Ratgeber Geldanlage

Investition in Sachwerte

Schönheit und Profit – mit der Investition in Sachwerte können Sie beides genießen! Bewertungen, Erfahrungen & Infos (2021).

Schönheit und Profit – Investition in Sachwerte

Aufgrund der Corona-Pandemie pumpen die Regierungen weltweit große Geldmengen in die Wirtschaftskreisläufe. Die Folgen: Preissteigerungen und Inflation. Die EZB stellte in ihrem jüngsten Bericht eine Teuerungsrate von 3 Prozent fest – faktisch eine Verdoppelung gegenüber den letzten Jahren vor Corona. Experten erwarten für die Zeit nach der Pandemie, dass sich das Inflationsgeschehen nur langsam zurückentwickelt. In der Wirtschaftsgeschichte wiederholte sich in solchen Krisenzeiten stets ein Run auf mobile Sachwerte. Hier lesen Sie über interessante Anlage-Alternativen zu Gold, Immobilien und Aktien.

Sachwerte bringen Ihnen überdurchschnittliche Renditen – oder herbe Verluste

Die Geldanlage in Kunst oder alte Autos benötigt neben der richtigen Expertise auch eine gewisse Leidenschaft.

Wissen um Stückzahl, Sammlerwert und Preisentwicklung kann Ihnen durch die richtige Einschätzung eine hohe Rendite einbringen. Die Marktpreise bewegen sich unter Umständen nur langsam nach oben. Manchmal aber geht es mit dem Wertzuwachs auch rasend schnell. Wenn Sie im Jahr 2000 die Rolex Yachtmaster für den Listenpreis von umgerechnet 5.800 Euro erworben haben, konnten sie den Luxuschronometer ein Jahr später zum Preis von 8.800 Euro wieder verkaufen. Eine Wertsteigerung von 35 Prozent innerhalb eines Jahres.

In der Regel braucht es aber einen etwas längeren langen Atem und vor allem Passion. Die Investition in einen Oldtimer ist stets mit Emotionen verbunden. Und der Anblick eines chromglänzenden Fahrzeuges in der eigenen Garage lässt das Investoren- und Sammlerherz gleichermaßen höherschlagen.

Als Anleger in Mobilien sollten Sie bedenken, dass die Sachgüter im Notfall nicht so schnell liquidiert werden können wie Festgelder oder Aktien. Auch sollten Sie sich das Risiko einer stagnierenden oder negativen Preisentwicklung bewusst machen.

Branchen- und Expertenwissen vorausgesetzt, können Ihnen Sachwerte im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten Traumrenditen bescheren.

Mit Picasso & Co. stilvoll Krisensicherheit beweisen

Prähistorische Funde beweisen: Schon in der Altsteinzeit wurde Kunst geschaffen. Künstlerische Bilder begeistern die Menschen seit Jahrtausenden. Seit der Renaissance gelten Kunstwerke auch als beliebte Anlageobjekte. Adel und reiche Bürger demonstrierten beispielsweise mit Gemälden, Statuetten, Vasen und Gobelins nicht nur Wohlstand und gesellschaftliche Stellung, sondern auch ihre Kultiviertheit.

Wenn Sie in Kunst investieren, können Sie damit Ihrem ästhetischen Empfinden einen würdigen Rahmen verleihen. Und wenn Sie auch Werke junger aufstrebender Künstler kaufen, zeigen Sie visionäres Mäzenatentum.

Kunst kann mehr als Stil beweisen, sie kann auch Ihr Vermögen sichern

Dabei hat die Corona-Krise dem High-End-Kunstmarkt nichts anhaben können. Ein Gemälde von Francis Bacon wurde im Sommer 2020 für 85 Millionen US-Dollar verkauft. Das solche Summen nur für wenigen Anleger machbar sind, weiß auch Sachwert-Experte Thomas Hack. Er ist Gründer und Geschäftsführer des Finanzdienstleistungsunternehmen Value Brain GmbH und empfiehlt eine Streuung von 10 bis 15 Prozent des Kapitalvermögens in Kunst. Darunter fallen neben Gemälde und Skulpturen auch die Kunst-Fotografie.

Bekannte Fotografen sind zum Beispiel. Diane Arbus, August Sander und Vivian Meier. Ihre hochwertigen künstlerischen Fotografien haben eine ähnlich hohe Bedeutung wie Gemälde, werden aber erheblich günstiger angeboten. Für 2.000 Euro können Sie international angesehene fotografische Kunstwerke Ihr Eigen nennen. So wird eine breite Streuung des Kapitals ermöglicht, da die Stückzahlen klein und die Wertsteigerungspotenziale hoch sind. Laut Thomas Hack liegt die jährliche Rendite in einem interessanten Bereich von 7 Prozent pro Jahr, bei einer durchschnittlichen Verwahrdauer von 11 Jahren.

Wenn Sie in Kunst investieren, dann genießen Sie neben Währungsunabhängigkeit und Schwankungsstabilität, ein ethisches und ästhetisches Investment. Ein diversifiziertes Kunstportfolio lässt sich ab 15.000 Euro aufbauen, eine professionelle Bewertung durch internationale Kunstexperten und Auktionshäusern ermöglicht eine unabhängige, fundierte und aktuelle Wertanalyse der Kunstwerke.

Liegen zwischen Erwerb und Veräußerung mindestens 2 Jahre, ist ein erzielter Gewinn in Deutschland steuerfrei. Darüber hinaus genießen sie mit Kunst-Sachwerten eine hochrentierliche Investitionsalternative, die gewinnbringend und attraktiv den Zeitgeist eines jeden Ästheten unterstreicht.

Sachwerte mit besonderem Spaßfaktor: Oldtimer

Schöne alte Autos sind längst nicht mehr nur Liebhaberobjekte für Technikbegeisterte. Professionelle Sachwertanleger haben das Potenzial von Oldtimer längst erkannt. Wenn Sie in diesen interessanten Markt einsteigen, muss es ja nicht gleich mit dem Kauf eines Aston Martin DB5 sein. Für das James Bond Auto von 1964 müssen bis zu 740.000 Euro auf den Tisch gelegt werden. Doch auch deutsche Premiumhersteller investieren intensiv in ihre eigene Geschichte und das Image ihrer historischen Modelle – das sorgt für kräftige Nachfrage nach generalüberholten Originalfahrzeugen im Alter von 40, 50 oder 60 Jahren – direkt ab Werk! Neben einem gewinnbringenden Marketing für die Hersteller hat dies auch einen positiven Einfluss auf die Wertsteigerung dieser schönen Sachwerte.

Der deutsche Oldtimer Index setzt sich aus 88 gängigen Autos zusammen, die den deutschen Markt repräsentativ abbilden. 1991 mit 1000 Punkten eingeführt, überstieg er 2016 die 2500er Punkte Marke.

Zuletzt hat sich die Dynamik etwas verlangsamt, dies liegt vor allem an den überteuerten und äußerst seltenen Spitzenmodellen. Die ersten Porsche Targa 911 haben beispielsweise einen Wert erreicht, von dem es aus (zurzeit) nur wenig Luft nach oben gibt. Gleichzeitig wird aber auch keine Preiskorrektur nach unten durchgeführt. Das Ausbleiben der Preiskorrektur ist der Rarität geschuldet. Sammlerschätze wie der seltene Mercedes Benz 300-SL (Flügeltürer, Baureihe W198)) brachten in den jüngsten Versteigerungen bis zu 4 Millionen Euro ein.

Für den Erfolg eines automobilen Sachwertes gilt allerdings dasselbe wie für alle anderen Investments: Erst wenn auf eine steigende Nachfrage ein knapp werdendes Angebot trifft, passt auch die Rendite.

Dies sollten Sie bedenken, wenn Sie einen Oldtimer als Wertanlage halten möchten. Jens Berner, Oldtimer-Experte im Asset Management der Südwestbank empfiehlt aus Renditegesichtspunkten einen Einstieg ab einem Investitionsbudget von 100.000 Euro. Gleichzeitig gilt: Der Wert sollte 5 bis 10 Prozent des individuellen Vermögensportfolios nicht überschreiten. Die Leidenschaft für das motorisierte Gefährt und die emotionale Bedeutung, sollten Sie zudem nicht davon abhalten, das Auto von einem Sachverständigen gründlich untersuchen zu lassen. Erst wenn alle Schadstellen behoben sind, eine Versicherung und ein geeigneter Aufbewahrungsort gefunden sind, lässt sich auch die Begeisterung in einen Gewinn umwandeln.

Beachten Sie auch die Youngtimer, Modelle ab 1990, die bald den Status eines Oldtimers erreichen. Neben Modellen der großen Namen wie Porsche oder Mercedes, gibt es auch Schönheiten aus dem Ausland, die als zeitlos gelten und eine interessante Wertsteigerung erwarten lassen. Als Beispiele sind hier Mazda MX5 (Roadster) oder Fiat Barchetta zu nennen.

Ist Ihr Wagen schon ein Oldtimer? Ein Indiz liefert neben dem H-Kennzeichen, das unveränderte Erscheinungsbild und der Erhaltungszustand. Ob nun restaurierter Klassiker oder Scheunenfund, um einen Spitzenpreis zu erzielen, muss alles passen.

„Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.“

Das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe und namhafte Persönlichkeiten wie Günther Jauch oder der Schauspieler Gérard Dépardieu, haben sich den entschleunigten Lebensstil zu Eigen gemacht und investieren einen Teil ihres Vermögens in Weingüter. Zusätzlich zur Kapitalanlage lässt sich der Wein erfolgreich als Personal Brand vermarkten. Der Fernsehmoderator Günther Jauch verkauft seine edlen Tropfen seit 2018 bei Aldi.

Ein Weinberg muss aber intensiv versorgt und gepflegt werden, dies ist nicht jedermanns Vorstellung einer Kapitalvermehrung. Da lässt sich eine Flasche Wein leichter lagern und bei Bedarf liquidieren. Für 12.000 Euro wurde eine Flasche eines nur 12 Jahre alten Saar Rieslings versteigert. Ein Rekordpreis für einen jungen Wein. Falls Sie sich als Weinliebhaber verstehen, ein gutes Näschen besitzen und den Weinmarkt aufmerksam beobachten, dann können Sie den exklusiven Spitzenweinen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und traumhafte Gewinne erzielen.

Für den Einstieg ist der jährliche Bericht der Londoner Weinbörse Liv-Ex zu empfehlen. Dieser bildet eine Marktanalyse der teuersten, seltensten und edelsten Weine ab und hilft, ein Gefühl für Markt und Preisentwicklung zu bekommen. Berechtigungsscheine sind bei Kennern eine beliebte Methode, um sich frühzeitig einen bestimmten Anteil an Wein zu sichern, ehe er auf den Markt kommt. Hauptsächlich wird Anlagewein über bekannte Auktionshäuser gehandelt, die meisten über Christie’s und Sotheby’s.

Achten Sie beim Weinkauf neben einem einwandfreien Zustand der Flaschen, auch auf die Lagerungsbedingungen. Und lassen Sie die Finger von Kellerfunden. Das größte Risiko besteht darin einem Fälscher aufzusitzen. Zudem ist ein professionell klimatisiertes Lager unabdingbar für eine Deponierung. Eine stilvolle Inszenierung ihres flüssigen Investments ist Ihnen bei der wineBank garantiert. Wie schon der Name verrät, wird dort Wein statt Geld gelagert, gehandelt und in einem eindrucksvollen Rahmen auch verkostet.

Ob ein Wein sich in einen rentablen Tropfen verwandelt, hängt maßgeblich von der Beurteilung des „Wine Advocate“ Robert Parker ab. Er ist der erfolgreichste Weinkritiker der Welt und seine Einschätzung entscheidet nicht nur über die Preisentwicklung, sondern auch über den Auf- bzw. Abstieg renommierter Marken.

Bei Beachtung all der aufgeführten Punkte; Expertenwissen, Weinbörse und Parker-Punkte, sind Sie in der Lage mit Genuss und Weitblick, Jahresrendite in zweistelliger Höhe zu erzielen.

„Diamonds are a girl’s best friend…“

…wusste schon Marylin Monroe. Doch die Edelsteine, die als Wertanlage dienen sollen, werden nicht beim Juwelier erworben. Schmuckdiamanten eignen sich nur in seltenen Fällen (und nur im Hochpreissegment) als Sachwertinvestition.

Dennoch sind Diamanten als Investitionsobjekte nicht zu unterschätzen. Sie besitzen einen physischen, messbaren Wert. Das macht die Edelsteine zu kalkulierbaren Renditeobjekten, vor allem da sie in den vergangenen Jahren eine stabile Wertsteigerung erfahren haben.

Zudem sind Anlagediamanten der Wertstoff mit der höchsten Wertdichte, das heißt, er bietet einen maximalen Wert bei einer minimalen physischen Größe.

Es gibt drei verschiedene Arten in Diamanten zu investieren:

  • Beteiligung an Unternehmen, die Diamanten fördern oder industriell verarbeiten
  • Börsengehandelte Finanzprodukte, die in Diamanten finanzieren (Fonds)
  • Kauf von physischen Diamanten (zum Beispiel hier)

Beim Kauf von Diamanten brauchen Sie Basiswissen über die wertvollen Steine. Die Wertermittlung ist deutlich komplexer als beispielsweise bei Gold. Profi-Anleger achten auf die „4Cs“: Diese sind Color (Farbe), Carat (Gewicht), Cut (Schliff) und Clarity (Reinheit). Ein anerkanntes gemmologisches Institut ermittelt diese Werte und beurkundet sie in einem Zertifikat. Diese Werturkunde dient Ihnen im professionellen Handel als Gutachten, sie stellt alle bedeutenden Angaben zum Edelstein transparent dar und ist daher ebenso wichtig wie der Diamant selbst. Profis gehen beim Zertifikat keine Kompromisse ein. Sie verlangen ein Papier des Gemological Institute of America (GIA), dass die höchste Akzeptanz und Reputation weltweit besitzt.

Anhand des Gewichtes lassen sich die Anlagediamanten in spezifische Gewichts- und Preisklassen unterteilen. Innerhalb einer Klasse ergeben sich wiederum Abstufungen durch die Reinheit und Farbe sowie durch die Qualität des Schliffs. Der Markt für Diamanten ist weit beständiger als die Rohstoff- und Wertpapiermärkte, der Handel wird immer physisch durchzogen und unterliegt durch die komplexe Wertermittlung kaum Preisanpassungen. Dies ist auch der große Vorteil gegenüber Goldanlagen. Das Edelmetall dient zur Deckung von Währungen und der Handel und Besitz kann bei Währungseinbruch von staatlicher Seite gestoppt und reguliert werden. Der Edelsteinhandel unterliegt keiner vergleichbaren Staatskontrolle und macht Anlagediamanten gegenüber Gold wertstabiler.

Aufgrund der international einheitlichen Bewertungsrichtlinien können Anlage-Diamanten weltweit gekauft und verkauft werden. Bei anonymen Käufen können Sie die Steine bis zu einem Preis von 1.999 Euro (pro Person) erwerben. Es empfiehlt sich aber einen Diamantenkauf mit einem Ausweisdokument abzusichern. So können Sie im Falle eines Verlustes oder Diebstahls den Erwerb problemlos belegen und auch gegenüber der Versicherung anzeigen.

Diamanten sollten nur aus sicheren Quellen stammen, mit einem weltweit anerkannten Zertifikat ausgestattet sein und in physischer Form gekauft werden. Der Edelstein sollte jederzeit beurteilbar sein, von eingeschweißten Diamanten wird daher abgeraten. Das Gewicht sollte mindestens 0,33 Karat betragen, der Stein Lupenreinheit sowie Brillantschliff vorweisen. Mit diesen Qualitätsangaben sichern Sie sich eine funkelnde Wertanlage.

Eine Uhr für den Gentleman, eine Handtasche für die Lady

Exklusive Handtaschen und Uhren bringen höhere Renditen als DAX-Aktien. Die teuerste Armbanduhr ist eine gebrauchte Rolex Daytona und wurde 2017 für 15 Millionen Euro versteigert. Der Neupreis lag im Erscheinungsjahr unter 1000 Euro, eine kometenhafte Traumrendite, doch diese Wertentwicklung tritt nicht automatisch bei jedem hochwertigen Zeitmesser ein. Ohne ausreichendes Wissen lässt sich kaum beurteilen, welche Uhr solch eine Preissteigerung durchmacht. Um Chronografen als Kapitalanlage zu nutzen, sollten Sie sich auf die führenden Markenhersteller konzentrieren. Sammler zahlen für limitierte Kollektionen und Vintage-Uhren hohe Preise, um das begehrte Stück sein Eigen nennen zu können.

Patek Phillipe ist ein Schweizer Hersteller mit einem ausgezeichneten Ruf in der Uhrenwelt. Er verkauft bestimmte Kollektionen nur an ausgewählte Kunden, dies schafft nicht nur Begehren, sondern beugt auch einem inflationären Preisverfall vor. Seit 1839 wurden weniger als 1 Million Uhren produziert – das Angebot ist entsprechend begrenzt und hochpreisig. Ebenso eignen sich Uhren der Marke Rolex als Sachwert, die Berühmtheit und Nachfrage nach diesen Uhren, hat den Wert immens steigen lassen. Für bestimmte Modelle gibt es Wartelisten bis zu 5 Jahre, falls man überhaupt einen Listenplatz erhält. Hier sollten Sie auf die Stahlmodelle setzen, diese sind gefragter und erzielen bessere Renditen.

Handtaschen haben sich bei Damen zu einem Pendant zu der Uhrensammlung der Herren entwickelt. Die „Himalaya“ Birkin Bag vom französischen Luxushersteller Hermès wechselte unlängst für den stolzen Preis von 335.000 Euro den Besitzer. Allerdings ist dies eine Sonderanfertigung mit nur zwei gefertigten Exemplaren pro Jahr. Verwendet wird weißes Krokodilleder reichlich verziert mit Gold und Diamanten. Ein wahres Schmuckstück, das jeder Lady gerecht wird.

Handtaschen von Hermès werden ebenfalls nur über Wartelisten verteilt. Die Stückzahlen sind limitiert und die Kollektionen immens gefragt. Taschen anderer Marken wie Gucci und Prada haben in den letzten Jahren ebenfalls eine beachtenswerte Wertsteigerung erfahren. Teilweise liegen die Preise im fünfstelligen Bereich (für gebrauchte Handtaschen wohlgemerkt) und sind unter Sammlern heiß begehrt.

Ob sich eine Handtasche zu einer rentablen Investition entwickelt, lässt sich nicht pauschal voraussagen. Beobachtungen der letzten Jahre zeigen aber eine eindeutige Tendenz nach oben, vor allem bei Taschen von Hermès. Dabei sind Material, Stückzahl und Modell ausschlaggebend. Mit einer Kelly Bag oder Birkin Bag ist Ihnen ein stilvoller Begleiter am Handgelenk und eine rentable Investition sicher.

Musik für den Geldbeutel

Die Fender E-Gitarre ist nicht nur ein Klassiker der unter den Musikinstrumenten, sondern auch als Sammlerstück äußerst gefragt. Preise im sechsstelligen Bereich sind keine Seltenheit. Die Gibson von Eric Clapton wurde 2004 für 850.000 US-Dollar versteigert. Aber auch Violinen des berühmten Instrumentenbauers Antonio Stradivari sind bei Sammlern und Solisten heiß begehrt. Rund 600 Stück sind noch erhalten und erzielen bei Auktionen regelmäßig immer neue Rekordsummen. 2011 wurde die Geige „Lady Blunt“ für satte 11,1 Millionen Euro versteigert. Aber natürlich sind bei solchen Traumrenditen neben einem einwandfreien Zustand, vor allem berühmte Vorbesitzer ausschlaggebend. Bei Liebhaberstücken von Stradivari, Amati oder Guarneri beträgt die konstante Rendite 8 bis 15 Prozent jährlich.

Doch Vorsicht – eine Anlage in Musikinstrumente setzt Expertenwissen voraus. Die Musikinstrumente mit den höchsten Renditen sind extrem selten und kosten gewaltige Summen.

Zeitgenössische Hersteller bieten immer wieder hochwertige Instrumente an, die ebenfalls eine Wertsteigerung erfahren können. Doch eine Anlage in diese sollte nur nach Expertenrat erfolgten und auf lange Sicht geplant werden. Schnelle Wertsteigerungen bei neuzeitlicher Ware sind eher unwahrscheinlich. Gleichzeitig sollten Sie bei einer Anlage in Musikinstrumente auch bedenken, dass diese regelmäßig bespielt werden müssen, da sonst die Klangqualität leidet. Oft werden die wertvollsten Instrumente an die besten Musiker verliehen, neben Prestige dient es gleichzeitig der Qualitätserhaltung. Mit viel Liebe zur Musik und dem Anlageinstrument, sowie einer auf Expertenwissen gestützten Analyse des Objekts, können Sie „klangvolle“ Traumrenditen hören…

Mit Luxus Rendite schaffen oder stilvoll untergehen?

Sachwerte sind sichere und hochrentable Anlagen. Doch egal, ob Sie ihr Geld in einen alten Mercedes oder in eine Krokodilledertasche anlegen: Nur mit Passion und viel Expertise werden Sie gute Gewinne erzielen. Investitionen in die richtigen Sachwerte zum optimalen Zeitpunkt können Ihr Vermögen absichern. Welche für Sie die passenden sind, ist neben individuellen Vorlieben auch von der zur Verfügung stehenden Anlagesumme abhängig.

Die Vorteile von Sachwertinvestitionen:

  • Inflationsschutz
  • Krisensicherheit
  • Limitierte Anzahl
  • Die Nachfrage steigt, insbesondere da die Märkte in den Schwellenländern wachsen
  • Sachwerte sind kreditwürdig
  • Gebrauchs- und Schönheitswert (im Gegensatz zu beispielsweise Aktieninvestments)
  • In den meisten Fällen steuerfreie Gewinne (Mindesthaltezeit 2 Jahre)

Eine Anlage in Sachwerte hat gegenüber den klassischen Investitionen einige Vorteile. Bedenken Sie aber auch die Nachteile:

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Aufwand für Lagerung und Instandsetzung
  • Versicherung gegen Verlust, Diebstahl etc.
  • Erforderliches Hintergrundwissen
  • Keine jährliche Rendite sichtbar
  • Verkauf braucht unter Umständen Zeit und Geduld

Experten raten, maximal 20 bis 25 Prozent eines persönlichen Portfolios, in Sachwerten anzulegen. Wenn Sie dies mit Vorsicht und Feingefühl machen und sich vor jedem Kauf sachlich informieren, können Sie mit einer Anlage in Mobilien nur gewinnen.