Jahresabschluss 2018


Einzelkaufleute, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften sind zu einem Jahresabschluss 2018 verpflichtet.



Der Jahresabschluss besteht aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Einen solchen Jahresabschluss müssen zum einen Einzelkaufleute und Personengesellschaften erbringen und zum anderen auch Kapitalgesellschaften, die dann jedoch zusätzlich auch einen Lagebericht einreichen müssen.

Die Sprache, in der ein Jahresabschluss verfasst wird, muss Deutsch sein und die Währung Euro. Datum und Unterschrift des Kaufmanns dürfen ebenfalls auf dem Abschluss nicht fehlen und bei der Beteiligung mehrerer persönlich haftender Gesellschafter ist auch deren Unterschrift Pflicht.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses muss auf Klarheit und Übersichtlichkeit geachtet werden sowie auf die Aufstellung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Beachtet werden müssen zusätzlich zum Handelsgesetzbuch auch die folgenden Grundsätze:

  • Wahrheit
  • Bilanzzusammenhang
  • Going-Concern-Prinzip
  • Vorsichtsprinzip
  • Imparitätsprinzip
  • Bewertungsstetigkeit
  • Einzelbewertung
  • Periodenabgrenzung
  • Darstellungsprinzip im Fall von Kapitalgesellschaften

Für die Erstellung des Jahresabschlusses haben kleine Kapitalgesellschaften sechs Monate Zeit und mittlere bis große Kapitalgesellschaften drei Monate zu Beginn des neuen Geschäftsjahres. Für Personengesellschaften liegt die Grenze bei einem Jahr nach dem Bilanzstichtag.

Der Jahresabschluss muss nach dem amtlich vorgeschriebenen Datensatz durch Datenfernübertragung übermittelt werden, wenn es sich um Steuerpflichtige mit Gewinn handelt. Für die Datenübermittlung wird vom Bundesministerium für Finanzen gemeinsam mit den obersten Finanzbehörden der Mindestumfang der Daten festgelegt. Seit dem Jahr 2012 ist eine elektronische Übermittlung der Daten Pflicht.