Rentenvergleich 2018


Vergleich Gesetzliche Rente und Rürup-Rente: die gesetzliche Rente oder die Rürup-Rente im Rentenvergleich 2018



Die gesetzliche Rente mit freiwilligen Beiträgen und die RürupRente lassen sich aufgrund ihrer Ähnlichkeit gut in einem Rentenvergleich 2018 darstellen. Beide Varianten folgen den gleichen Steuer- und Rentenregeln, sind weder kapitalisierbar, noch vererbbar, übertragbar, veräußerbar oder beleihbar.

Wenn es darum geht die gesetzliche Rente mit der Rürup-Rente in einem Rentenvergleich 2018 darzustellen, dann wird dafür die Bruttorente herangezogen und zwischen garantierten und möglichen Werte unterschieden. Nimmt man die Bruttorente zum Vergleich, dann ist es wichtig, dass zuvor bei privat Krankenversicherten der Zuschuss zur Krankenversicherung in Höhe von 7,3 Prozent angerechnet wird und im Gegensatz dazu bei gesetzlich Krankenversicherten die Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung von der Rente abgezogen werden.

Neben der Unterscheidung zwischen garantierten und möglichen Renten wird ebenfalls, bezogen auf die Rürup-Rente, zwischen einer Rürup-Altersrente ohne Hinterbliebenenabsicherung und einer Rürup-Rente mit Hinterbliebenenabsicherung ein Unterschied gemacht.

Die klassische reine Rürup-Rente

Betrachtet man zunächst einmal die klassische reine Rürup-Rente, bei der keine Hinterbliebenenabsicherung inbegriffen ist und die eine maximale Rentengarantiezeit von fünf oder zehn Jahren beinhaltet, dann sieht die gesetzliche Rente aus freiwilligen Beiträgen mit einem garantierten Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente für Ehe- und eingetragene Lebenspartner schon anders aus. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass je nach Einkommen des hinterbliebenen Partners eine Kürzung der Rente oder sogar ein Wegfall der Rente möglich ist.

Im Rentenvergleich 2018 mit der gesetzlichen Rente aus freiwilligen Beiträgen besser gestellt ist die Rürup-Rente mit Hinterbliebenenabsicherung als die klassische Variante ohne die Absicherung, denn dann herrschen gleiche Verhältnisse für die Hinterbliebenen der Versicherten.

Vorteilhafte Rürup-Rente bei längerer Beitragsdauer

Da eine Rürup-Rente bezogen auf die Zinsen im Rentenvergleich 2018 zur gesetzlichen Rente besser abschneidet, wenn die Beitragsdauer länger ist, bietet sich diese Variante gerade für jüngere Menschen an, die noch nicht das Alter von 45 Jahren erreicht haben. Hinzu kommt dann noch die Art der Versicherung. Sind junge Menschen gesetzlich krankenversichert und leisten die Beiträge nicht auf freiwilliger Basis, dann wird der Vorteil der Rürup-Rente noch verstärkt.

Anders dagegen sieht es aus, wenn es sich um privat Krankenversicherte handelt, wie beispielsweise Beamte oder Freiberufler, die dazu noch kurz vor der Rente bzw. Pension stehen. In diesem Fall bietet sich die gesetzliche Rente deutlich stärker an als die Rürup-Rente. Die noch übrigen Jahre bis zur Rente oder Pension sollten dabei zwischen fünf und fünfzehn Jahren liegen.

Gesetzliche Rente und Rürup-Rente: Der Rentenvergleich 2018

Vergleicht man diese beiden Rentenvarianten, dann ist zuerst auf die Gemeinsamkeit hinzuweisen und zwar die Steuerregel. Die beiden Rentenarten unterscheiden sich jedoch bei den Leistungen, die dem Versicherten geboten werden. Somit enthält die gesetzliche Rente aus freiwilligen Beiträgen direkt eine Hinterbliebenenabsicherung, was bei der klassischen Rürup-Rente nicht der Fall ist, sondern nur bei der mit zusätzlicher Absicherung. Darüber hinaus wird beim Rentenvergleich 2018 immer eine Unterscheidung zwischen den garantierten und den möglichen Renten gemacht.

Garantierte Renten und Rürup-Rente

Wie schon zuvor erwähnt, ist eine Rürup-Rente immer dann lohnenswerter, wenn noch viele Beitragsjahre abzuleisten sind. Aus diesem Grund geht bei einem Rentenvergleich 2018 der gesetzlichen Rente und der Rürup-Rente mit garantierten Renten auch erst bei einer Beitragsdauer ab 30 Jahren die Rürup-Rente als Sieger hervor, während bei einer Anzahl von bis zu 25 Jahren die gesetzliche Rente vorne liegt.

Mögliche Renten und Rürup-Rente

Auch wenn man die möglichen Renten betrachtet, stellt sich zunächst die gesetzliche Rente als bessere Variante heraus, wobei die Rürup-Rente ohne Hinterbliebenenabsicherung und die gesetzliche Rente bei einer Beitragsdauer von 15 Jahren sehr ähnlich sind. Für privat Krankenversicherte mit freiwilligen Beitragszeiträumen bis zu 20 Jahren gilt dies ebenfalls.

Exkurs: Gesetzliche Rente und private Rentenversicherung im Rentenvergleich 2018

Bei einem Vergleich der gesetzlichen Rente aus freiwilligen Beiträgen und der Rente aus einer privaten Rentenversicherung lässt sich deutlich erkennen, dass die gesetzliche Rente die bessere Wahl wäre. In diesem Rentenvergleich 2018 ist die Steuerersparnis der große Vorteil der gesetzlichen Rente, denn fast die gesamten freiwilligen Beiträge können steuerlich abgesetzt werden.

Nimmt man noch die Rürup-Rente hinzu, so wird deutlich, dass die Rürup-Rente vor den steuerlichen Abzügen mit der Privatrente ungefähr gleich auf liegt, wogegen nach den Abzügen die Rürup-Rente deutlich hervorsticht.

In der Regel macht ein Vergleich der gesetzlichen Rente mit der Privatrente bei einer Beitragsdauer von fünf bis zehn Jahren wenig Sinn, weil Privatrenten normalerweise mindestens 12 Jahre Vertragslaufzeit voraussetzen, damit es zu einem Steuervorteil kommen kann.