Zweitwohnungsteuer


Zweitwohnungsteuer 2019 als örtliche Steuer


Die Zweitwohnungsteuer 2019 fällt unter die örtlichen Steuern. Zweitwohnungen in der jeweiligen besteuernden Gemeinde sind hierbei somit der Steuergegenstand. Inhaber – also Eigentümer oder Mieter – einer Zweitwohnung stellen die Steuerpflichtigen dar und zahlen Zweitwohnungssteuer auf Grundlage des jährlichen Mietaufwandes oder der sonst üblichen Miete.

Die Satzungen der jeweiligen Gemeinden, die Kommunalabgabengesetze der Länder und Art. 105 Abs. 2 a des Grundgesetzes regeln die Erhebung der Steuer, welche den Kommunen, vor allem Fremdenverkehrsgemeinden, zusteht.

Entwicklung der Zweitwohnungsteuer 2019

In den Jahren 1972 und 1973 setzte die Bodenseegemeine Überliegen die ersten Schritte für eine Zweitwohnungsteuer in Gang. Im Gegensatz zu vielen anderen Steuern ist sie daher noch relativ jung. Andere Orte zogen nach, da das veränderte Freizeitverhalten und der steigende Wohlstand die Menschen dazu trieb, sich zu Urlaubszwecken neu errichtete Zweitwohnungen in Ferienwohnhaussiedlungen oder Apartmenthäusern anzuschaffen. Diese Orte hatten daraufhin einen beachtlichen Mehraufwand in vielen Hinsichten, der durch die Steuer entschädigt werden sollte.

Daraufhin folgte eine mehrfache gerichtliche Prüfung der Steuer in den nachfolgenden Jahren. Den Status der rechtlich zulässigen örtlichen Aufwandsteuer hat die als Überlinger Modell bekannte Zweitwohnungsteuer spätestens seit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 6. Dezember 1983.