Pflegeversicherung Versicherte


Pflegeversicherung Versicherte 2019 Pflicht zur Pflegeversicherung


Mittlerweile besteht für jeden Menschen eine Versicherungspflicht auch hinsichtlich der Pflegeversicherung. In den meisten Fällen haben Pflegeversicherung Versicherte 2019 ihre Versicherung bei dem gleichen Versicherer wie auch ihre Krankenversicherung. Eine Pflegeversicherung gibt es sozial oder privat. 

Die soziale Pflegeversicherung ist bei den Menschen mit einer gesetzlichen Krankenversicherung automatisch vorhanden, sodass diese sich nicht zusätzlich um eine Pflegeversicherung kümmern müssen. Arbeiter, Angestellte, Studierende und Rentner sind in der Regel gesetzlich krankenversichert und somit sozial pflegeversichert. Ziehen Pflegeversicherung Versicherte ins Ausland, was dazu führt, dass keine Versicherungspflicht in Deutschland mehr besteht, dann können diese einen Antrag stellen, wenn sie weiterhin sozial pflegeversichert bleiben wollen.

Im Fall von Familienversicherungen, durch die Kinder oder Ehe- und eingetragene Lebenspartner mit einem geringeren regelmäßigen Einkommen als 425 bzw. 450 Euro mit in der Versicherung eingeschlossen sind, gilt das nicht nur für die Krankenversicherung sondern auch für die Pflegeversicherung. Personen, die familienversichert sind, haben keine Beitragspflicht zur Pflegeversicherung. Da eine Pflegeversicherung verpflichtend ist, müssen auch Personen, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind eine Pflegeversicherung besitzen. Diese haben die Wahl, ob sie die soziale Pflegeversicherung oder die private Pflegeversicherung wählen wollen.

Für ihre Entscheidung haben sie eine Frist von drei Monaten nach abgeschlossener gesetzlicher Krankenversicherung. Wird die soziale Pflegeversicherung abgelehnt, muss ein Nachweis über die vorhandene private Versicherung erbracht werden. Sind Versicherungsnehmer privat krankenversichert, muss dies auch bezüglich der Pflegeversicherung der Fall sein. Der einzige Unterschied zwischen der sozialen und der privaten Pflegeversicherung ist die Kostenerstattung anstelle der Sachleistungen.

Neben den gesetzlich und privat Krankenversicherten gibt es weitere Personen, die keiner der beiden Kategorien angehören, jedoch nach dem Bundesversorgungsgesetz einen Anspruch auf Heil- oder Krankenbehandlung haben. In dem Fall wird von dem üblichen Prinzip abgewichen, dass bei einer gesetzlichen Krankenversicherung die gesetzliche Pflegeversicherung enthalten ist und bei einer privaten Krankenversicherung auch die private Pflegeversicherung abgeschlossen werden muss. Damit keine Person ohne eine Versicherung dasteht, besteht die Regelung, dass Personen gesetzlich versichert werden, die keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall haben und im Vorfeld keine Versicherung hatten oder gesetzlich versichert waren. Sind derartige Personen dem Personenkreis zuzuordnen, der privat versichert werden muss, erfolgt dies auch.

Um einem Zeitraum ohne Versicherungsschutz nach Ausscheiden aus der Versicherungspflicht entgegenzuwirken, besteht die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung in der sozialen Pflegeversicherung. Dafür müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden, wie die Mitgliedschaft in der sozialen Pflegeversicherung für 24 Monate in den vergangenen fünf Jahren. Diese Möglichkeit besteht auch für Pflegeversicherung Versicherte, die aus dem Grund nicht mehr versicherungspflichtig sind, weil ihr Wohnsitz ins Ausland gewechselt hat.

Eigenvorsorge Pflegeversicherung Versicherte 2019

Neben der sozialen Pflegeversicherung wird immer empfohlen, eine zusätzliche private Pflegeversicherung abzuschließen, da die soziale Versicherung sich lediglich auf die Grundversorgung beschränkt, sodass wichtige Aspekte, wenn es um die Pflegebedürftigkeit der eigenen Person oder von Angehörigen geht, nicht inbegriffen sind. Besteht Interesse an einer solchen Zusatzversicherung, gibt es Angebote an privaten Pflege-Zusatzversicherungen. Diese sollen gewährleisten, dass die privaten Zuzahlungen nicht zu hoch ausfallen. Drei Möglichkeiten bestehen bei dieser Zusatzvariante:

  • Abschluss einer Pflege-Rentenversicherung als Lebensversicherung, durch die im Pflegefall eine monatliche Rente je nach Pflegebedürftigkeit gezahlt wird.
  • Abschluss einer Pflegekostenversicherung, die dann zum Tragen kommt, wenn die Kosten über die Leistungen von sozialer oder privater Pflegeversicherung hinausgehen. Die Kosten müssen dabei nachgewiesen werden.
  • Abschluss einer Pflegetage- oder Pflegemonatsgeldversicherung, die feste Zahlungen pro Tag bzw. pro Monat der Pflegebedürftigkeit beinhaltet. Der Grad der Bedürftigkeit ist hier ausschlaggebend.

Die zuletzt genannte Möglichkeit der Pflegetage- oder Pflegemonatsgeldversicherung ist die einzige, die auch durch den Staat gefördert wird. Auch dafür sind gewisse Voraussetzungen zu erfüllen:

  • ein monatlicher Eigenanteil von mindestens 10 Euro
  • der Umfang der Pflege-Zusatzversicherung muss alle Pflegegrade beinhalten und bei Pflegegrad 5 eine Leistung von mindestens 600 Euro im Monat erbringen
  • weder Gesundheitsprüfungen noch Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge sind gestattet
  • alle Personen mit Anspruch auf die staatliche Förderung müssen von Versicherern aufgenommen und versichert werden (Kontrahierungszwang); Anspruch haben volljährige Versicherte in sozialer oder privater Pflegeversicherung ohne bislang von den Versicherungen Gebrauch gemacht zu haben

Die Pflegeversicherung Versicherten müssen keinerlei Anstrengungen unternehmen, um die Zustellung des Geldes zu regeln. Dies geschieht automatisch. Bei der Förderung handelt es sich um fünf Euro monatlich (60 Euro jährlich).