Zusatzbeitrag Krankenkasse


Aktuelles zum Zusatzbeitrag Krankenkasse 2019



Grundsätzlich hängt die Höhe des von Krankenversicherten zu leistenden Zusatzbeitrag davon ab, wie sehr die Kassen gerade auf Geld angewiesen sind. Sie erhalten ihr Geld primär aus dem allgemeinen Krankenkassenbeitrag für die Versicherung sowie auch für diverse steuerliche Zuschüsse, die anhand unterschiedlicher Kriterien an die Krankenkassen verteilt werden. Natürlich reichen diese Beträge meist nicht aus, daher wird ein entsprechender Zusatzbeitrag Krankenkasse 2019 erhoben, die wohl auch im kommenden Jahr wieder ansteigen werden.

Für Versicherte ist ein Zusatzbeitrag Krankenkasse natürlich ärgerlich, denn sie müssen künftig mehr bezahlen. Ein Mitgrund für den Ärger ist hier auch, dass die Bundesregierung den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Krankenkassen verbessern wollte, damit letzten Endes die Verbraucher preislich davon profitieren können. Grundsätzlich ist dies nicht ausgeschlossen, aber nur dann machbar, wenn die prozentualen Tarife für den Zusatzbeitrag unterschiedlicher wären. Stattdessen gibt es jedoch einen deutschlandweiten Schnitt für den Zusatzbeitrag in der Krankenkasse von rund 1%.

Somit lohnt sich ein Wechsel zu einer anderen Kasse allein aus diesem Gründen nicht immer. Dennoch sollten Verbraucher die Möglichkeit nutzen, bei einer Veränderung vom Zusatzbeitrag genau zu prüfen, ob der aktuelle Versicherungsvertrag überhaupt die eigenen Wünsche abdeckt.

Fest steht, dass ein großer Teil – immerhin rund 95% – sämtlicher Kassenleistungen im deutschen Sozialgesetz verankert sind. Die anderen fünf Prozent sind genau jene Kassen, die sich bei den Leistungen von den 95% unterscheiden und einen Wechsel rentabel machen. Dabei sind es ganz verschiedene Aspekte und Extras, die für Versicherte lohnenswert sein können, seien es Zuschüsse für besondere Kuren, Behandlungen oder auch Zuschüsse für den Zahnersatz.

Mittlerweile gibt es mehrere Portale im Internet, die einen guten Vergleich verschiedener Krankenkassen ermöglichen und damit Verbrauchern die Möglichkeit geben, einen Wechsel nach der Erhöhung vom Zusatzbeitrag Krankenkasse in der Krankenversicherung durchzuführen. Wer hier eine passende Kasse findet, braucht im Grunde nur noch zu kündigen und sich bei der neuen Krankenkasse anzumelden. Dennoch: Ein Wechsel sollte nicht nur einfach so durchgeführt, sondern stets nach sorgfältigen Überlegungen geplant werden.

Übersicht: Zusatzbeiträge

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Durch Steigenden Zusatzbeitrag Krankenkasse 2019 zum Wechsel

Wenn Krankenkassen kurz vor dem Ende eines Jahres eine Erhöhung der Zusatzbeiträge bekanntgeben, können alle Versicherten einen Wechsel vornehmen, wenn sie dies möchten – denn hier gilt das Sonderkündigungsrecht. Man muss sich nicht dazu verpflichten, automatisch mehr zu bezahlen. Alle Versicherten können am Ende eines laufenden Monats kündigen und sich nach zwei Monaten, der regulären Kündigungsfrist bei den meisten Versicherungen, bei einer neuen Krankenkasse versichern.

Grundsätzlich sollte eine Kündigung wegen einem höheren Zusatzbeitrag Krankenkasse immer auf schriftlichem Wege erfolgen und nie nur mündlich. Die sicherste Weise ist, hier ein Einschreiben mit einem Rückschein einzusenden. Hier sollte man nach rund zwei Wochen eine Bestätigung seitens der Kasse erhalten haben, die danach an die neue Kasse weitergeleitet werden kann.

Auch von der neuen Kasse gibt es eine Bestätigung zur neuen Versicherung – diese wird dann dafür bei der alten eingereicht. Erst wenn dies erledigt ist, ist der Wechsel erledigt. Wichtig: Im Januar und Februar ist man auch als Neuversicherter noch dazu verpflichtet, die erhöhten Beitragssätze bei der letzten Kasse zu bezahlen. Falls dieser sich nicht verändert hat, kann man nur dann wechseln, wenn man zumindest 18 Monate bei der entsprechenden Kasse versichert war.

Krankenkassen sind darüber hinaus gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden über die Beitragsliste der GKV und die Beitragssätze zu informieren. Abgerufen werden können die Informationen über Krankenkassenbeitrag auf verschiedenen Webseiten. Allerdings sollte man beachten, dass die neuen Tarife für den Zusatzbeitrag Krankenkasse immer erst am 1. Januar des Folgejahres online gestellt werden.

Übersicht Zusatzbeitrag Krankenkasse

Beitragssatz
actimonda krankenkasse15,60%
AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen15,40%
AOK Baden-Württemberg15,60%
AOK Bayern15,70%
AOK Bremen/Bremerhaven15,70%
AOK Hessen15,70%
AOK Nordost15,50%
AOK NORDWEST15,70%
AOK PLUS15,20%
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland15,70%
AOK Rheinland/Hamburg16,00%
AOK Sachsen-Anhalt14,90%
atlas BKK ahlmann15,80%
Audi BKK15,30%
BAHN-BKK16,00%
BARMER15,70%
BERGISCHE KRANKENKASSE15,99%
Bertelsmann BKK15,88%
Betriebskrankenkasse Mobil Oil15,70%
Betriebskrankenkasse WMF15,70%
BIG direkt gesund15,60%
BKK Achenbach Buschhütten15,70%
BKK Aesculap15,60%
BKK Akzo Nobel Bayern15,20%
BKK B. Braun Melsungen AG15,90%
BKK BPW Bergische Achsen KG15,70%
BKK Deutsche Bank AG15,70%
BKK Diakonie15,70%
BKK DürkoppAdler15,60%
BKK EUREGIO15,30%
BKK EVM15,70%
BKK EWE15,50%
BKK exklusiv15,69%
BKK Faber-Castell & Partner15,25%
BKK firmus15,20%
BKK Freudenberg15,50%
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER15,80%
BKK GRILLO-WERKE AG15,30%
BKK Groz-Beckert15,50%
BKK HENSCHEL Plus16,20%
BKK Herkules15,70%
BKK HMR15,60%
BKK KARL MAYER15,50%
BKK KBA15,55%
BKK Linde15,70%
BKK MAHLE15,50%
BKK Melitta Plus15,70%
BKK MEM15,20%
BKK Miele15,70%
BKK MTU15,90%
BKK PFAFF15,00%
BKK Pfalz16,00%
BKK ProVita15,90%
BKK Public15,50%
BKK PwC15,59%
BKK Rieker.Ricosta.Weisser15,10%
BKK RWE15,90%
BKK Salzgitter15,70%
BKK Scheufelen15,00%
BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg15,30%
BKK STADT AUGSBURG15,90%
BKK Technoform15,30%
BKK Textilgruppe Hof15,50%
BKK TUI15,70%
BKK VBU15,50%
BKK VDN15,90%
BKK VerbundPlus15,40%
BKK Vital16,40%
BKK Voralb HELLER*INDEX*LEUZE15,10%
BKK Werra-Meissner15,70%
BKK Wirtschaft & Finanzen15,70%
BKK Würth15,00%
BKK ZF & Partner15,55%
BKK2415,70%
BMW BKK15,50%
Bosch BKK15,50%
Brandenburgische BKK15,90%
Continentale Betriebskrankenkasse15,90%
Daimler BKK15,70%
DAK-Gesundheit16,10%
Debeka BKK15,50%
Die Schwenninger Krankenkasse15,90%
energie-BKK15,70%
EY BKK15,59%
Heimat Krankenkasse15,70%
HEK – Hanseatische Krankenkasse15,60%
hkk Krankenkasse15,19%
IKK Brandenburg und Berlin15,49%
IKK classic16,00%
IKK gesund plus15,20%
IKK Nord15,90%
IKK Südwest16,10%
KKH Kaufmännische Krankenkasse16,10%
KNAPPSCHAFT15,90%
KRONES BKK15,30%
Merck BKK16,30%
Metzinger BKK14,90%
mhplus Betriebskrankenkasse15,70%
Novitas BKK15,95%
pronova BKK15,80%
R+V Betriebskrankenkasse15,60%
Salus BKK15,55%
SBK15,90%
SECURVITA Krankenkasse16,30%
SIEMAG BKK16,00%
SKD BKK15,30%
Südzucker-BKK15,50%
TBK Thüringer Betriebskrankenkasse15,40%
TK – Techniker Krankenkasse15,60%
VIACTIV Krankenkasse16,30%
Wieland BKK15,90%

Wichtige Hinweise für die Kündigung

Mehr noch: Für den Fall, dass der Zusatzbeitrag Krankenkasse der derzeitigen Kasse sich über dem deutschen Jahresdurchschnitt befindet, so muss die Kasse ihre Versicherten sogar darauf hinweisen, dass sie zu einer günstigeren Versicherung mit billigerem Krankenkassenbeitrag wechseln könnten. All dies muss bis Ende des Monats vor den neuen Beitragssätzen erledigt werden. Meist erhalten Kunden hierfür einen Brief. In diesem steht zudem, wie Kunden ihr Sonderkündigungsrecht wegen einem höheren Krankenkassenbeitrag geltend machen können – hier ist es wichtig, die entsprechende Frist dafür zu beachten.

Bis die Kündigung wirksam ist, muss der Zusatzbeitrag Krankenkasse noch weiter bezahlt werden, da die Frist – wie bereits erwähnt – zwei Monate beträgt und man während dieser Zeitspanne noch die Tarife der letzten Versicherung beachten muss.