Versicherungsbeitrag


Folgen für Versicherungsnehmer bei ausbleibendem Versicherungsbeitrag.



Der Versicherungsbeitrag 2019, auch Versicherungsprämie genannt, ist ein Betrag, den der Versicherungsnehmer regelmäßig an die Versicherung zahlt, um im Versicherungsfall die entsprechenden Leistungen in Anspruch nehmen zu können.

Welche Folgen ein ausfallender oder verspäteter Versicherungsbeitrag mit sich zieht, ist meist dem Versicherungsschein zu entnehmen. Der Versicherer kann den Vertrag rückgängig machen, falls der erste Versicherungsbeitrag ausbleibt. Muss der Versicherungsnehmer die nicht rechtzeitige Zahlung jedoch nachweislich nicht vertreten, entfällt dieses Recht des Versicherers. Kommt es jedoch zum Rücktritt, so hat der Versicherer Anspruch auf die Rückerstattung bestimmter Kosten, wie beispielsweise die Kosten für die Gesundheitsprüfung.

Tritt ein Versicherungsfall ein, obwohl noch kein Versicherungsbeitrag geleistet wurde, gibt es zwei Verfahrenswege, je nachdem, ob die – gegebenenfalls ausfallende – Leistungspflicht im Versicherungsschein vermerkt ist. Der Versicherer ist nämlich von der Leistungspflicht befreit, wenn er dies im Voraus schriftlich im Versicherungsschein festgelegt hat. Muss der Versicherungsnehmer die Nicht-Zahlung jedoch wieder nachweislich nicht vertreten, so bleibt die Leistungspflicht bestehen.

Eine schriftliche Mahnung von Seiten des Versicherers weist darauf hin, wenn ein sogenannter Folgebetrag oder anderweitiger Betrag vom Versicherungsnehmer nicht gezahlt wurde oder der Einzug nicht möglich war. Die darauf festgelegte Zahlungsfrist beläuft sich auf mindestens zwei Wochen. Wird die Zahlung bis dahin nicht getätigt, kann der Versicherer den Versicherungsschutz aufheben oder einschränken. Die Mahnung muss in diesem Fall allerdings ausdrückliche Informationen über die entsprechenden Rechtfolgen enthalten.

Auskunft über einen erhöhten Versicherungsbeitrag

Hebt der Versicherer die Versicherungsprämie an, so hat der Versicherungsnehmer das Recht, darüber aufgeklärt zu werden. Aus mangelnder Auskunft entsteht Unwissenheit über die gegebenen Rechte für den Versicherungsnehmer. Diese Rechte beinhalten unter anderem das außerordentliche Kündigungsrecht, sofern der Versicherungsumfang nicht an die Prämienerhöhung angepasst wurde. Der Versicherer ist allerdings nicht verpflichtet, detaillierte Rechnungen darzulegen.