Nachtarbeit


Durch eine Nettolohnvereinbarung sind Zuschläge für Nachtarbeit steuerfrei.



Kommt es abgesehen vom Grundlohn zu Zuschlägen für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit 2019 dann sind diese steuerfrei, solange eine Nettolohnvereinbarung vorhanden ist und die Zuschläge zusätzlich zum Nettolohn geleistet werden.

Für den Steuervorteil müssen die folgenden Prozentsätze des Grundlohns eingehalten werden:

  • 25% bei Nachtarbeit
  • 50% bei Sonntagsarbeit
  • 125% an gesetzlichen Feiertagen und am 31. Dezember ab 14 Uhr
  • 150% am 24. Dezember ab 14 Uhr, am 25. und 26. Dezember sowie am 01. Mai

Eine weitere Einschränkung für den Steuervorteil ist der maximale Stundenlohn von 50 Euro bei einem Monatslohn von rund 8.000 Euro. Bei dem Grundlohn handelt es sich um den vereinbarten Arbeitslohn, der für die regelmäßigen Arbeitszeiten ausgezahlt wird. Aus diesem muss dann der Stundenlohn berechnet werden. Als Nachtarbeit gilt diejenige, die im Zeitraum zwischen 20 Uhr und 6 Uhr ausgeübt wird. Sonntags- und Feiertagsarbeit gilt jeweils 24 Stunden an dem bestimmten Tag. Gesetzliche Feiertage sind je nach Ort und Bundesland verschieden. Darüber hinaus wird der Nachtzuschlag auf 40% erhöht für den Zeitraum von 0 Uhr bis 4 Uhr, wenn bereits vor 0 Uhr die Nachtarbeit begonnen hat. Der Zuschlag für Sonntags- und Feiertagsarbeit wird von 0 Uhr bis 4 Uhr des Folgetages ebenfalls gewährleistet.

Steuerratgeber 2018


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Seit dem Jahr 2017 sind allerdings Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungsabgaben zu leisten, wenn in einer Nachtschicht an Sonn- oder Feiertagen mehr als 25 Euro in der Stunde verdient wird.