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Maßnahmen zum Energiesparen

Bundesregierung will Energieversorgung sichern

Die Bundesregierung hat beschlossen, die seit September 2022 geltenden kurzfristigen Energiesparmaßnahmen bis zum 15. April 2023 zu verlängern. Hierzu gehören unter anderem eine maximale Raumtemperatur von 19 Grad in öffentlichen Arbeitsstätten sowie das Ausschalten von Beleuchtung in Gebäuden, Denkmälern und auf Werbeflächen zu bestimmten Zeiten.

Es besteht nach wie vor die Notwendigkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren, da die früher aus Russland stammenden Energiequellen nicht vollständig durch andere Quellen und erneuerbare Energien ersetzt werden konnten. Auch wenn die Gasspeicher aktuell gut gefüllt sind, kann eine Notsituation nicht völlig ausgeschlossen werden.

Demzufolge hat das Kabinett entschieden, die geltenden Energiesparmaßnahmen bis zum 15. April 2023 zu verlängern. Die Energiespar-Verordnung war bislang bis zum 28. Februar befristet. Die Verlängerung muss nun vom Bundesrat genehmigt werden.