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Reform des Postgesetzes

Längere Lieferzeiten und Änderungen bei Filialen und Porto

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Die Reform des Postgesetzes steht kurz vor der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat. Eine zentrale Änderung ist, dass Briefe künftig länger unterwegs sein dürfen. Der Zeitrahmen für die Zustellung wird auf bis zu vier Werktage ausgeweitet. Verbraucher müssen sich daher auf längere Wartezeiten einstellen, können jedoch bei Bedarf teurere, schnellere Versandoptionen wählen. Das dichte Netz an Postfilialen bleibt bestehen, doch Automaten sollen vermehrt an Stadträndern und in Dörfern aufgestellt werden. Auch das Porto könnte ab 2025 wieder steigen, wobei die Kosten für einen Standardbrief vorerst unter einem Euro gehalten werden sollen. Die Deutsche Post begrüßt die Entlastung durch weniger Zeitdruck, sieht jedoch eine Zunahme der Bürokratie kritisch.