Investmentfonds kaufen


Fondsleistungen und Risikobereitschaft zum Investmentfonds kaufen 2019



Wer Investmentfonds kaufen 2019 möchte, muss sich im Vorfeld darüber klar werden, welche Ziele er mit der Anlage verfolgt. Außerdem sollte er sich mit den Marktentwicklungen der verschiedenen Branchen und Unternehmen, in die bestimmte Fonds investieren, auseinandersetzen. Anleger müssen ebenfalls einschätzen, in welchem Ausmaß sie dazu bereit sind, Risiken einzugehen.

Eine Informationsquelle für die jeweiligen Marktentwicklungen stellen Tageszeitungen dar. Des Weiteren können potentielle Anleger Internetseiten von Banken heranziehen, auf denen diese ihre Analysen veröffentlichen. Die Fondsgesellschaften selbst stellen Monatsberichte der Fondsmanager zur Verfügung. All diese Quellen helfen Anlegern dabei, sich über die Entwicklungen und Erwartungen in gewissen Märkten, Branchen, Ländern, Unternehmen usw. zu informieren, um den Investmentfonds zu finden, der ihnen am meisten zusagt, wenn sie Investmentfonds kaufen wollen. Grundsätzlich wird Anlegern empfohlen, sich einige wenige Märkte auszusuchen, die sie dann genauer betrachten und mit ihrer Risikobereitschaft vergleichen. Über zu viele verschiedene Bereiche können einzelne Anleger schnell den Überblick verlieren. Besonders wer neu im Börsengeschäft ist, sollte sich von erfahrenen Leuten helfen lassen. Dafür dienen beispielsweise Investmentclubs, die sowohl für konservative Anleger, die lieber auf Nummer sicher gehen, als auch für spekulative, risikobereite Anleger gedacht sind.

Neben dem persönlichen Austausch in derartigen Clubs dient auch Literatur zur Information über Vorgehensweisen an der Börse, wenn jemand Investmentfonds kaufen möchte. Haben potentielle Anleger bereits einen bestimmten Fondstyp im Auge, können sie sich anhand der Wertpapierprospekte Informationen über Verkaufs- und Unternehmensinformationen beschaffen. Diese Informationen beziehen sich auf die Wertpapiere, die Anbieter, die Unternehmensstruktur, die Finanzlage, die Geschäftstätigkeit und Beteiligte wie Organe oder Gesellschaften. Das Wertpapierprospektgesetz aus dem Jahr 2005 sorgt für die Veröffentlichungspflicht von Wertpapierprospekten nach der Prüfung durch die BaFin auf Vollständigkeit, Kohärenz und Verständlichkeit. Herausgeber der Prospekte sind dazu verpflichtet, nur richtige und vollständige Angaben in den Prospekten zu tätigen. Erkennen Anleger Fehler in diesen, können sie die Kosten für einen Erwerb zurückverlangen.

Wichtige Kennzahlen für die Entscheidung Investmentfonds kaufen 2019

Bestimmte Kennzahlen können Anleger den Datenblättern entnehmen und so einen Anhaltspunkt für die Entscheidung beim Investmentfonds kaufen erhalten. Zu den Kenndaten gehören: Sharpe Ratio, Jensens Alpha, Treynor-Maß, Tracking Error, Information Ratio, Maximaler Verlust, Volatilität, Beta, Bezugsdatum. Im Folgenden wird auf diese Kennzahlen genauer eingegangen:

Sharpe Ratio: Diese ist positiv, sobald sie größer als eins ist, was eine höhere Rendite für den jeweiligen Fonds gegenüber einer Anlage ohne Risiko bedeutet. Grundlegend ist die Sharpe Ratio die Überschussrendite eines Fonds verglichen mit dem Risiko der Anlage. Das Risiko kann durch die Volatilität des Fonds (die Schwankungsbreite) gemessen werden.

Jensens Alpha: Mit diesem Wert kann der Anleger die Fondsentwicklung während eines Jahres mit der Benchmark vergleichen, wobei kein erhöhtes Risiko für den Anleger zustande kam. Es handelt sich also bei dieser Kennzahl um die Mehrrendite oder die Outperformance eines Fonds, die bereits mit dem Risiko in Zusammenhang gesetzt wurde und dann mit der Benchmark verglichen wird. Fällt dieser Kennwert höher aus, bedeutet das auch eine höhere Outperformance des Fonds. Da sich die Kennzahl auf den Teil der Rendite bezieht, der nicht mit der Marktentwicklung zusammenhängt, kann mit dieser Zahl die Leistung des Fondsmanagements bewertet werden.

Treynor-Maß: Diese Kennzahl wird auch Treynor Ratio oder Reward-to-Volatility genannt. Für diese Kennzahl werden die Überschussrendite eines Fonds und ein Beta-Faktor, bei dem es sich um das Risiko des Fonds verglichen mit dem Risiko der Benchmark handelt, herangezogen. Die Sharpe Ratio des Fonds wird hier mit dem Beta-Faktor in Bezug gesetzt. Hinsichtlich der Fondsauswahl ist ein höherer Treynor positiv für einen Fonds. Wollen Anleger Fonds vergleichen, die nicht in den gleichen Markt investieren, bietet sich statt des Treynor-Maß eher die Sharpe Ratio als Vergleichsfaktor an.

Tracking Error: An diesem Wert lässt sich die Wertentwicklung des jeweiligen Investmentfonds im Vergleich zum Referenzindex verfolgen. Dabei bedeutet ein niedriger Tracking Error eine stark vergleichbare Entwicklung des Fondswerts mit der des Referenzindex.

Information Ratio: Hier wird die aktive Rendite des Investmentfonds mit dem aktiven Risiko in Beziehung gesetzt. Die Berechnung erfolgt, indem die relative Fondsrendite durch das Fondsrisiko geteilt wird. Anhand dieser Kennzahl erhält der Anleger Informationen über die Qualität des Fondsmanagements. Ein Fonds mit höherer Information Ratio ist bei einem Fondsvergleich demnach der lukrativere.

Maximaler Verlust: Dies ist in dem Zeitraum der vorangegangenen drei Jahre die stärkste Wertminderung, die aufgetreten ist.

Volatilität: Anhand dieser Kennzahl kann das Risiko einer Kapitalanlage festgemacht werden, da es sich um die durchschnittlichen Kursschwankungen in Prozent handelt. Eine höhere Volatilität bedeutet also gleichzeitig ein höheres Risiko.

Beta: Dieser Wert vergleicht das Fondsrisiko mit dem Risiko des Referenz-Index. Ein höherer Beta-Faktor bedeutet dadurch ein höheres Fondsrisiko als Referenzindex-Risiko. Ein solcher Fonds kommt also eher für risikobereite Anleger in Frage, während konservative Anleger sich auf Fonds mit einem geringen Beta-Faktor konzentrieren sollten.

Bezugsdatum: Durch dieses Datum erfahren Anleger den Anteilspreis, der als Grundlage für die Kennzahlen dient.

Fondrating zur Orientierung bei Investmentfonds kaufen

Unabhängige Ratingagenturen unterstützen potentielle Anleger, die Investmentfonds kaufen wollen, dabei, sich für den richtigen Investmentfonds zu entscheiden. Dies kann allein und ohne Vorwissen ziemlich schwer sein, denn eine riesige Vielfalt an inländischen und ausländischen Fonds steht den Anlegern zur Verfügung. Diesen wird es dadurch sehr erschwert, bestimmte Anlageobjekte hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken zu beobachten und zu bewerten, besonders da dies über einen langen Zeitraum stattfinden sollte, um wirkliche Tendenzen und nicht nur kurzzeitige Entwicklungen herauszufiltern. Wendet man sich an eine Ratingagentur, erhält man Einschätzungen zu der Qualität der einzelnen Fonds, die daraufhin in verschiedene Kategorien eingeteilt werden.

Einige derartige Agenturen nehmen die Bewertungen durch die Vergabe von Sternen von 1 bis 5 vor, andere benennen diese fünf Qualitätsstufen mit A-E. Gemein haben diese Agenturen, dass sie die besten Fonds als diejenigen einschätzen, die Mehrrenditen über längere Zeiträume liefern können. Darüber hinaus fließen die Zins- und Tilgungsleistung und die Kreditwürdigkeit in die Bewertung mit ein, wodurch die Einteilung der Unternehmen in verschiedene Bonitätsklassen möglich wird.

Je nach Agentur, wird die Bewertung der Investmentfonds unterschiedlich gehandhabt. Dabei achten einige Agenturen auf die Wertentwicklung eines Fonds, ob diese stabil bleibt oder Schwankungen häufig sind, andere Agenturen betrachten auch die Höhe der Ausgabeaufschläge. In jedem Fall ist die Managementqualität eines Fonds ausschlaggebend. Die Ratings werden auch von Fondsmanagern, institutionellen Investoren, Finanzdienstleistern und Banken hoch angesehen. Aus dem Grund sind die Ratings oftmals auf den Websites dieser Akteure zu finden.

Beispielhaft für Ratingagenturen sind zum einen die US-amerikanische Agentur Morningstar und die Agentur Lipper. Die Agentur Morningstar befindet sich an der Spitze der Ratingagenturen. Ihr Konzept beinhaltet den Vergleich und die Bewertung der Wertentwicklung der jeweiligen Fonds. Dabei beziehen sie sich auf einen Zeitraum zwischen drei und zehn Jahren. Die Bewertung findet anhand von Sternen statt, wobei die Fonds maximal fünf Sterne erreichen können. Diese höchste „Punktzahl“ erhalten die obersten 10 Prozent in einer der Bewertungskategorien, bei denen es sich beispielsweise um „Aktien Europa Nebenwerte“ oder „Anleihen Euro hochverzinslich“ handelt. Werden Fonds den untersten 10 Prozent zugeordnet, besteht die Bewertung aus lediglich einem Stern. Die Agentur entscheidet nach dem Aufbau des Portfolios. Damit ein Fonds in ein Rating aufgenommen wird, muss die Voraussetzung erfüllt sein, dass dieser sich mindestens drei Jahr auf dem Markt befindet.

Bei der Ratingagentur Lipper sind die Aspekte absoluter Gewinn, dauerhafter Gewinn, Werterhaltung und Kosten für die Bewertung ausschlaggebend. Anstelle von Sternen, werden hier Noten von eins bis fünf vergeben. Die beste Note stellt an dieser Stelle die fünf dar. Diese bekommen diejenigen Fonds, die sich innerhalb einer Kategorie unter den ersten 20 Prozent befinden und werden als „Lipper-Leaders“ bezeichnet. Dementsprechend erhalten die Fonds der unteren 20 Prozent die Note eins.