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Leichtathletik – diese Rekorde gilt es zu knacken

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Eugene im US-Bundesstaat Oregon sind in vollem Gange. Natürlich kämpfen die Athlet:innen in erster Linie um die Goldmedaillen – ein Weltrekord wäre dabei nur die Kirsche auf der Torte.

Was die Sportler:innen leisten müssen, um sich in der Allzeit-Bestenliste verewigen zu können, zeigt die Statista-Grafik auf Basis der Daten von World Athletics. So hält beispielsweise Usain Bolt unter den männlichen Sprintern der nahezu unerreichbaren Weltrekord von 9,58 Sekunden auf 100 Metern. Der Jamaikaner vollbrachte diese Glanzleistung im Jahr 2009 bei den Weltmeisterschaften in Berlin. Der Frauen-Rekord liegt schon etwas weiter zurück: Florence Griffith-Joyner aus den USA gelang der 100-Meter-Sprint 1988 in rund 10,49 Sekunden.

Noch länger her sind etwa die Rekorde in den Disziplinen Hammer- und Diskuswurf. Hier halten bei den Männern Yuriy Sedykh (Hammer; 86,74 Meter) und Jürgen Schult (Diskus; 74,08 Meter) seit 1986 die Weltrekorde, damals traten sie noch für die UdSSR und DDR an. Auch die Diskus-Bestmarke der Frauen wurde von einer Ostdeutschen aufgestellt. Gabriele Reinsch schleuderte die Wurfscheibe 1988 rund 76,8 Meter weit und übertrifft damit sogar den Männer-Rekord – allerdings ist der Damen-Diskus nur etwa halb so schwer.

Den höchsten Sprung aller Zeiten bewältigten der Kubaner Javier Sotomayor (2,45 Meter) und die Bulgarierin Stefka Kostadinova (2,09 Meter). Am weitesten sprangen Mike Powell (8,95 Meter) aus den USA und Galina Chistyakova (7,52 Meter) aus den früheren Sowjetrepubliken.