Rentner Arbeit 2018


Rentenerhöhung durch Weiterarbeit. Wie können Rentner weiterarbeiten mit Rentenversicherungspflicht.



Sowohl während der Frührente als auch während der Regelaltersrente zahlt sich eine Rentner Arbeit 2018 in der Regel aus und die Rente wird gesteigert. Ziehen Sie diese Option in Betracht, dann ist es notwendig, dem Arbeitgeber mitzuteilen, dass auch während der Rente weiterhin der Arbeitnehmeranteil von 9,35 Prozent in die gesetzliche Rentenversicherung einfließen soll. Haben Sie während der Rente nur einen Minijob, dann beläuft sich der Arbeitnehmeranteil auf lediglich 3,7 Prozent. Die übrigen 15 Prozent werden dabei vom Arbeitgeber übernommen.

Rentner Arbeit 2018 während der Frührente mit Rentenversicherungspflicht

Befinden Sie sich in der Frührente, arbeiten weiter und zahlen demnach auch weiterhin Beiträge für die gesetzliche Rente ein, dann kommt es dadurch zu einer Erhöhung der Regelaltersrente. Sie erhalten dadurch ebenfalls zusätzlich Entgeltpunkte, die immer im Juli des Folgejahres berücksichtigt werden. Von der Rentenerhöhung ist während der Frührente allerdings zunächst noch nichts zu bemerken, denn dazu kommt es erst, wenn die Regelaltersgrenze erreicht wurde.

Rentner Arbeit 2018 während der Regelaltersrente mit Rentenversicherungspflicht

Auch währen der Regelaltersrente ist eine Erhöhung dieser durch Rentner Arbeit 2018 noch möglich. Zwar besteht dann eigentlich keine Rentenversicherungspflicht mehr, für diese kann sich der Rentner allerdings wieder entscheiden und somit den Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Rentenversicherung weiterzahlen. Dies muss beim Arbeitgeber so angegeben werden und dieser zahlt dann ebenfalls den Arbeitgeberanteil in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Zuvor war es möglich, während der Regelaltersrente weiterzuarbeiten, wobei die Höhe des Verdiensts irrelevant für die Rente war. Diese konnte weder reduziert noch erhöht werden. Durch die neue Regelung ist dies anders. Auch weiterhin kann die Rente nicht gekürzt werden, doch eine Erhöhung ist nun möglich, vorausgesetzt Arbeitnehmer und Arbeitgeber leisten die Rentenbeiträge. Da keine Arbeitslosigkeit während der Rente mehr entstehen kann, entfallen die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.

Rentenerhöhung durch Hinausschieben der Regelaltersrente

Wenn Sie nicht während der Regelaltersrente weiterarbeiten möchten aber trotzdem gerne Ihre Rente ein wenig aufstocken wollen, dann können Sie die Regelaltersrente auch ein wenig hinausschieben. Für jedes Jahr, dass Sie ab der Regelaltersgrenze nicht in Rente gehen, erhalten Sie einen Rentenzuschlag von 6 Prozent und für jeden Monat 0,5 Prozent. Wenn Sie also bis zu fünf Jahre warten, bis Sie die Regelaltersrente beziehen, wartet ein Zuschlag von 30 Prozent auf Sie.

Neben den positiven Auswirkungen der verschobenen Regelaltersrente, gibt es auch einige Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Zunächst einmal ist jeder Fall anders, sodass bei dem einen das Verschieben der Rente mehr Sinn macht und beim nächsten dagegen die Rentner Arbeit 2018 während der Rente. Darüber hinaus kommt es zu einem höheren Besteuerungsanteil der Rente, wenn auf diese verzichtet wird.

Der 6-prozentige Rentenzuschlag für jedes Jahr, um das die Regelaltersrente verschoben wird, hat sich als fair bemessen erwiesen. Der 3,5-prozentige Rentenabschlag bei Frührenten pro Jahr, gilt dagegen allerdings als nicht angemessen und müsste erhöht werden. Haben Sie die finanziellen Mittel zur Verfügung um die Rentenabschläge der Frührente zurückzukaufen, dann sollten Sie dies auch tun.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass bei einer ausreichenden Frührente, diese in jedem Fall lohnenswert ist. Das Hinausschieben der Regelaltersrente erweist sich je nach Einzelfall als lohnend oder nicht. Diese Einschätzung hängt auch von der Lebenserwartung ab. Denn allgemein gilt, dass Menschen, die über die Lebenserwartung hinaus leben profitieren, und diejenigen, bei denen die Lebenserwartung nicht erfüllt wird, leider verlieren.