Steuerrechner


Steuerberechnung mit dem Steuerrechner 2018/2019



Interaktive Steuerrechner 2018/2019 sind ein gutes Hilfsmittel, wenn ermittelt werden soll, welches Nettoentgelt vom Bruttoentgelt am Ende noch übrig bleibt. Allerdings berücksichtigt der EinkommenSteuerrechner immer nur die Steuer. Die zusätzlich vom Bruttoentgelt noch abgezogenen Beiträge zur Sozialversicherung fließen in die Berechnung nicht mit ein.

Außerdem kann mit einem Steuerrechner ermittelt werden, welche Nachzahlung oder Erstattung bei der Abgabe der jährlich fälligen Einkommenssteuererklärung fällig wird. Die Steuerberechnung bietet außerdem die Möglichkeit, zu ermitteln, welche Kombination der Steuerklassen bei Ehegatten die meisten Vorteile bringt.

Steuertarif und Spitzensteuersatz

Der Steuertarif und der Spitzensteuersatz basiert auf folgenden Parameter:

  • Grundfreibetrag 2018: 8.004 EUR, Ehepartner 16.009 EUR
  • Grundfreibetrag 2019: 8.004 EUR, Ehepartner 16.009 EUR
  • Eingangssteuersatz: 14% gilt ab 8.005 EUR
  • Spitzensteuersatz 2018: 42% (bei einem zu versteuerndem Einkommen ab 52.822 EUR bei Alleinstehenden / 105.764 EUR bei Verheirateten)
  • Spitzensteuersatz 2019: 42% (bei einem zu versteuerndem Einkommen ab 52.822 EUR bei Alleinstehenden / 105.764 EUR bei Verheirateten)
  • Spitzensteuersatz 2018: 45% (bei einem zu versteuerendem Einkommen ab 250.731 EUR bei Alleinstehenden / 501.642 EUR bei Verheirateten)
  • Spitzensteuersatz 2019: 45% (bei einem zu versteuerendem Einkommen ab 250.731 EUR bei Alleinstehenden / 501.642 EUR bei Verheirateten)

Steuerrechner

Welche Angaben benötigt ein Steuerrechner

Im deutschen Steuerrecht werden verschiedene Grundfreibeträge berücksichtigt. Sie ergeben sich aus den unterschiedlichen Steuerklassen. In den Lohnsteuerklassen V und VI werden beispielsweise keine Grundfreibeträge berücksichtigt. In den Steuerklassen I, II und IV wird jeweils ein Grundfreibetrag bei der Steuerermittlung abgesetzt. In der Lohnsteuerklasse III zieht der Einkommensteuerrechner die Grundfreibeträge beider Ehegatten ab. Bei der Steuerberechnung 2018/2019 in der Lohnsteuerklasse II zieht der Steuerrechner noch dazu den Alleinerziehendenentlastungsbetrag ab. Deshalb benötigt ein interaktiver Rechner immer die Angabe der persönlichen Steuerklasse.

Steuerratgeber 2018


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Warum muss man dem Steuerrechner die Kinder angeben

Bei der Steuerberechnung werden Kinderfreibeträge angesetzt, die der Rechner nur dann korrekt berücksichtigen kann, wenn bekannt ist, wie viele Kinder ein Steuerpflichtiger hat. In den Lohnsteuerklassen I, II und III setzt der Steuerrechner jeweils die vollen Kinderfreibeträge an. In der Steuerklasse IV berücksichtigt der Einkommensteuerrechner jeweils den hälftigen Freibetrag pro Kind. In die Steuerlastermittlung in den Steuerklassen V und VI fließen keine Kinderfreibeträge mit ein. Auch den Arbeitnehmerpauschbetrag sowie den Sonderausgabenpauschbetrag berücksichtigt der Rechner in der Lohnsteuerklasse VI nicht. Der Einkommensteuerrechner führt dabei einen Vergleich durch, ob die Nutzung der Kinderfreibeträge oder die Auszahlung von Kindergeld für die Steuerpflichtigen lohnenswerter ist.

Was muss ein Einkommensteuerrechner noch wissen

Die Frage nach der Kirchenzugehörigkeit dient nicht der Datensammlung, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass der Steuerrechner auch die fällige Kirchensteuer mit beachten muss. Auch hier wird bei der Steuerberechnung die Höhe des erzielten Einkommens zugrunde gelegt. Die Frage nach Angehörigen mit einer festgestellten Schwerbehinderung ist bei der Arbeit mit dem EinkommenSteuerrechner unerlässlich. Das deutsche Steuerrecht kennt dafür spezielle Freibeträge, die bei der Steuerberechnung mit berücksichtigt werden müssen. Da sich die Höhe der Freibeträge nach dem Grad der Behinderung richtet, benötigt der Steuerrechner auch diese Angabe. Behindertenfreibeträge wirken sich bereits ab einer 25-prozentigen Behinderung bei der Einkommensteuer aus.

Weitere bei der Steuerberechnung zu berücksichtigende Besonderheiten

Dass der EinkommenSteuerrechner einige weitere Daten zum Status abfragt, ist beispielsweise dem Versorgungsfreibetrag nach Paragraf 19 EStG geschuldet. Er wirkt sich bei Rentenempfängern, Beamten und bei Hinterbliebenenbezügen aus. Hinzu kommt der Altersentlastungsbetrag nach Paragraf 24 EStG. Für volljährige Kinder kann eventuell ein Ausbildungsfreibetrag in Anspruch genommen werden. In welcher Form er berücksichtigt wird, hängt direkt von den gewählten Steuerklassen der Eltern ab. Für Sachbezüge kann bei Arbeitnehmern darüber hinaus noch ein Rabattfreibetrag angesetzt werden.

Fazit: Beim Umgang mit einem interaktiven Steuerrechner sind detaillierte Angaben notwendig, um eine korrekte Steuerberechnung durchführen zu können. Die ausgewiesene Steuerlast ist unverbindlich. Die tatsächliche Berechnung durch das zuständige Finanzamt kann durch Besonderheiten in den Verhältnissen der Steuerpflichtigen davon abweichen. Deshalb sollten die von einem Rechner ausgewiesenen Ergebnisse immer nur als Orientierungshilfe genutzt werden.