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Über Robo-Advisors im Allgemeinen und Whitebox im Speziellen! Bewertungen, Erfahrungen & Infos (2021).

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Das Angebot an digitalen Vermögensverwaltern und Robo-Advisor wächst kontinuierlich und die digitale Revolution der Geldanlage ist bereits in vollem Gange. Doch was genau ist eigentlich ein Robo-Advisor, was unterscheidet ihn von der herkömmlichen Geldanlage und wie funktioniert er? Diese Fragen wollen wir Ihnen im Folgenden anhand des „Robo-Advisor des Jahres“ (im Test von brokervergleich.de): Whitebox GmbH, aufzeigen. Dabei erfahren Sie, was ein Robo-Advisor im Allgemeinen macht, was den Anbieter Whitebox auszeichnet, und was speziell diesen Robo von Mitbewerbern abhebt.

1.    Was ist ein Robo-Advisor?

Der Robo-Berater in Sachen Geldanlage hat sich mittlerweile als Oberbegriff für verschiedenartige digitale Anlagevermittlungs-, Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsangebote eingebürgert. Eine allgemeingültige Definition gibt es nicht. Das liegt – obwohl Robo-Advisors gerne über einen Kamm geschoren werden – möglicherweise auch daran, dass die Unterschiede zwischen den Anbietern erheblich sind und sich noch dazu einige Missverständnisse hartnäckig halten.

Ein Robo-Advisor bietet seinen Nutzern einen digital abgebildeten Prozess an, der zu einem Anlagevorschlag führt – in der Regel in Form eines Wertpapierportfolios. Wenn dieser Basisprozess nicht online angeboten wird, kann auch nicht ernsthaft von einem „Robo“ gesprochen werden.

Die digitale Abbildung des initialen Anlage- und Antragsprozesses bedeutet, dass ein Nutzer, der Kunde eines Robo-Advisors werden möchte, dazu sein Haus nicht verlassen muss. Selbst das Legitimationsverfahren kann per Video-Chat in den eigenen vier Wänden erledigt werden. Das erlaubt Flexibilität. Gerade in den aktuellen pandemischen Zeiten ist die Möglichkeit, einen Anbieter digital zu erreichen, von entscheidender Relevanz. Zweitens resultiert aus der digitalen Verfügbarkeit eine größere Anbieterauswahl, weil etwa für einen Interessenten in Hamburg auch ein Anbieter in Freiburg in Frage kommt. In der Offline-Welt wäre das kaum vorstellbar. Ein wesentliches Kriterium für die Wahl eines Robo-Advisors sind für viele Anleger also auch die Flexibilität und der Komfort. Doch nicht nur.

1.1          Kundennutzen statt Produktvertrieb

Die ursprünglichen Robos sind typischerweise angetreten, um gewisse Dinge in der Geldanlage für ihre Kunden besser zu machen – besser als die traditionelle Finanzdienstleistungsindustrie, die sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, wenn es um den Kundennutzen geht. Zu lange hat sich die Industrie auf dem Rücken ihrer Kunden bereichert. Gerade für Anleger, die nicht zum typischen Privatbankklientel gehören, war Anlageberatung eigentlich gleichbedeutend mit Produktvertrieb. Ob es dabei nun eigene Produkte waren, die selbstredend nicht immer die im Kundensinne besten sind, oder jene Drittprodukte, die die meisten Provisionen versprachen – letztlich ging es stets um Ertragsoptimierung des Dienstleisters. Neben anderen Gründen, welche die Deutschen möglicherweise von einem Investment in Wertpapiere abhielten, erstaunt es angesichts dieses bestenfalls mittelmäßigen Angebots nicht, dass Deutschland ein Land der (Tagesgeld-/Festgeld-)Sparer geblieben ist.

Doch was meinen Robos im Konkreten, wenn sie sagen, Dinge für Ihre Kunden „besser“ machen zu wollen? Folgende Adjektive fassen das Leistungsversprechen eines (guten) Robo-Advisors stimmig zusammen: Gut – und dabei günstig, fair, transparent, einfach und überhaupt zugänglich. Letzteres, weil es wie bei vielen digitalen Angeboten auch darum geht, eine Dienstleistung, die vorher einer Elite vorbehalten war, zu demokratisieren. Das gilt jedenfalls für jene Anbieter, die ihren Kunden eine hochwertige Form des Portfoliomanagements anbieten. Kunde werden kann man in der Regel bereits ab wenigen Tausend Euro – bei Whitebox sind es 5.000 Euro.

1.2          Was ist „robo“ am Robo?

Der initiale Anlage- und Antragsprozess findet also im Rahmen eines Online-Dialogs statt. Doch wie viel ist darüber hinaus digitalisiert?

Bleiben wir zunächst beim Kerngeschäft eines Robo-Advisors, dem Portfoliomanagement. Oft wird kolportiert, dass bei einem Robo nicht Menschen das Portfolio managen, sondern Algorithmen. Manchmal versteigen sich Journalisten zu Aussagen, die danach klingen, als gäbe es diesen ominösen Algorithmus, der ganz ohne menschliches Zutun, womöglich nach KI-Manier selbstlernend, Portfolios baut und umschichtet. Doch das trifft nicht zu, jedenfalls noch nicht.

Tatsächlich arbeitet die Mehrzahl der Robos mit starren Musterportfolios. Bei diesen geschieht im Bereich Portfoliomanagement konkret: Nichts – Und zwar weder von Menschenhand noch per Roboter.

Doch es gibt auch andere, aktive Robos. Diese sind dann mal mehr „robo“ im Sinne von quantitativ und mal mehr menschlich im Sinne von „intuitiv“. Doch sie sind nicht grundsätzlich anders oder „algorithmischer“ als Vermögensverwalter in der Offline-Welt.

Whitebox ist davon überzeugt, dass es auf die richtige Mischung aus Mensch und Maschine ankommt. Alle uns bekannten rein quantitativen Modelle sind gescheitert – teils krachend. Doch der Mensch alleine ist auch nicht die Lösung. Zu sehr ist er seiner Psyche ausgeliefert und begeht – egal ob Laie oder Profi – immer wieder dieselben Fehler in der Geldanlage. Emotionen und Meinungen aber auch Szenariodenken (im Sinne von auf nur ein Szenario hin zu „optimieren“) haben sich in der Geldanlage nicht als Erfolgsfaktoren erwiesen. Damit beschäftigt sich immerhin ein ganzer Wissenschaftszweig, die Behavioral Finance.

Deshalb kommen bei Whitebox bildlich gesprochen unzählige kleine Robos zur Anwendung, deren „Maschinerie“ wiederum von Menschen gesteuert und kontrolliert wird. Damit verbindet Whitebox das Beste aus zwei Welten: Die Vernunft des Menschen einerseits, die es schafft, Unzulänglichkeiten der in wichtigen Fragen blinden Maschinen auszugleichen. Und die Anwendung maschineller Prozesse andererseits, die es schafft, die Schwächen des Menschen, seine Emotionen und Meinungen, auszublenden.

2.    Whitebox

„Geldanlage ist langweilig, kompliziert, teuer, riskant und frustrierend“ – so hat der Markt die Meinung der Deutschen über die letzten Jahrzehnte geprägt. Kein Wunder, dass Deutschland ein Land der Sparer ist. Die Geschäftsführerinnen Salome Preiswerk und Dr. Birte Rothkopf gründeten Whitebox, um dies zu ändern. Der Anspruch: Geldanlage kann Spaß machen, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt, einfach, transparent, kostengünstig und qualitativ hochwertig sein.

2014 setzten die beiden Geschäftsführerinnen ihren Vorsatz in die Tat um und gründeten ihren Robo-Advisor in Freiburg im Breisgau. Whitebox ist auf die automatisierte Vermögensverwaltung spezialisiert, das heißt das Unternehmen entwickelt individuell angepasste Anlagestrategien mithilfe von Algorithmen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Nach der Eröffnung eines Kontos muss der Kunde nicht mehr eingreifen, das Wertpapierportfolio wird von Whitebox für ihn überwacht und gegebenenfalls angepasst.

Ein weiterer Anspruch ist es, neben der Etablierung von neuen Maßstäben bei der Geldanlage, auch einer breiten Masse Zugang zu dieser zu bieten. Zu einem günstigen Preis bietet Whitebox daher die erste Online-Vermögensverwaltung im deutschen Markt an, die auch den Anforderungen einer qualitätsbewussten Klientel gerecht wird. Das Anlagekonzept wurde gemeinsam mit der Morningstar Investment Management Europe Ltd erarbeitet. Dabei zielt Whitebox auf eine Anlagerendite ab, die bei gleichem Risiko deutlich besser ist als die der herkömmlichen Angebote. Dabei verspricht Whitebox gemeinsam mit der flatex Bank AG als depotführende Bank seinen Kunden ein einzigartiges Anlageerlebnis, das Spaß macht und doch das beruhigende Gefühl vermittelt, seine Anlageentscheidungen in erfahrene Hände zu geben.

2.1          Wo unterscheidet sich Whitebox?

Es gibt nicht viele Investoren, die langfristig überdurchschnittliche Renditen erzielt haben. Ein beachtlicher Teil derer, denen das gelungen ist, verfolgte oder verfolgt eine Value-Strategie. Die Erfolge dieser Investoren haben dazu beigetragen, dass Value-Investing heute unter Vermögensverwaltern populär ist. Auch Whitebox hält diese Anlagestrategie für einen hervorragenden Weg, um langfristig zu investieren. Wichtige Elemente aus dem Value-Investing wurden deshalb in den Anlageprozess übernommen. Doch wie funktionieren Value Strategien? Was zeichnet Value-Manager aus? Und was sollten Investoren beachten, bevor sie ihr Geld einem solchen Manager anvertrauen?

Whitebox analysiert fortlaufend über 300 Anlageklassen, Regionen und Sektoren. Auf Basis deren Bewertung identifizieren die Portfoliomanager die attraktivsten Anlageklassen. Zudem sind die Portfolios von Whitebox so ausgestattet, dass sie optimal diversifiziert sind. Das heißt sehr vereinfacht auch, dass üblicherweise nicht alle im Portfolio repräsentierten „Märkte“ gleichgerichtet fallen. Wenn das Portfolio robust gebaut ist, kompensieren Märkte, die steigen, andere Märkte, die fallen. Das heißt nun nicht immer, dass eine Verlustphase „verlustfrei“ überstanden wird, es kann aber sein, dass der Durchschnitt hohe zweistellige Verluste macht, während ein anderes Portfolio nur ein paar Prozent verliert. So entstehen Portfolios, die sich nicht nur in einem, sondern in möglichst vielen Szenarien gut entwickeln sollen. Beim Anlageprozess bei Whitebox können unterschiedliche Risikostufen ausgewählt werden und je nach Risikofreude entschieden werden, wie genau das Portfolio aufgebaut werden soll. Dabei können sich die Kunden bequem per Chat oder Telefonat von den Portfolio-Experten beraten lassen. Je nach Risikostufe können dabei unterschiedliche Rendite erzielt werden (in der Abbildung von hohem Risiko (dunkelrot, Risikostufe 10) bis niedriges Risiko (hellgrün, Risikostufe 1).

2.2          Aktiv wo nötig, passiv wo möglich

Der Ansatz von Whitebox beruht darauf, weitestgehend passiv zu agieren, um einerseits die Kosten für Kunden gering zu halten und andererseits die Value-Strategie zu bewahren. Um kostengünstig zu agieren, investiert Whitebox in passive Produkte. Ein strategischer Vorteil von Passivität ist die Vermeidung von Markttiming und Stockpicking. Das von den meisten Anlegern praktizierte Markttiming – also der Versuch, im richtigen Moment ein- oder auch auszusteigen – ist erwiesenermaßen Quell großer Wertvernichtung. (Falsches) Markttiming ist laut der jährlich erscheinenden Studie von DALBAR verantwortlich für durchschnittlich 2,5% Wertvernichtung. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei Whitebox Portfolios um strategische Assetallokationen, das heißt, der Markt wird langfristig eingeschätzt, statt auf kurzfristige Trends zu reagieren. Sollten diese vorerst vermeintlich kurzfristigen Trends dennoch langfristig strategisch relevant werden, werden entsprechende Konsequenzen gezogen. Aktivität an den richtigen Stellen gehört dementsprechend genauso zum Ansatz von Whitebox: ohne Aktivität erfolgen weder Überrendite noch Risikomanagement. Zu diesem Zweck überwacht und optimiert Whitebox Anlagen mit modernster Technik rund um die Uhr. So können Änderungen im Markt und Produktuniversum bestmöglich reflektiert werden. Dazu gehört es, Chancen und Risiken auszubalancieren und dabei „schwarze Schwäne“ zu berücksichtigen. Abweichungsbasiertes Rebalancing auf Basis anlageklassen- und risikostufenspezifischer Bandbreiten stellt steuer- und kosteneffizient sicher, dass Portfolios auch kurzfristig optimal aufgestellt sind. Damit bietet Whitebox eine bessere Rendite, ein besseres Risiko-Rendite-Profil und einen besseren Schutz vor Kapitalverlust.

Das Risikomanagement von Whitebox ist integraler Bestandteil dieses aktiven Portfoliomanagements. Unter dem Risiko einer Anlage wird hier ein bleibender Kapitalverlust und nicht wie sonst meist üblich Wertschwankungen der Anlage (Volatilität) verstanden. Wie groß die Verlustgefahr ist, hängt vor allem von der Marktbewertung ab, wie verschiedene Untersuchungen zeigen. Je teurer beispielsweise ein Aktienmarkt, desto größer war in der Vergangenheit die Gefahr hoher Verluste. Bei niedrig bewerteten Märkten fielen die maximalen Verluste innerhalb eines definierten Zeitraumes dagegen im Durchschnitt niedriger aus. Der Kauf von fundamental gesunden Anlagen, die attraktiv bewertet sind, ist deshalb der beste Weg, die Verlustrisiken niedrig zu halten. Mit einem Mean-CVaR-Ansatz, der auch seltene Extremrisiken berücksichtigt, werden die Portfolios auf eine möglichst geringe maximale Verlusthöhe optimiert, die im schlechtesten Fall eintreten kann.

Dieser Ansatz basiert auf umfassender, jahrzehntelanger und proprietärer Forschung von Whitebox Partner Morningstar Investment Management / Ibbotson. Ibbotson – vor einigen Jahren von Morningstar übernommen und zu Morningstar Investment Management umfirmiert – wusste gleich drei nobelpreisgekrönte Koryphäen in ihren Reihen. Unzählige weitere Preise und Patente im Bereich Assetallokation zeugen außerdem von wissenschaftlichem Führungsanspruch sowie einer methodischen Ausrichtung.

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