Pflegeversicherung Krankenkasse


Pflegeversicherung Krankenkasse 2019 kurzzeitige häusliche Pflege


Die Pflegeversicherung Krankenkasse 2019 muss dafür sorgen, dass häusliche Krankenpflege für die Dauer von bis zu vier Wochen gewährt wird, wenn diese Art der Pflege dazu dient, einen Krankenhausaufenthalt zu umgehen, diesen frühzeitig zu beenden oder auch, wenn dieser nicht erfolgen kann. Eine häusliche Krankenpflege umfasst einerseits die Grund- und Behandlungspflege wie Verbandswechsel, andererseits aber auch die Unterstützung im Haushalt. 

Gilt die betreute Person als pflegebedürftig, ist nicht mehr die Pflegeversicherung Krankenkasse für die Bereitstellung der Zusatzleistungen wie die Unterstützung verantwortlich, sondern stattdessen die Pflegeversicherung. Dies gilt nur, wenn im Haushalt der betroffenen Personen keine anderen Personen leben, die in der Lage wären, die Pflege mit allen Aufgaben zu übernehmen. Häusliche Krankenpflege bezieht sich auf den Haushalt der betroffenen Personen selbst, aber auch im weiteren Rahmen auf den Haushalt in Wohngemeinschaften, Schulen oder Kindergärten beispielsweise.

Sind die betroffenen Personen dagegen in einer Pflegeeinrichtung untergebracht, die gesetzlich auch für die Pflege aufkommen muss, kann der Anspruch auf häusliche Pflege nicht wahrgenommen werden. Eine Ausnahmeregelung stellt dabei das Pflegeheim dar, wenn betroffene Personen in diesen eine medizinische Versorgung für mindestens sechs Monate benötigen. Dabei muss die notwendige Behandlung jedoch ein derartiges Ausmaß verlangen, durch das dauerhaft eine Pflegeperson zur Stelle sein muss, um krankheitsbedingte Vorkommnisse unmittelbar zu behandeln.

Vor der Einführung der Anschlussversorgung nach Krankenhausaufenthalten stand nur denjenigen Personen eine gesetzliche Pflegeleistung zu, die auch Pflegebedürftigkeit durch die Zuteilung eines Pflegegrads vorweisen konnten. Nun ist es so, dass die Leistungen auch Personen gewährt werden, die nur vorübergehend auf Pflege angewiesen sind. Diese werden im Rahmen der Kurzzeitpflege gewährt. Mitglieder einer Pflegeversicherung Krankenkasse, die nur für eine von bis zu vier Wochen auf Pflege und hauswirtschaftliche Versorgung angewiesen sind, erhalten eine Verlängerung bis auf maximal 26 Wochen, wenn sich Kinder unter 12 Jahren oder behinderte Kinder in ihrem Haushalt befinden. Werden danach weiterhin Leistungen benötigt, tritt die Kurzzeitpflege in Kraft. Dabei leistet die Krankenkasse für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen in Höhe von 1.612 Euro im Jahr.

Pflegeversicherung Krankenkasse 2019: Rehabilitation und Prävention

Die derzeitige Entwicklung zeigt, dass die Menschen immer älter werden und immer weniger junge Menschen nachkommen. Damit die Menschen mit steigendem Alter nicht auch immer kränker werden, wird großen Wert auf Prävention gelegt, sodass Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels, Demenzerkrankungen oder Beeinträchtigungen der Mobilität vorgebeugt werden kann. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass die körperliche Bewegung, eine ausgewogene und gesunde Ernährung, geistige Arbeit und ein gesundes Sozialleben fokussiert werden, wobei die Pflegeversicherung Krankenkasse unterstützen soll.

Das Konzept „Reha vor Pflege“ der Pflegeversicherung Krankenkasse basiert darauf, dass Rehabilitation und Prävention einer Pflegebedürftigkeit vorbeugen sollen, was die Selbstständigkeit fördert und auch dafür sorgt, dass die Menschen deutlich uneingeschränkter leben können, was somit wiederum Krankheiten vermeidet. Um den Pflegegrad einer Person festzustellen, werden Gutachter eingesetzt, von denen die Lebenssituation eingeschätzt wird und die dabei auf die Bewältigung des Alltags, Unterstützungsmöglichkeiten durch Hilfsmittel, und den geeigneten Wohnraum achten. Stellen die Gutachter fest, dass Rehabilitation und Prävention für den Betroffenen von Vorteil sein könnten, hinsichtlich der Entwicklung der Krankheit und auch der Lebenssituation, können sie Empfehlungen zu derartigen Maßnahmen direkt in das Gutachten mitaufnehmen.

Im Jahr 2015 kam das Präventionsgesetz, welches dazu führte, dass stationäre Pflegeeinrichtungen ebenfalls Präventionsmaßnahmen bereitstellen müssen. Diese Leistungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Bereiche Ernährung, körperliche Betätigung, kognitive Leistungen, psychosoziale Gesundheit und Prävention von Gewalt.

Pflegekassen sorgen durch Bonuszahlungen für stärkere Motivation der Pflegeheime, ihre Patienten gesundheitlich wieder aufzubauen. Dies wird dadurch erreicht, dass Bonuszahlungen in Höhe von 2.952 Euro an die Heime geleistet werden, wenn deren Pflege dazu führt, dass Patienten anschließend einen niedrigeren Pflegegrad zugewiesen bekommen. Diese Bonuszahlung verlangt die Pflegekasse zurück, wenn der Erfolg der Behandlung nicht länger als sechs Monate anhält. Sind Rehabilitationsmaßnahmen medizinisch notwendig, werden aber zu spät gewährleistet, kommt es zu Auslgeichsbeträgen der Krankenkasse an die Pflegekasse. Diese Beträge belaufen sich auf 3.072 Euro.

Fungieren Angehörige als Pflegepersonen in der häuslichen Pflege werden diesen Angebote für Vorsorge- und Rehabilitationsaufenthalte gemacht. Die Personen können dabei entscheiden, ob sie diesen Aufenthalt allein, also ohne die pflegebedürftige Person, in Anspruch nehmen wollen oder ob die Person sie begleiten soll. Nehmen sie den Aufenthalt allein wahr, bietet sich die Gelegenheit, die Situation zuhause für eine kurze Zeit in den Hintergrund zu schieben. Für diese Situationen wird gewährleistet, dass die pflegebedürftige Person in dem Zeitraum in einer Einrichtung untergebracht wird, die Kurzzeitpflege leistet.

Fühlen sich die Pflegepersonen jedoch unwohl ohne die pflegebedürftige Person mitzunehmen, können sie den Aufenthalt auch gemeinsam absolvieren, wobei die Pflege dann von Einrichtungen in der Nähe übernommen wird. Hierbei kommen auch Einrichtungen in Frage, die nach dem SGB XI keine Zulassung vorweisen können. Somit können die Personen beispielsweise auch Einrichtungen des Müttergenesungswerks nutzen. Neben den direkten Angeboten für Vorsorge- und Rehabiliationsaufenthalte liegt in der Aufgabe der Pflegekassen und Pflegestützpunkte ebenfalls die Beratung von Angehörigen, die als Pflegepersonen fungieren. Diese Beratung bezieht sich in der Regel auf Angebote zur Entlastung von Pflegenden, Verhinderungspflege, Vorsorge- und Reha-Angebote.