Pflegeheime Pflegedienste Qualität


Prüfung Pflegeheime Pflegedienste Qualität 2019



Festgelegte Expertenstandards werden anhand von wissenschaftlich fundierten und fachlich abgestimmten Verfahren ermittelt, um so die Pflegeheime Pflegedienste Qualität 2019 zu gewährleisten.

Die derzeit vorhandenen Expertenstandards sind: Dekubitusprophylaxe in der Pflege, Entlassungsmanagement in der Pflege, Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten und chronischen Schmerzen, Sturzprophylaxe in der Pflege, Förderung der Harnkontinenz in der Pflege, Pflege von Menschen mit chronischen Wunden und Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege.

Um die Pflegeheime Pflegedienste Qualität zu überprüfen werden Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) oder des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (Prüfdienst der PKV) eingeschaltet. Diese betrachten zum Beispiel, welcher Pflegezustand bei den Patienten vorhanden ist und welche Qualität das Ergebnis der Pflege erkennen lässt. Dabei ist ausschlaggebend, wie sich die Patienten fühlen und wie zufrieden sie mit der Pflege sind, ob die Pflegemaßnahmen auch für die Patienten angemessen sind und das gewünschte Ergebnis erzielen und ob Verbesserungen notwendig sind, die durch negative Aspekte wie Mangelernährung oder Druckgeschwüre an den Patienten deutlich werden.

Die Prüfer müssen in jedem Jahr einmal Pflegeheime Pflegedienste Qualität prüfen. Bei ambulanten Pflegediensten müssen die Überprüfungen einen Tag vorher angekündigt werden, während die Pflegeheime nicht auf die Prüfer vorbereitet werden. Es kann allerdings auch über die jährlichen regelmäßigen Prüfungen hinaus eine Überprüfung stattfinden, beispielsweise wenn Patienten oder Angehörige häufig Beschwerde eingereicht haben. Da die Prüfer ebenfalls die Abrechnung der Pflegeleistungen betrachten, können auch in diesem Bereich zusätzliche Abrechnungsprüfungen von einem Sachverständigen vorgenommen werden.

Bei den sogenannten Prüfinstanzen handelt es sich wie bereits angesprochen entweder um den Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) oder um den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV). Bei der MDK handelt es sich um die Beratungs- und Begutachtungsstelle, die für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zuständig ist und somit auch für die Qualitätsprüfung der Pflegeeinrichtungen eingesetzt wird. Das Gegenstück dazu, jedoch zuständig für die Interessen der privaten Krankenversicherungen und Pflegeversicherungen, stellt die PKV dar.

Auftraggeber des MDK und PKV sind die Landesverbände der Pflegekassen, welche die Qualitätsprüfungen der stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen an diese Instanzen abgeben. Neben der reinen Überprüfung der Qualität gehört, sind die Prüfer auch mit beratender Funktion vor Ort und geben Anregungen zur Verbesserung der Qualität. Eine weitere Prüfinstanz stellt die Heimaufsicht dar, die das gleiche Aufgabenfeld wie auch Prüfer der MDK und PKV haben. Für die Heimaufsicht sind die jeweiligen Bundesländer zuständig.

Wer sich über ein Pflegeheim oder einen ambulanten Pflegedienst informieren möchte, kann dies auch anhand der Transparenzberichte tun, die aus den Ergebnissen der Qualitätsprüfungen entstehen. Diese Berichte stehen kostenfrei zur Verfügung und können im Internet oder im Pflegestützpunkt erhalten werden. In der Regel sind die Berichte auch in den jeweiligen Einrichtungen selbst zu finden, wo sie nach Möglichkeit direkt ersichtlich im Eingang positioniert werden sollen. Das Datum der letzten Prüfung sowie das Ergebnis der Prüfung sollen aus dem Transparenzbericht ersichtlich sein.

Pflegeheime Pflegedienste Qualität 2019 – Pflegenoten

Wird die Pflegeheime Pflegedienste Qualität von Prüfern des MDK oder PKV vorgenommen, haben diese bestimmte Bereiche, die sie überprüfen sollen und denen sie dann sogenannte Pflegenoten zuordnen sollen. Abschließend kommt zu den jeweiligen Teilnoten noch eine Gesamtbewertung hinzu. In den Pflegeheimen liegt der Fokus der Prüfung darauf, wie

  • die Pflege und medizinischen Versorgung der Versicherungsnehmer gewährleistet wird,
  • mit demenzkranken Patienten umgegangen wird,
  • die Betreuung und Alltagsgestaltung realisiert wird und
  • das Wohnen, die Verpflegung, die Hauswirtschaft und die Hygiene organsiert ist und abläuft.

Im Gegensatz dazu konzentrieren sich die Prüfer bei den ambulanten Pflegediensten auf die pflegerischen Leistungen im Allgemeinen, die pflegerischen Leistungen, die von Ärzten verordnet wurden und die Dienstleistungen und Organisation. Neben den Ergebnissen der Prüfer, zählen auch Befragungen von den Kunden bzw. der Patienten in den Heimen zum Ergebnis der Prüfung. Weitere Aspekte, die betrachtet werden, sind beispielsweise die Bereitstellung von Hausärzten, Fachärzten und Zahnärzten in den Pflegeheimen sowie die Gewährleistung von Arzneimitteln.

Nach dem zweiten Pflegestärkungsgesetz sollen auch wissenschaftliche Aspekte in die Vergabe der Pflegenoten miteinfließen, da das bisherige Konzept nicht ausreichend beurteilen kann, ob der Standard der betrachteten Pflegeeinrichtung eine derart hochwertige Pflege bietet, wie sie nach den neuesten pflegefachlichen Kenntnissen möglich wäre. Damit das festgelegte Ziel erreicht wird, für die Pflegeheime im Jahr 2019 und die ambulanten Pflegedienste im Jahr 2019 die Pflege-Transparenzvereinbarungen komplett umzustrukturieren, müssen einmal die Selbstverwaltungspartner das Verfahren zur Qualitätsprüfung anhand von wissenschaftlichen Kenntnissen verändern. Zweitens ist aber auch der neue Pflege- und Qualitätsausschuss wichtig, der gemeinsam mit wissenschaftlich qualifizierten Geschäftsstellen die Entscheidungsstruktur anpasst.

Pflegeheime Pflegedienste Qualität – Qualitätsmängel

Erhalten die Landesverbände der Pflegekassen die Qualitätsberichte und erkennen deutliche Mängel, ziehen sie einerseits die Prüfberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung und des Prüfdienstes des Verbandes der Privaten Krankenversicherung heran und befragen andererseits auch die betroffenen Pflegeheime oder ambulanten Pflegedienste zu den Qualitätsmängeln. Daraufhin entscheiden sie sich, welche Sanktionsmöglichkeiten sie verwenden wollen, um den Mangelerscheinungen entgegen zu wirken. Über die Ansichten der Landesverbände benachrichtigen die Pflegekassen die Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste anhand eines Mängelbescheids. Aus diesem Bescheid geht auch eine Frist hervor, in der die Pflegeeinrichtungen die Mängel beheben müssen. Da Pflegeeinrichtungen mit Qualitätsmängeln gegen gesetzliche oder vertragliche Pflichten verstoßen, kommt es solange zu Kürzungen festgelegter Pflegevergütungen, wie die Mängel nicht behoben sind.

Entsteht nach der Prüfung der Pflegeheime Pflegedienste Qualität der Eindruck, dass die Pflegeheime oder ambulanten Pflegedienste nicht mehr den Anforderungen nachkommen, die für einen Versorgungsvertrag zu erfüllen sind, kommt es zur Rücksprache der Landesverbände der Pflegekassen mit den zuständigen Trägern der Sozialhilfe. Dabei wird entschieden, ob der bestehende Versorgungsvertrag vollständig oder teilweise gekündigt wird. Wurden gravierende Mängel in den Einrichtungen festgestellt, entfällt eine Kündigungsfrist, sodass der Versorgungsvertrag mit sofortiger Wirkung beendet werden kann.

Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz erhalten MDK und PKV die Erlaubnis, nicht nur in Pflegeheimen, sondern auch bei ambulanten Pflegediensten unangekündigte Abrechnungsprüfungen vorzunehmen. Dies soll die Möglichkeit zum Abrechnungsbetrug verringern. Dem gleichen Zweck dient auch die Pflichtprüfung, die ebenfalls von Prüfern des MDK oder PKV durchgeführt werden muss.

In erster Linie sollen die Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen der Krankenkassen, Pflegekassen und Kassenärztlichen Vereinigungen gegen Abrechnungsbetrug angehen. Sie betrachten finanzielle Aktivitäten und gehen Hinweisen nach, die Personen ihnen geben können, was ebenfalls anonym möglich ist. Außerdem im Aufgabenbereich dieser Stellen enthalten ist der Austausch zwischen den einzelnen Stellen mit den berufsständischen Kammern und den jeweiligen Staatsanwaltschaften, seitdem das Gesetz zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen im Jahr 2016 in Kraft trat.