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Vorbehalte gegenüber gendersensibler Sprache wachsen

Vorbehalte gegenüber gendersensibler Sprache wachsen

Gegenüber der Verwendung einer so genannten Gendersprache bestehen bei den Deutschen weiterhin deutliche Vorbehalte. Rund zwei Drittel der Wahlberechtigten (65 Prozent) lehnt deren Verwendung in Medien und Öffentlichkeit ab. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung Infratest Dimap. Gegenüber der letzten Umfrage aus dem Jahr 2020 ist das ein Plus von neun Prozentpunkten. Die zunehmende Präsenz einer gendergerechten Sprache in Medien und Öffentlichkeit hat deren Akzeptanz also nicht gesteigert.

Frauen, Personen mit höherer Schulbildung und die jüngere Generation zeigen sich weiter grundsätzlich offener gegenüber einer gendergerechten Sprache, aber auch unter ihnen sind die Befürworter gegenwärtig in der Minderheit. Deutliche Vorbehalte bestehen in allen politischen Lagern. Fürsprecher finden sich am ehesten unter den Anhängern der Grünen. Aber auch von ihnen steht aktuell die Hälfte der Verwendung in Medien und Öffentlichkeit ablehnend gegenüber.