitslosenversicherung. Auch dies wird in einem Steuerrechner berücksichtigt. Auch bei einem Stundenlohn kann ein Gehaltsrechner zur Hilfe genommen werden. Stundenlöhne sind in gleicher Weise zu behandeln wie Monatslöhne und Gehälter. Hier werden auch alle allgemeinen Angaben für den Gehaltsrechner benötigt und danach automatisch berechnet. Das Ergebnis wird von den Gehaltsrechner klar und deutlich angezeigt.

Gehaltsrechner

Steuerklassen und Freibeträge

Hierzu muss festgestellt werden, dass die Steuerklasse nicht die absolute Summe verändert, welche ein Arbeitnehmer jährlich an das Finanzamt zu zahlen hat. Allerdings macht es einen Unterschied, ob der Arbeitnehmer sofort niedrigere Abzüge zu zahlen hat oder sich später die zu viel gezahlten Steuern über die Einkommenssteuererklärung wieder rückerstatten lässt. Dennoch wirkt sich diese Entscheidung vor allem auf die so genannten Lohnersatzleistungen aus, da hier die Höhe entsprechend dem Nettorechner nach dem zuletzt erhaltenen Nettoeinkommen richtet.

Grundsätzlich bietet der Staat den Eltern finanzielle Unterstützung, wobei das Kindergeld, der Kinderfreibetrag und auch der Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung, kurz BEA-Freibetrag, zu berücksichtigen ist. Das Finanzamt prüft hierbei automatisch, welche der Varianten für den einzelnen Arbeitnehmer sinnvoller ist und sind bei der Höhe der monatlichen Lohnsteuerabzüge die eingetragenen Kinderfreibeträge unerheblich, sondern ist nur bei der abschließenden Ermittlung der Jahressteuer bedeutend.

Steuerratgeber 2018

Sie möchten den kostenlosen Ratgeber zur Steuererklärung runterladen? Wir senden Ihnen diesen gerne per E-Mail zu! Diesem Service liegt die von den Finanzbehörden der Länder herausgegebene Broschüre "Kleiner Ratgeber für Lohnsteuerzahler" zu Grunde. Die Datenschutzerklärung können Sie hier lesen: https://www.finanzleser.de/datenschutz/ Powered by ConvertKit

Grundsätzlich wird der Jahresfreibetrag auf monatliche Beträge umgerechnet und anschließend wird er vom Arbeitgeber vom Bruttoeinkommen abgezogen. Dadurch wird vom Gehalt weniger Lohnsteuer fällig.

Lässt sich der Arbeitnehmer einen Freibetrag eintragen, so ist er prinzipiell verpflichtet, am Ende des Kalenderjahres eine Steuererklärung unaufgefordert abzugeben. Entfällt im Laufe des Jahres der Grund für eine Befreiung, ist eine zu wenig gezahlte Steuer umgehend nachzuzahlen. Lässt der Arbeitnehmer jedoch keinen Freibetrag eintragen, so wird nach dem Brutto Netto Rechner eine zu viel gezahlte Steuer vom Finanzamt zurückerstattet.

Gehaltsrechner für Selbständige

Wer eine selbständige Tätigkeit ausübt, wird nach dem Umsatz vom Finanzamt jährlich eingestuft und muss danach seine Steuern entrichten. Rentenversicherungsbeiträge werden nicht automatische wie bei einem Angestellten monatlich vom Gehalt abgezogen, sondern selber geleistet. Auch die Krankenversicherung muss hier selber monatlich getragen werden. Hier kann jedoch auch eine gesetzliche Krankenkasse gewählt werden, die Tarife für Selbständige anbieten. Es ist nicht mehr Pflicht, sich privat zu versichern und somit auch viel höhere Beträge zu zahlen.

Gehaltsrechner und die Sozialversicherungspflicht

Hierzu zählen alle Arbeitnehmer und auch Auszubildende, welche renten-, kranken- und pflegeversicherungspflichtig sind. Aber auch geringfügig Beschäftigte gehören dazu, anders wie beispielsweise mithelfende und unbezahlte Familienmitglieder oder auch Beamte. Dieser Beitrag dient vor allem dazu, dass Zuschüsse der Krankenkasse zum Zahnersatz finanziert werden. Grundsätzlich zahlen an dieser Stelle die Arbeitnehmer mehr für einen entsprechenden Gesundheitsschutz als die Arbeitgeber. Nur in wenigen Ausnahmefällen kann sich der Arbeitnehmer von diesem Zusatzbeitrag befreien lassen und auch nur dann, wenn die so genannte Belastungsgrenze von der getätigten Eigenleistung überschritten wird.

Ist der Arbeitnehmer älter als 23 Jahre und hat kein eigenes Kind, dann zahlt er einen erhöhten Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung. Befreit sind lediglich Arbeitnehmer, welche bereits vor dem 01. Januar 1940 geboren wurden und Arbeitnehmer, welche Vater oder Mutter eines Kindes werden, denn hier gilt eine lebenslange Beitragsbefreiung. Gleiches gilt allerdings auch für Pflegeeltern, Stiefeltern und Adoptiveltern.

Gehaltsrechner und deren praktischen Anwendung

Steht der Arbeitnehmer vor einer Gehaltsverhandlung oder einem Wechsel der Beschäftigung, dann ist es durchaus ratsam, sein Nettoeinkommen über einen Gehaltsrechner zu kalkulieren. Allerdings funktioniert bei einem Gehaltsrechner die Berechnung auch umgekehrt, denn der Arbeitnehmer könnte ermitteln, welches Bruttoeinkommen er benötigt, damit er das gewünschte Nettoeinkommen auch erreicht. Weiterhin kann der Interessierte über einen Gehaltsrechner herausfinden, wie viel von der Tantieme, vom Urlaubsgeld oder auch vom Weihnachtsgeld übrig bleibt. Hierbei wird vom Gehaltsrechner das Nettoeinkommen inklusive oder ohne Sonderzahlungen berechnet.

Grundsätzlich berücksichtigt ein guter Gehaltsrechner auch die Kinderfreibeträge oder auch eventuell vorhandene persönliche Freibeträge sowie die zu leistende Kirchensteuer. Auch zwischen versicherungspflichtigen und nicht versicherungspflichtigen Arbeitnehmern kann bei einem Gehaltsrechner unterschieden werden.

Zumeist wird hierbei mit einem einfachen Klick am Gehaltsrechner die Sozialversicherungspflicht entfernt und es ist möglich, dass auch Selbständige und Beamte ihr monatliches Nettoeinkommen bestimmen. Der Gehaltsrechner zieht in diesem Fall weder Arbeitslosen- noch Rentenversicherungsbeiträge ab. Über eine weitere Auswahl können auch die Krankenversicherungsbeiträge am Gehaltsrechner  eliminiert werden.

Sozialversicherungswerte 2019

In dieser kostenlosen Übersicht erhalten Sie die wichtigsten Hinweise, Erläuterungen und Praxistipps zum Thema. Wir senden Ihnen diese gerne per E-Mail zu. Die Datenschutzerklärung können Sie hier lesen: https://www.finanzleser.de/datenschutz/ Powered by ConvertKit

Steuertipps zur Verbesserung des Nettoeinkommens

Natürlich hat kein Arbeitnehmer Geld zu verschenken und schon gar nicht an das zuständige Finanzamt. Aus diesem Grund gibt die Arbeiterkammer jährlich hilfreiche Tipps bekannt, wie sich Arbeitnehmer Geld vom Finanzamt zurückholen können.

So sollen Arbeitnehmer beispielsweise nicht auf so genannte Steuergutschriften verzichten und Freibeträge oder Abschreibposten nutzen. So können sich Arbeitnehmer, welche nicht das ganze Jahr beschäftigt waren, Lohnsteuer rückerstatten lassen.

Gleiches gilt auch für Arbeitnehmer, welche sich beruflich weitergebildet haben, Ausgaben entstanden sind für eine Wohnraumbeschaffung oder wenn wegen einer Krankheit eine Diät eingehalten werden muss. Selbst Kleinverdiener, welche überhaupt keine Steuern zahlen mussten, können Geld zurückbekommen.