Immaterielle Wirtschaftsgüter


Immaterielle Wirtschaftsgüter sind beispielsweise Rechte, rechtsähnliche Werte oder sonstige Vorteile.



Neben den materiellen Wirtschaftsgütern gibt es auch immaterielle Wirtschaftsgüter 2019, die durch Material nicht greifbar sind jedoch trotzdem einen wirtschaftlichen Wert besitzen und bewertet werden können. Bei diesen Gütern handelt es sich unter anderem um Nutzungsrechte, Lizenzen, den Kundenstamm oder Patente.

Zu immateriellen Wirtschaftsgütern zählen nach den Bestimmungen der Einkommensteuerrichtlinien (EStR) Rechte, rechtsähnliche Werte und sonstige Vorteile. Rechte machen dabei Marktrechte, Patentrechte, Gebrauchsmuster, Urheberrechte, Lizenzen und Leistungsschutzrechte aus. Als rechtsähnliche Werte gelten in diesem Fall Nutzungsrechte, Konzessionen, Wettbewerbsrechte, Vertriebsrechte und Vorverkaufsrechte. Unter die Kategorie sonstige Vorteile fallen beispielsweise Geheimverfahren oder Fertigungsverfahren.

Bei immateriellen Wirtschaftsgütern kann es zu großen stillen Reserven kommen, da es bei selbst hergestellten oder unentgeltlich erworbenen immateriellen Wirtschaftsgütern nicht zu einer Aktivierung kommen darf. Kam es dagegen zu einer entgeltlichen Erwerbung, dann ist die Aktivierung Pflicht. In diesem Fall müssen die betroffenen Wirtschaftsgüter abgeschrieben werden. Es kann auch durch einen Teilwert oder den fortgeführten Anschaffungswert eine Aktivierung vorgenommen werden, dabei muss es sich allerdings um eine Einlegung des Wirtschaftsgutes aus dem Privatvermögen in das Betriebsvermögen handeln.