Vorsorgevollmacht


Vorsorgevollmacht 2018 zur rechtsgeschäftlichen Vertretung und Regelung individueller Angelegenheiten. Vorsorgevollmacht als PDF Vorlage, Formular, Muster, Vordruck.



Bei einer Vorsorgevollmacht 2018 handelt es sich um eine Vertretungsmacht, die von einem Vollmachtgeber oder einer Vollmachtgeberin durch Rechtsgeschäft an eine Vertrauensperson erteilt wird. Voraussetzung dafür ist die Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers oder der Vollmachtgeberin.

Nicht nur im Alter kann man in bestimmte Umstände geraten, in denen man auf Hilfe angewiesen ist. Daher sollte man sich früh genug Gedanken darum machen, wer sich im Ernstfall um all seine Angelegenheiten, Wünsche und Bedürfnisse kümmert. Darunter fallen unter anderem rechtliche, finanzielle, organisatorische, medizinische und pflegerische Angelegenheiten, die bestmöglich und im Optimalfall nach Ihren eigenen Wünschen geregelt werden sollten.

Bevollmächtigte Personen

Umstände durch die man auf Hilfe angewiesen sein könnte, sind beispielsweise Krankheit, Behinderung, Unfall, Alter oder nachlassende geistige Kräfte. Auch wenn Angehörige in einem solchen Fall als Unterstützung da sein können, berechtigt es sie nicht automatisch zu rechtsverbindlichen Entscheidungen. Die einzigen Personen, die für Angehörige als rechtliche Vertreter einspringen können, sind Eltern von minderjährigen Kindern, durch eine rechtsgeschäftliche Vollmacht berechtigte Personen oder gerichtlich bestellte Betreuer.

Eine Betreuungsverfügung muss jedoch von einer Vorsorgevollmacht unterschieden werden. In ihr wird keine Vertretung bei Rechtsgeschäften festgelegt, sondern nur die Bedingungen für die Bestellung einer Betreuung. Durch die gerichtliche Bestellung tritt dann eine gewisse Vertretungsmacht ein.

Vorsorgevollmacht

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Außen- und Innenverhältnis

Bei einer Vorsorgevollmacht wird zwischen Außen- und Innenverhältnis unterschieden. Das Außenverhältnis sagt aus, dass die bevollmächtigte Person durch die Vollmacht berechtigt ist, für die Vollmachtgeberin oder den Vollmachtgeber Rechtsgeschäfte auszuführen. Dabei wird sich ausschließlich auf den Inhalt der Vollmacht bezogen.

Das Innenverhältnis hingegen bezeichnet ein Auftragsverhältnis zwischen Vollmachtgeberin oder Vollmachtgeber und der bevollmächtigten Person. Dabei kann es sich um Absprachen, Weisungen oder Aufträge handeln, die die Handhabung der Vollmacht, also die Rahmenbedingungen, betreffen. Es ist empfehlenswert, auch dieses Auftragsverhältnis schriftlich festzuhalten. Durch eine solche vertragliche Vereinbarung werden Vollmachtgeberin oder Vollmachtgeber und die bevollmächtigte Person sowie eventuelle Erben gleichermaßen geschützt. Beispielsweise kann festgelegt werden, ob oder inwiefern eine Vollmacht zu Verwaltungszwecken oder sogar zur Veräußerung von Grundbesitz verwendet werden darf.

Konto- Depotvollmacht

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