Infografiken

Wohin die Ukraine ihr Getreide exportiert

Getreide aus der Ukraine wird mengenmäßig überwiegend von afrikanischen und asiatischen Ländern importiert. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des International Trade Centers. So importieren folgende Länder einen besonders hohen Anteil von Weizen und anderen Getreidesorten aus der Ukraine: Ägypten (17 Prozent Anteil an der aus der Ukraine exportierten Gesamtmenge), Indonesien (15,1 Prozent), Bangladesch (8,4 Prozent), Pakistan (6,9 Prozent), Türkei (5,6 Prozent) und Marokko (5,3 Prozent). Deutschland importiert relativ dagegen wenig Weizen aus der Ukraine: 0,04 Prozent Anteil an den Gesamtexporten der Ukraine. In absoluten Zahlen sind das 7.105 Tonnen Weizen und Mengkorn. Deutschland ist bei Weichweizen, der zur Mehlherstellung verwendet wird, sogar überhaupt nicht auf Importe angewiesen, wie diese Statista-Grafik zeigt.

Unter den importierenden Ländern sind besonders viele Entwicklungsländer, die in hohem Maße sowohl von den ukrainischen als auch von den russischen Exporten sind abhängig. Das veranschaulicht diese Statista-Grafik. Während in der Ukraine im Jahr 2022 mit Ernteausfällen aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges zu rechnen ist, hat Russland einen Exportstopp für Produkte wie Weizen bis Ende Juni 2022 verhängt.

Wie diese Statista-Grafik zeigt, gehören die Ukraine und Russland auch bei anderen wichtigen Grundnahrungsmitteln zu den größten Exportländern der Welt. Rund zwei Drittel der weltweiten Exporte von Sonnenblumenöl etwa entfallen auf die Ukraine und Russland. Noch etwas höher ist der Anteil beider Länder am Export von Sonnenblumenkuchen. Er fällt bei der Herstellung von Sonnenblumenöl an und wird als Tierfutter verwendet.