Erbschein


Erbschein zur Beurkundung des Erbrechtes



Ein Erbschein 2019 dient als Nachweis des Erbrechtes. Er kann in verschiedenen bürokratischen und juristischen Angelegenheiten angefordert werden. Dazu gehören beispielsweise Bankgeschäfte vom Konto des Erblassers oder Grundstücksangelegenheiten.

Das Nachlassgericht ist für die Ausstellung von einem Erbschein zuständig. Dafür bedarf es eines Antrags und einer Versicherung an Eides statt hinsichtlich bestimmter gesetzlich vorgegebener Angaben. Dafür muss eine Notarin oder ein Notar beziehungsweise ein Gericht die Versicherung beurkunden. Bei der Erteilung des Erbscheins und der Beurkundung fallen Kosten in Form von Gebühren an. Diese orientieren sich am Nachlasswert, der nach Abzug der Verbindlichkeiten des Erblassers entsteht.

Bei der Beurkundung durch eine Notarin oder einen Notar ist es empfehlenswert, gleich die Versicherung und den Antrag für einen Erbschein gleichzeitig beurkunden zu lassen. Dabei fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Um genaue Informationen über die abzugebenden Urkunden und Erklärungen zu erhalten, richten Sie sich an ein Gericht oder Notariat. Ist ein öffentliches Testament vorhanden, dann kann in einigen Fällen auf einen Erbschein verzichtet werden.

Ratgeber: Erben und Vererben

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