Einnahmen


Einnahmen 2019 Gelder oder Sachwerte Leistungen



Werden Gelder oder Sachwerte laufend oder auch nur einmalig erhalten, handelt es sich dabei um Einnahmen 2019. Arbeitnehmer müssen für die Einnahmen, die sie durch ihre berufliche Tätigkeit erzielen, Lohnsteuern zahlen. Dem gegenüber stehen die steuerfreien Einnahmen, denen beispielsweise typische Berufskleidung, die unentgeltlich vom Arbeitgeber gewährt wird, Notstandsbeihilfe, die der Arbeitgeber in Notsituationen gewährt, oder Gesundheitsförderungen von Seiten des Arbeitgebers angehören.

Auch das Arbeitslosengeld oder gewisse Bezüge aus öffentlichen Mitteln oder aus Stiftungen, wie beispielsweise das Kindergeld oder Stipendien, gehören zu Einnahmen, die auch Personen erzielen können, die keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Ebenso werden die geldwerten Vorteile, die ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern ermöglicht, und Sachbezüge zu den Einnahmen gezählt.

Kommen durch eine unternehmerische Tätigkeit Einnahmen zustande, handelt es sich bei diesen um Betriebseinnahmen, die durch die gesetzlichen Bestimmungen den Gewinneinkunftsarten zugeteilt werden, je nachdem ob es sich um Güter in Geld oder Geldeswert handelt. Liegen zwischenbetriebliche Erwerbe vor, wird nicht darauf geachtet, ob auch für den Geber eine Betriebsausgabe ensteht. Gerade wenn Schenkungen vorgenommen werden, enstehen auf der Seite des Empfängers Betriebseinnahmen, auf der Seite des Gebers dagegen nicht abzugsfähige Betriebsausgaben. Auch wenn ein Unternehmen noch nicht eröffnet wurde, kann dieses bereits Betriebseinnahmen erzielt haben.

Steuerratgeber 2018


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Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2019

Liegt bei Unternehmern keine Pflicht zu Anfertigung einer Bilanz vor und diese wird auch nicht freiwillig vorgenommen, kann der betriebliche Gewinn auch mittels einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermittelt werden. Auch wenn die Ermittlung nicht anhand der Durchschnittssätze durchgeführt werden muss, ist die Einnahmen-Überschuss-Rechnung eine Alternative. Freiberufler und Kleingewerbetreibende müssen beispielsweise keine Buchführung machen.

Um anhand einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung den Gewinn ermitteln zu können, werden die Betriebseinnahmen und die Betriebsausgaben gegenübergestellt, wobei das Zuflussprinzip und das Abflussprinzip berücksichtigt werden. Bevor die Gegenüberstellung erfolgen kann, müssen die Einnahmen und Ausgaben den Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben zugeordnet werden. Auch Abschreibungen sind Teil der Betriebseinnahmen. Außerdem zu beachten ist, dass Wirtschaftsgüter teilweise nicht vollständig in dem Jahr abgesetzt werden können, in dem sie angeschafft oder hergestellt wurden. In dem Fall kommt es jährlich zur gewinnmindernden Berücksichtigung als Betriebsausgaben mit dem Abschreibungsbetrag.

Für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung gibt es die Anlage EÜR, die an das Finanzamt übermittelt werden muss. Dies muss für alle Wirtschaftsjahre, die ab dem Jahr 2011 beginnen, elektronisch geschehen. Liegt eine sogenannte unbillige Härte vor, beispielsweise wenn die elektronische Ausstattung für die Datenübermittlung nicht vorhanden ist, kann ein Antrag gestellt werden, sodass die elektronische Übermittlung ausbleibt.

Kleinen Unternehmen wird die Einnahmen-Überschuss-Rechnung anstelle des Betriebsvermögensvergleichs empfohlen, denn kostspielige Bestandteile wie Buchungen und Inventuren kommen bei dieser Möglichkeit nicht vor. Die Pflicht zur Aufstellung einer Bilanz entfällt, solange der Jahresumsatz eines gewerblichen Unternehmens nicht über 500.000 Euro und der Gewinn nicht über 50.000 Euro hinausgeht. In dem Fall kann sich für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung entschieden werden.