Private Haftpflichtversicherung Test 2018


Testsieger, Testergebnisse, Ratings im Private Haftpflichtversicherung Test 2018



Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder in Betracht ziehen, um sich gegen finanzielle Schwierigkeiten durch unachtsames Verhalten zu schützen. Sie zählt zwar nicht zu den Pflichtversicherungen, sollte jedoch im Grundschutz eines jeden Haushaltes enthalten sein.

Dabei werden von der Haftpflichtversicherung Kosten für Schäden übernommen, die Sie einem Dritten zufügen.  Sies können sowohl Sach-, Personen- oder Vermögensschäden sein. Beispiele für Leistungen der Haftpflichtversicherung sind zum Beispiel die Deckung der Kosten für die Wiederherstellung oder den Ersatz von beschädigten Gegenständen, sowie auch die Kosten für Folgeschäden, Kosten durch verletzte Personen und die Abwehr von unberechtigten Ansprüchen.

Da es nicht nur einen Anbieter sondern direkt eine riesige Auswahl an Anbietern auf dem Markt gibt, kann es schwer fallen, eine Versicherung zu finden, die nicht nur preislich erschwinglich ist sondern gleichzeitig auch gute Leistungen enthält. Bei der Entscheidung für eine dieser vielen Möglichkeiten, kann der Testsieger aus einem private Haftpflichtversicherung Test 2018 behilflich sein. Jedoch sollte man sich nicht blind auf die Testsieger verlassen, sondern die individuellen Bedingungen mit seinen eigenen Lebensumständen abwägen. Schon kleine Unterschiede können zu Preisschwankungen führen.

Wählen Sie den Private Haftpflichtversicherung Testsieger

Wollen Sie sich für eine private Haftpflichtversicherung entscheiden, ist es sinnvoll, sich mit den Testsiegern aus unabhängigen Haftpflichtversicherung Tests auseinanderzusetzen. Wurden diese mit einer sehr guten Qualität bewertet, dann können Sie die Versicherung bedenkenlos in Betracht ziehen. Hinzu kommt, dass in vielen Fällen neben der sehr guten Qualität auch der Preis sehr gut und damit sogar günstig ist.

Bei derartigen Tests sollte immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele verschiedene Angebote verglichen werden, denn neben den vielen guten Bewertungen, ergeben sich auch viele schlechte Bewertungen, die Kunden nicht außer Acht lassen sollten.

Leistungsumfang im Haftpflichtversicherung Test 2018 vom Handelsblatt

Das Handelsblatt ließ bei den Tests im Frühjahr 2018 zunächst den Preis außen vor und achtete stattdessen ausschließlich auf die Leistungen der Versicherungen. Mit Hilfe der Rating Agentur Franke und Bornberg wurden für den Test 55 Top-Tarife unter die Lupe genommen. Musterkunden waren einerseits Alleinstehende und andererseits Familien. Das Handelsblatt hat folgende Bedingungen für gute Bewertungen verwendet:

  • Deckungssumme von min. 10 Millionen bei Personen- und Sachschäden
  • Versicherungssumme von min. 100.000 Euro bei Vermögensschäden
  • Versicherungsschutz für deliktunfähige Kinder
  • Forderungsausfalldeckung und Leistung bei Gefälligkeitsschäden
  • Beruflicher Schlüsselverlust

Dabei ergaben sich 15 mit sehr gut bewertete Tarife für Familien, und 13 für Alleinstehende.

Die Testsieger für den alleinstehenden Musterkunden waren:

  • Oberösterreichische Versicherung („Superschutz“)
  • GVO („Top-Vit“)
  • VHV („Exklusiv-Garant“)
  • Waldenburger („Premium“)
  • Janitos („Best Selection“)

Für Familien lagen folgende Haftpflichtversicherungen unter den Top 3:

  • Oberösterreichische Versicherung („Superschutz“)
  • GVO („Top-Vit“)
  • S.L.P („Prima Plus 2016“)

Preis-Leistungsverhältnisse im Haftpflichtversicherung Test 2017

Anfang des Jahres 2017 wurden 105 Tarife verschiedener privater Haftpflichtversicherungen im Focus-Money Haftpflichtversicherung Test verglichen, wobei die daraus resultierenden Ergebnisse zu 70% von der Leistung und zu 30% vom Preis abhängen.

Voraussetzung für den Einbezug in den Vergleich waren unter anderem:

  • Mindestens 10 Millionen Euro Deckungssumme bei Sach- und Personenschäden
  • Forderungsausfalldeckung, für den Fall, dass der Schaden durch Dritte entstand, diese den Schaden aber nicht ersetzen können
  • Abdeckung von Gefälligkeitsschäden

Bei dem Test wurden jeweils für Alleinstehende und für Familien die besten und sinnvollsten Haftpflichtversicherungen ermittelt. Dabei handelt es sich für Alleinstehende um InterRisk „Konzept XL ohne Beitragsanpassung“, Janitos „Best Selection und Oberösterreichische „Superschutz“ und zwar für Jahreskosten zwischen 45 Euro und 56 Euro. Bei Familien ergaben sich Oberösterreichische „Superschutz“ und S.L.P. „Prima 2016“ bei Jahreskosten zwischen 58 Euro und 76 Euro.

Die Ratingagentur Franke und Bornberg vergleicht Haftpflichtversicherungen 2015

Im Jahr 2015 verglich die Ratingagentur Franke und Bornberg das Preis-Leistungsverhältnis verschiedener Haftpflichtversicherungen. Es ging auch hier um Tarife für Alleinstehende oder Familien, jedoch wurde zusätzlich zwischen Grundschutz und Topschutz unterschieden. Zur Beurteilung des Leistungumfangs gingen hierbei unter anderem folgende Kriterien in die Wertung ein:

  • Versicherungsbedingungen
  • Verbraucherinformationen
  • Antragsformulare
  • Versicherungsscheine

Darüber hinaus zählten zu den Voraussetzungen für sehr gute Bewertungen die zuvor schon beim Handelsblatt genannten Faktoren Deckungssumme, Versicherungssumme, Versicherungsschutz für deliktunfähige Kinder, Forderungsausfalldeckung und Leistung bei Gefälligkeitsschäden und beruflicher Schlüsselverlust.

Das Ergebnis zeigte, dass durchaus Top-Versicherungen vorhanden sind.  Bei dem Test wurde jedoch auch jede neunte Versicherung schlecht bewertet und es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass man sich vor Scheinleistungen schützen soll, die nur in sehr ausgewählten Fällen eintreten.

Nur zwei Versicherungen konnten in allen Kategorien, also für Alleinstehende und Familien sowie Grund- und Top-Schutz überzeugen: ERGO und Gothaer. Weitere Testsieger waren im Test für Alleinstehende Interrisk, Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg und die Haftpflichtkasse Darmstadt. Für Familien stellten sich die Oberösterreichische Versicherung, Swiss Life und Adcuri als weitere Sieger hervor.

Zusätzlich muss hervorgehoben werden, dass Top-Schutz auch nicht gleich Top-Schutz bedeutet, sodass auch bei den gut bewerteten Versicherungen im einzelnen die Leistungen betrachtet werden sollten.

Ergebnisse des Öko-Tests 2017 für Haftpflichtversicherungen

Im Frühjahr 2017 wurden vom Öko-Test diejenigen privaten Haftpflichtversicherungen genauer unter die Lupe genommen, die besonders gute Leistungen versprechen. Man spricht dabei von Höchstleistungsgarantien. Dazu gehört unter anderem auch die Übernahme von Schäden, die nicht im Vertrag enthalten sind. Für so besondere Leistungen müssen die Versicherungsnehmer ordentlich zahlen, sodass Alleinstehende an die 100 Euro leisten müssen und Familien sogar an die 160 Euro. Zudem wird im Zuge dessen die sogenannte Marktgarantie versprochen. Dies bedetuet, dass die Versicherungsleistungen an bessere Tarife auf dem Markt angepasst werden, wenn der Kunde beweisen kann, dass sein Tarif im Gegensatz zu anderen Mängel aufweist.

Das Ergebnis ist ernüchternd, denn in den meisten Fällen kann das versprochene Leistungsniveau nicht eingehalten werden. Außerdem sind die offenbar so exklusiven Leistungen oft nur Schein, denn im Kleingedruckten werden die Vorteile stark eingeschränkt und auf bestimmte Bedingungen bezogen. Daher sollten Kunden sich nicht von einem überschwinglichen Angebot blenden lassen und die Höchstleistungen noch einmal genau durchgehen.

Letztendlich konnte nur ein Versicherer mit einem befriedigenden Ergebnis als Testsieger überzeugen: Die Haftpflichtkasse Darmstadt mit den Tarifen „PHV Einfach Besser Plus“ und „PHN Einfach Komplett“. Auf Platz 2 folgen die VHV („Klassik-Garant Exklusiv mit Best-Leistungs-Garantie“), Swiss Life („Prima Plus 2016 mit Sorglospaket“) und die Hannoversche. Danach stehen Janitos („Best Selection“) und Degenia („Optimum T15“) auf Platz 3.

Sieger im Haftpflichtversicherung Vergleich 2016

Für das Jahr 2016 wurde vom Deutschen Institut für Service-Qualität ebenfalls ein Vergleich von Haftpflichtversicherungen vorgenommen, wobei Leistungen und Preis zu 50% das Ergebnis ausmachen. Im Vergleich standen 64 Versicherer mit diversen Tarifen, die als Top-Tarife gelten. Obwohl es bei 13 Unternehmen zu einer sehr guten Bewertung kam, schnitten auch 18 mit ausreichend ab und zwei mit mangelhaft. Das Gesamtergebnis ist demnach also weniger zufriedenstellend.

Auf Platz eins im Bereich private Haftpflichtversicherung für Alleinstehende und Familien steht die Österreichische Versicherung. Platz zwei und drei machten Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg (GVO) und InterRisk.

Die folgenden Unternehmen gelten zu den Top-Versicherungen, wenn es um den Versicherungsschutz geht:

  • Adcuri, Alte Leipziger,
  • ARAG, AXA,
  • Barmenia, ERGO,
  • Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg, Gothaer,
  • Haftpflichtkasse Darmstadt, Hannoversche,
  • InterRisk, Janitos,
  • Oberösterreichische Versicherung, Rhion (nur Familien),
  • Swiss Life, VHV

Stiftung Warentest: Testsieger beim Haftpflichtversicherung Test

Stiftung Warentest bezieht sich im Bezug auf private Haftpflichtversicherungen auf einen in Finanztest 2017 erschienen Test. Der Test umfasste 68 Versicherer mit 218 Tarifen. Voraussetzung dafür, in den Testpool aufgenomen zu werden, war eine Versicherungssumme von mindestens 10 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Danach wurden die Tarife jeweils auf Leistungen, Versicherungssumme und Deckungserweiterungen untersucht. Zu 67 Prozent flossen die Leistungen und die Versicherungssumme ins Endergebnis mit ein, die Deckungserweiterungen machten 33 Prozent aus. Zusätzlich wurden bestimmte Zusatzleistungen positiv berücksichtigt, dahingegen jedoch Einschränkungen oder zusätzliche Forderungen als negativ eingestuft.

Heraus kam, dass 90 von 218 die Bestnote erreichten und immerhin 89 auch mit der Note „gut“bewertet wurden. Die 12 mit „ausreichend“ oder „mangelhaft“ bewerteten Tarife stellen dagegen nur einen sehr kleinen Teil dar.

Insgesamt wurde außerdem festgestellt, dass ein Altvertrag gegenüber einem Neuvertrag in der Regel schlechter abschneidet. Aus diesem Grund sollten auch Versicherungsnehmer, die bereits eine Versicherung haben, regelmäßig neue Angebote vergleichen.

Allgemein legt die Stiftung Warentest bestimmte Mindestanforderungen an Haftpflichtversicherungen fest, an denen sich Versicherungsnehmer orientieren sollten:

  • Versicherungssumme von min. 3 Millionen Euro oder mehr
  • Jährliche Beitragszahlung
  • Rabatte durch Selbstbeteiligung

Haftpflichtversicherung Test 2015 im Hinblick auf Kundenzufriedenheit

Im Gegensatz zu vielen anderen Tests hat sich Focus-Money in seiner Ausgabe 38/2015 nur auf die Kundenzufriedenheit konzentriert, die natürlich wiederum mit anderen Faktoren zusammenhängt. Fragekategorien betrafen unter anderem das Preis-Leistungsverhältnis, Versicherungsbedingungen, Service, Beratung und Schadenabwicklung.

Kategorien mit guter Bewertung waren beispielsweise die Vertragsbedingungen und der Service, während das Preis-Leistungsverhältnis offenbar oft zu Wünschen übrig lässt. Insgesamt konnten mehr als 50 Prozent der Versicherer nur die Note 3 erhalten, was eher negativ zu bewerten ist.

Versicherer mit guten Bewertungen sind unter anderem:

  • Württembergische
  • LVM
  • VHV
  • Westfälische Provizial
  • Aachen Münchener
  • Cosmos Direkt

Bafin ermittelt Kundenzufriedenheit anhand der Beschwerdenquote

Haben Kunden Beschwerden über ein Versicherungsunternehmen, können sie sich an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wenden. Diese wertet die Ergebnisse regelmäßig aus und veröffentlicht daraufhin Statistiken. Mitte des Jahres 2015 wurden die Daten aus 2014 im Hinblick auf Kundenbeschwerden über Versicherer bekanntgegeben.

Insgesamt wurden also 551 Beschwerden eingereicht, was verglichen mit der Vertragsanzahl wenig ist. Zu beachten ist außerdem, dass die Angaben teilweise etwas unverhältnismäßig sind. Dies liegt daran, dass ein Vergleich zwischen den Beschwerden und den Vorjahreskunden gezogen wird. Vor allem schnell expandierende Versicherer sind hierbei im Nachteil, da deren Neukunden sich ausschließlich negativ auf die Quote auswirken können.

Positive Ergebnisse erzielte zum Beispie die Debeka, welche eine branchenbezogen eine unterdurchschnittliche Beschwerdenanzahl aufweist. Die meisten Beschwerden erhielten allerdings folgende Unternehmen:

  • HDI
  • Inter
  • Janitos
  • Concordia
  • Basler

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