Pflegeversicherung Vergleich


Testsieger, Rating Pflegeversicherung Vergleich 2019



Auch wenn verschiedenste andere Pflegeversicherungen existieren, sollten Versicherungsnehmer dennoch nicht auf eine private Pflegeversicherung verzichten, um im Ernstfall nicht in den finanziellen Ruin zu stürzen. Dabei sind die Beiträge um so geringer, je früher eine Pflegeversicherung abgeschlossen wird. Daher kann die Berücksichtigung eines Pflegeversicherung Vergleich 2019 hilfreich sein, um anhand der daraus hervorgehenden Testsieger die beste Versicherung für sich selbst zu finden. Im Folgenden geben wir eine Übersicht über Vergleiche mit ihren Testsiegern, mit denen Versicherungsnehmer in jedem Fall gut versorgt sind.

Je nach Versicherung sind verschiedene Konditionen gegeben. Somit gibt es große Unterschiede bezüglich der Kosten, Leistungen nach Pflegegrad und Vertragsbedingungen. Die Gewährleistung von nachträglichen Leistungserhöhungen ist ein Aspekt, der die Testsieger bei den Vergleichen von Finanztest oder Öko-Test an die Spitze gebracht hat.

Im Jahr 2017 wurden die Pflegestufen durch die Pflegegrade 1 bis 5 ersetzt, was ebenfalls zu einer Umstrukturierung der Pflegeversicherung Tarife geführt hat. Diese werden nun also unter anderem nach den Pflegestufen verglichen. Zwar ist es durchaus sinnvoll, nach Ihrer eigenen Pflegestufe zu gehen, wenn es um die Betrachtung der jeweiligen Testsieger geht, jedoch kann es auch dann teilweise zu Unstimmigkeiten kommen und der Tarif ist nicht passend. Deshalb sollten Sie auch für Ihre individuelle Situation Angebote einholen.

Mögliche Optionen für eine Pflegeversicherung sind unter anderem die Pflegetagegeldversicherung und die Pflegerentenversicherung. Beim Pflegetagegeld bieten Versicherungsunternehmen meist statische oder flexible Tarife an. Der Unterschied zwischen einer statischen und einer flexiblen Versicherung ist, dass in der flexiblen Variante der Versicherungsnehmer selbst bestimmt, wie hoch die Höhe des Tagegeldes ausfallen soll. In der statischen Variante übernimmt dies der Versicherer und kürzt das Tagegeld je nach Pflegegrad.

Zudem gibt es entweder die Pflege-Bahr-Versicherung, bei der der Staat einen Zuschuss von 5 Euro gewährt, und ungeförderte Varianten, die teilweise Zulassungseinschränkungen haben. Zuletzt gibt es noch die Pflege-Kombitarife.

Bedingungen, Leistungen im Pflegeversicherung Vergleich 2019

In dem aktuellsten Test von Focus-Money von 2019 ging es um statische und flexible Pflegetagegeldversicherungen, wobei hauptsächlich auf die Verbraucherfreundlichkeit der Tarifbedingungen und die Leistungen geachtet wurde. Die Kriterien, die die Versicherungen erfüllen mussten, um im Test aufgenommen zu werden, umfassen:

  • Assistanceleistungen
  • Einmalzahlungen bei Eintritt des Pflegefalls
  • Leistungen bei Alkoholdemenz
  • Optionen bei Zahlungsschwierigkeiten
  • rückwirkende Leistungen

23 Anbieter wurden in den Testpool aufgenommen. Um Versicherungsnehmern eine Orientierung zu bieten, wurden die Versicherungen für Musterkunden verschiedenen Alters untersucht: für 25-, 35-, 45- und 55-jährige.

Die Bestnote erlangten die folgenden Tarife:

  • „PflegetagegeldBest (PZTB03)“ von der Allianz (statisch)
  • „PG1, PG2, PG3. PG4 Pflege Plus“ von Concordia (flexibel)
  • „DeutschlandPflege“ von DFV (flexibel)

Weitere 6 Tarife schnitten mit „sehr gut“ ab.

In diesem Test kam zusätzlich heraus, dass die Höchstkosten in den verschiedenen Altersklassen sehr unterschiedlich ausfallen. So zahlt beispielsweise ein 35-jähriger 31-38 Euro im Monat, während der Preis für einen 55-jährigen bei 76-106 Euro liegt.

Stiftung Warentest 2017: Pflegeversicherung Vergleich nach Maximalbeiträgen

Versicherungsnehmer können von der Stiftung Warentest und dem dazugehörigen Magazin Finanztest hinsichtlich verschiedenster Versicherungen regelmäßig neue Informationen erwarten. So auch bezüglich gesetzlicher und privater Pflegeversicherungen. 2017 nahm die Stiftung Warentest daher erneut 31 Versicherer hinsichtlich ihrer Pflegetagegeldversicherung unter die Lupe. Zu diesem Zweck wählte die Stiftung je einnen 45-jährigen und einen 55-jährigen Modellkunden aus und legte für diese einen monatlichen Maximalbeitrag fest. Dieser lag für 45-jährige bei 56 Euro und für 55-jährige bei 87 Euro. Daraufhin wurde untersucht, welche Leistungen für diese Maximalbeiträge in den verschiedenen Versicherungen und in den unterschiedlichen Pflegestufen angeboten wurden. Darüber hinaus gingen auch die Versicherungsbedingungen in die Bewertung mit ein. Folgende Parameter waren in diesem Bereich ausschlaggebend:

  • Ausland: Leistung auch bei innereuropäischem Umzug?
  • Dynamik: Regelmäßige Anpassung des Tagegeldes an die Preisentwicklung?
  • Wartezeit: Karenzzeit bis zur Gültigkeit des Leistungsanspruches?

Das Ergebnis zeigt, dass die Leistungen für die gewählten Höchstbeiträge im Gegensatz zu den Leistungen bei Höchstpreisen stark variieren. Insgesamt deutet die Stiftung darauf hin, dass Versicherungsnehmer sich für einen Tarif entscheiden sollten, der in allen Pflegegraden leistet.

Zwar hat die Hälfte der Tarife im Test gut abgeschnitten, allerdings haben die anderen 50% auch nur ein „befriedigend“ oder „ausreichend“ erhalten. Zwei Tarife haben sich als „sehr gut“ herausgestellt: HanseMerkur und die Württembergische. Beide eignen sich vor allem für 45-jährige.

Hier sind die 5 Besten für 45-jährige zusammengefasst:

  • „PGA, PGS“ von HanseMerkur
  • „PTPU“ von der Württembergischen
  • „DeutschlandPflege Flex“ von DFV
  • „PTG“ von DKV
  • „KPET“ von DKV

Für 55-jährige ergeben sich dieselben Testsieger, außer dass in dieser Kategorie die „PG 1, PG 2, PG 3, PG 4“ von Concordia den Tarif der Württembergischen ersetzt.

Preis-Leistungsverhältnis von Pflegetagegeldversicherungen im Vergleich des DISQ 2017

Das Deutsche Institut für Finanzplanung, Franke und Bornberg und das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) arbeiteten 2017 zusammen und untersuchten Versicherungstarife für drei Modellkunden. Das Alter der Modellkunden stellte auch hier wieder den Unterscheidungsfaktor dar. Die Tarife wurden für 30-, 45- und 60-jährige überprüft. Die Ratinginstitute brachten drei Untersuchungskriterien in den Test ein:

  • Leistungen
  • Beiträge
  • Auszahlungshöhe der Pflegetagegelder

Dafür wurden die jeweiligen Versicherungsbedingungen, der Versicherungsschein und Versichereraussagen hinzugezogen. Der Test umfasste schließlich 26 Anbieter, wovon 8 die Bewertung „sehr gut“, 10 „gut“ und 8 „befriedigend“ bekamen.

Im Folgenden sind die 8 sehr guten Versicherungen aufgelistet:

  • Axa
  • Deutscher Ring
  • DKV
  • Hallesche
  • Hanse-Merkur
  • Signal Iduna
  • Württembergische

Es ist anzumerken, dass gute Leistungen auch hohe Preise einfordern. Allerdings sind hierbei trotzdem einige große Variationen auszumachen.

Öko-Test Pflegeversicherung Vergleich: Eignung für Erwachsene und Kinder

Öko-Test führte Anfang 2017 einen Vergleich von Pflegeversicherungen durch, bei denen einmal Erwachsene und einmal Kinder als Zielgruppe galten. Das Eintrittsalter lag dabei für Erwachsene bei 35 und 65 Jahren und für Kinder bei einem Jahr. Allerdings war die Auswahl an Versicherungen, die den Anforderungen des Tests entsprachen, nicht sehr groß, sodass auch für jede Zielgruppe nur zwei Tarife den ersten Platz machten. Besonders die DKV schnitt im Test gut ab. Und zwar wurde der Tarif „PTG“ der DKV im Test als beste Option für Kinder ermittelt. Für 65-Jährige Erwachsene kommt ebenfalls am ehesten die DKV mit dem Tarifen „PTG“ und zusätzlich mit „KPET“ in Frage und für 35-Jährige ebenfalls „KPET“ und „PTP“ der DKV.

Preis-Leistungsverhältnis von Pflege-Bahr-Tarifen und Pflege-Kombi-Tarifen

Pflege-Bahr-Tarife und Pflege-Kombi-Tarife mit geförderten und ungeförderten Pflegetagegeldversicherungen wurden im Juni 2017 von der Zeitschrift Euro getestet. Dabei ging es um den Vergleich der Leistungen und der Beitragskosten, unterschieden für drei Altersklassen (25, 45, 55 Jahre bei Vertragsabschluss). Untersucht wurden 17 Anbieter.

Im Magazin wird darauf hingewiesen, dass die geförderte Pflegeversicherung nicht viel Unterstützung bietet, denn diese beläuft sich bei einem Versicherungsnehmer, der erst mit 55 Jahren eine Pflegeversicherung abgeschlossen hat, auf 600 Euro monatlich, die nicht ausreichen, um die Pflegekosten zu decken. Aus dem Test ging demnach nur ein Pflege-Bahr-Angebot mit sehr guter Bewertung hervor: „central.pflege“ von Central.

Einen größeren Profit versprechen dagegen Kombi-Tarife. Hierbei werden Pflege-Bahr-Tarifleistungen um ungeförderte Pflegeversicherungen erweitert. Dafür ist allerdings eine Gesundheitsprüfung erforderlich, die bei staatlich geförderten Tarifen nicht durchgeführt wird.

Aus dem Test als Sieger im Bereich der Pflege-Kombi-Tarife gehen Allianz („PflegeBahr PZTGG02+ PflegetagegeldBest PZTB03“), DKV („KombiMed FörderPflege KFP + Pflege Tagegeld PTG“), Hallesche („Förderbar + Olgaflex“) und Central („central.pflege + central.pflegePlus“) hervor.

IVFP vergleicht Pflegetagegeldversicherungen auf Grundlage verschiedener Kriterien

2017 startete das Institut für Vorsorge und Finanzplanung einen Vergleich von 23 Pflegetagegeldern. Grundlage für die Bewertung waren die Kriterien Flexibilität, Preis-Leistung, Service, Transparenz und Unternehmensqualität. Das Ergebnis: 6 „sehr gute“ und 8 „gute“ Versicherungen. Zu den Testsiegern gehören:

  • PflegetagegeldBest von Allianz
  • Pflege Tagegeld PTG von DKV
  • OLGAflex von Halleschen

Stiftung Warentest 2015: geförderte, ungeförderte und Kombi-Pflegetagegeldtarife im Vergleich

Auch im Jahr 2015 führte die Stiftung Warentest einen Test von Pflegetagegeldtarifen durch, jedoch sollten hier die Ergebnisse noch einmal genauer geprüft werden, da sich mit der Zeit Aspekte verändert haben könnten.

Im Vorfeld ist zu betonen, dass die Stiftung Warentest zu einer privaten Pflegeversicherung anstelle einer gesetzlichen rät. Der Grund dafür ist, dass in den meisten Fällen die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreicht und die Betroffenen dann, je nach Pflegegrad, etliches dazu zahlen müssen. Dabei kann es sich schnell um einige tausend Euro handeln. Besitzt man jedoch eine Top private Pflegeversicherung, sollte diese die Kosten abdecken.

In dem Test der Stiftung Warentest wurden geförderte und ungeförderte Pflegetagegeldtarife sowie auch Kombi-Tarife gegenübergestellt. Bei Kombi-Tarifen kommt eine staatliche Förderung noch hinzu. Für geförderte Pflege-Bahr-Tarife konnte in diesem Test allerdings kein einziger Testsieger ausgemacht werden.

Ungeförderte Kombi-Tarife und Pflegetagegelder haben dagegen einige sehr gute Tarife hervorgebracht. Dafür wurde zwischen Musterkunden unterschieden, die 45 oder 55 Jahre alt sind. Für 45-Jährige stellen die im Folgenden genannten Tarife eine sehr gute Option dar.

Tarife ohne Förderung:

  • Württembergische – PTPU
  • HanseMerkur – PA

Kombi-Tarife:

  • DFV – DFV-DeutschlandPflege Ergänzungsabdeckung und DFV-FörderPflege
  • HanseMerkur – PA + PB

Pflegerentenversicherung im Pflegeversicherung Vergleich 2016

Neben einer Pflegetagegeldversicherung bietet sich auch eine Pflegerentenversicherung an, die die Pflegekosten gänzlich abgedecken kann. Durch eine Pflegerentenversicherung erhalten Versicherungsnehmer in Abhängigkeit vom vorhandenen Pflegegrad eine monatliche Rente. Dies bezüglich hat Focus-Money im Jahr 2016 einen Test vorgenommen und zwischen Basis-, Komfort- und Premium-Policen unterschieden. Darüber hinaus wurde auch darauf geachtet, ob es sich um Pflegezusatzversicherungen mit fester Rente handelt oder um Versicherungen, die den Versicherungsnehmern die Möglichkeit bieten, im Voraus die Höhe der Rente zu bestimmen.

Im Test wurden Rentenleistung, Tarifbedingungen und Finanzstärke jeweils für die Altersgruppen 40, 55 und 65 Jahre verglichen. Dabei ergaben sich die Pflegeversicherungen der WWk („PflegeRente PR06“) und der Ideal („PflegeRente superia“) als die besten Optionen für alle Untersuchungsgruppen.

Finden Sie die richtige Pflegeversicherung

Aufgrund der verschiedenen Testergebnisse wird deutlich, dass es nicht die perfekte Pflegeversicherung gibt. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Entscheidung nicht zu überstürzen, sondern stattdessen viele Angebote hinsichtlich der persönlichen Bedürfnisse zu vergleichen.