Schadenfall 2018


Welche Obliegenheiten hat ein Versicherungsnehmer im Schadenfall 2018?



Ein Versicherungsnehmer hat bestimmte Obliegenheiten, wenn ein Schadenfall 2018 eintritt. Dazu gehören unter anderem die Information des Versicherers und die Schadensbegrenzung. Ein festes Auszahlungsdatum für die Versicherungssumme gibt es nicht und die Wartezeit kann auf Grund von Gutachten und Auskünften unterschiedlich lang ausfallen. In einigen Fällen ist die Anforderung einer Abschlagszahlung möglich.

Das Gesetz und die vertragliche Vereinbarung definieren im Schadenfall die notwendigen Obliegenheiten, die dem Versicherungsnehmer zufallen. Wie oben schon erwähnt, gehört dazu unter anderem die direkte Information des Versicherers. Hat der Versicherer weiterführende Fragen rund um den Schadenfall, die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder des Leistungsumfangs dienen, so muss der Versicherungsnehmer diese Informationen geben.

Die zuvor genannte Schadenminderungspflicht beinhaltet alle dem Versicherungsnehmer möglichen Anstrengungen, um die Begrenzung oder sogar Verhinderung des Schadenfalls herbeizuführen. Kosten hierfür werden von der Versicherung übernommen, allerdings nur, wenn sie unter den Gesamtkosten des Schadens liegen.

Im Schadensfall sind jegliche Anweisungen des Versicherungsunternehmens bindend, ansonsten kann auf Grund ausfallender Pflichterfüllung des Versicherungsnehmers eine Ablehnung der Schadensregulierung stattfinden. Dies führt dazu, dass der Versicherte keine finanzielle Unterstützung durch die Versicherung bekommt.

Dauer bis zur Entschädigung im Schadenfall

Das Versicherungsvertragsgesetz und die Versicherungsbedingungen verpflichten den Versicherer, Versicherungsansprüche und deren Begründung und Höhe unter anderem durch Gutachten und Auskünfte zu kontrollieren. Auf Grund dessen, dass die gründliche Arbeit im Grunde allen Versicherten zugutekommt, gibt es für die angebrachte Überprüfung keine Frist. Zusätzlich ist die Menge der Schadenfälle und deren Bearbeitung ein zusätzlicher Zeitfaktor. Deshalb kann nicht festgelegt werden, wann ein Versicherter seine Versicherungssumme erhält.

Verjährung von Versicherungsansprüchen im Schadenfall

Nach wie vielen Jahren Versicherungsansprüche von verjähren richtet sich nach dem Abschluss des Versicherungsvertrages. Die Verjährungsfrist liegt bei Versicherungsverträgen ab dem 1.1.2008 bei drei Jahren. Das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt dafür die Fristberechnung vor. Ausgehend vom Entscheid über den Versicherungsfall und der Information des Versicherungsnehmers über diesen beginnt die dreijährige Verjährungsfrist. Fordert ein Versicherungsnehmer seine Zahlung nach der Verjährung, so kann der Versicherer durch die sogenannte Einrede der Verjährung Einspruch erheben. Er wird somit von der Leistung befreit.

Im Art. 3 Einführungsgesetz zum Versicherungsvertragsgesetz ist hingegen die komplexe Übergangsregelung definiert, die zur Berechnung der Verjährungsfrist für Verträge vor dem 1.1.2008 gilt.

Anspruch auf Abschlagszahlung im Schadenfall

Hat der Versicherer nach Ablauf eines Monats die Erhebung zur Feststellung des Versicherungsumfangs noch nicht beendet, steht es dem Versicherten zu, eine Abschlagszahlung zu fordern. Die Leistungspflicht des Versicherers muss feststehen, dann erhält der Versicherte die voraussichtlich zu leistende Mindestsumme. Dabei ist meist noch unklar, wie hoch die tatsächliche Leistung am Ende wird.

Die sogenannte Versicherungsleistung unter Vorbehalt stellt einen anderen Sachverhalt dar. Diese Summe kann der Versicherer ausgezahlen, obwohl neben der tatsächlichen Höhe der Versicherungssumme auch noch nicht sicher ist, dass der Versicherte überhaupt einen Leistungsanspruch hat. Stellt sich im Nachhinein an die Versicherungsleistung unter Vorbehalt heraus, dass letzteres nicht der Fall ist, fällt die Zurückzahlung der kompletten bis dahin geleisteten Zahlungen an.