Ehegattenunterhalt 2018


Beim Ehegattenunterhalt 2018 können freiwillige oder gesetzlich vorgeschriebene Unterhaltsleistungen können als Sonderausgaben abgesetzt werden.



Regelmäßige oder einmalige Geldleistungen oder Sachleistungen wie die gemeinsame Wohnung zählen zu den Ehegattenunterhaltsleistungen. Die Leistungen können dann von der Steuer abgesetzt werden, wenn sie freiwillig erbracht wurden oder wenn sie gesetzlich erbracht werden mussten.

Die Höchstgrenze für abzugsfähige Unterhaltsaufwendungen liegt im Jahr bei 13.805 Euro. Diese Summe kann als Sonderausgaben abgesetzt werden, wenn der Empfänger der Aufwendungen damit einverstanden ist. Wird die Grenze überschritten, dann ist die überschreitende Summe nicht steuerlich absetzbar. Für den Empfänger der Unterhaltsaufwendungen ist die steuerliche Absetzung unter sonstigen Einkünften möglich.

Düsseldorfer Tabelle

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Wollen die Betroffenen einen Sonderausgabenabzug erreichen, dann muss dafür jedes Jahr erneut ein Antrag gestellt werden und zwar mittels des Vordrucks U in der Steuererklärung. Gibt die Partei, welche die Aufwendungen erhält, nicht ihr Einverständnis für die Absetzung der Aufwendungen als Sonderausgaben, dann besteht noch die Möglichkeit, die Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung abzusetzen. Dabei liegt die Grenze allerdings schon bei 8.652 Euro. Hat der geschiedene oder dauernd getrennt lebende Ehepartner seinen dauerhaften Wohnsitz im Ausland, dann werden für die Unterhaltszahlungen keine Einkommensteuern fällig.