Fast 50 Millionen Sklav:innen weltweit

Fast 50 Millionen Menschen werden laut einer von der International Labour Organisation veröffentlichten Studie weltweit in moderner Sklaverei gehalten – davon sind rund 28 Millionen Arbeitssklav:innen, weitere 22 Millionen leben in erzwungenen Ehen.

Teures Heizöl, günstige Fernseher

Viele Produkte und Dienstleistungen sind heute deutlich teurer als früher – doch in manchen Bereichen sind die Preise auch gesunken. So sind leichtes Heizöl und Erdgas stark im Preis gestiegen, Elektronikprodukte wie Fernseher oder Mobiltelefone ohne Vertrag sind hingegen deutlich preiswerter gegenüber den Durchschnittspreisen des Jahres 2015. Während die Energiepreise hauptsächlich seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine in den letzten Monaten gestiegen sind, sind die Preise für Fernseher bereits seit 2015 kontinuierlich im Sinkflug.

Schrumpfendes Bäckerhandwerk

Das Bäckerhandwerk steht vor schwierigen Monaten. Die Energie- und Rohstoffpreise sind erheblich gestiegen und die Gasumlage bereitet den Betrieben reichlich Sorgen. Wie die Statista-Grafik zeigt, schrumpft die Branche zudem seit Jahren: die Zahl der Betriebe und die der Auszubildenden nimmt seit Jahren ab.

Wo Konflikte noch zum Alltag gehören

Seit dem 24. Februar 2022 befinden sich die Ukraine und Russland im offenen Krieg, der Konflikt um ukrainische Territorien ist deutlich älter. Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den beiden Ländern begannen bereits 2014 mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch russische Truppen und fanden auch nach der Minsker Abkommen von 2014 und 2015 kein offizielles Ende.

Porsche peilt größten Börsengang seit 26 Jahren an

70 bis 75 Milliarden Euro Marktbewertung, bis zu 9,4 Milliarden Euro Bruttoerlös am ersten Handelstag: Die Prognose für den geplanten Börsengang der Porsche AG am 29. September ist optimistisch, die Aktie bereits jetzt mehrfach überzeichnet, die Nachfrage groß. Wie unsere Grafik auf Basis von Unternehmensangaben und Medienberichten zeigt, läge die Volkswagen-Tochter bei einem Zutreffen der Prognose auf dem zweiten Platz der größten deutschen Börsengänge aller Zeiten.

Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit

Leistungsdruck, Zeitdruck und zu viel Arbeit sind die Hauptgründe für erschöpfte Arbeitnehmer:innen. Das ist das Ergebnis einer Civey-Umfrage im Auftrag des Beratungsunternehmen Auctority, in der 5.000 Personen in Deutschland befragt wurden. Wie unsere Grafik zeigt, werden Geld und Kolleg:innen eher weniger als Problem gesehen.

Erholung der Wirtschaft erst 2024 zu erwarten

Die deutsche Konjunktur kühlt kräftig ab und wird sich der aktuellen Prognose des Ifo-Instituts zufolge auch erst im Jahr 2024 wieder erholen. Hintergrund: Die hohen Inflationsraten lassen laut Ifo-Experten die realen Einkommen der privaten Haushalte sowie deren Ersparnisse schmelzen und reduzieren ihre Kaufkraft. Wie die Statista-Grafik veranschaulicht, rechnet das Ifo-Institut damit, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr noch um 1,6% zulegen und dann im kommenden Jahr um 0,3% schrumpfen wird. Erst 2024 würde die Wirtschaft wieder wachsen.

Energie rechnet sich

Deutschlands große Energieversorger stehen aktuell gut da, wie der Blick auf die aktuellen Gewinne zeigt. Dabei dürfte es einer aktuellen Statista-Prognose zufolge erstmal bleiben. Die Analyst:innen unseres Industry Outlooks Energieversorgung gehen davon aus, dass die Umsätze des deutschen Energieversorgungssektors bis 2027 gegenüber 2019 um über 300 Milliarden Euro zulegen werden – das entspricht einem Wachstum von rund 49 Prozent. Das ist aber noch nichts im vergleich zu Norwegen.

EZB-Leitzins steigt auf 1,25 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die größte Zinserhöhung seit Einführung des Euros beschlossen. Ab 14. September soll der Leitzins in Europa um 0,75 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent steigen, um der Inflation entgegenzuwirken. Die Inflation im Euro-Raum kletterte im August auf ein Rekordhoch von 9,1 Prozent. Grund dafür sind vor allem steigende Lebensmittel- und Energiepreise.

So viel Gas verbrauchen wir im Vergleich zum Vorjahr

Der Erdgasverbrauch in Deutschland ist im laufenden Jahr gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur. So lag der Verbrauch im August 2022 um 2,3 Prozent über dem des August 2021. In den Monaten zuvor war der Verbrauch jedoch zum Teil deutlich rückläufig.