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Naturkatastrophen nehmen tendenziell zu

Naturkatastrophen nehmen tendenziell zu

Rund 820 Naturkatastrophen mit Versicherungsschäden registrierte die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft 2019 – dreimal so viele wie noch vor dreißig Jahren. Der Versicherer aus dem deutschen Süden schätzt die Gesamtsumme der Schäden seit 1980 auf um die fünf Billionen US-Dollar, nur etwa ein Viertel davon war versichert.

Der Gesamtschaden des Tohoku-Erdbebens 2011 in Japan wird mit etwa 210 Milliarden US-Dollar beziffert. Das Beben gilt als gesamtwirtschaftlich teuerste Naturkatastrophe überhaupt. Insbesondere die Region Fukushima-Daiichi und das gleichnamige Kernkraftwerk waren von den Folgen betroffen. Mit ungefähr 61 Milliarden US-Dollar die höchste Summe an versicherten Schäden, verursachte Hurrikan Katrina. Der Wirbelsturm traf 2005 die Karibikküste der USA und flutete einen großen Teil der Millionenstadt New Orleans.

Vier Fünftel der 2019 verzeichneten Katastrophen waren hydrologischer oder meteorologischer Natur. Es handelte sich dabei beispielsweise um Stürme und Überflutungen. Erdbeben und Dürren machten nur knapp zehn Prozent aller Katastrophen aus.