Ehegattenarbeitsverhältnis


Bei einem Ehegattenarbeitsverhältnis muss für die Steuerabzüge der Fremdenvergleich bestanden werden.



Ein Ehegattenarbeitsverhältnis 2019 liegt vor, wenn ein Ehepartner eine Firma besitzt oder eine selbstständige Tätigkeit ausübt und den anderen Ehepartner darin als Arbeitnehmer einbindet. Ein Fremdvergleich ist für dieses Verhältnis Voraussetzung dafür, dass eine steuerliche Anerkennung vorgenommen werden kann.

Neben einem Arbeitsvertrag ist auch ein angemessener Lohn wichtig für einen Fremdvergleich. Um die angemessenen Lohnzahlungen nachzuweisen, sollte dieser anhand von Überweisungen an den Ehepartner geleistet werden. Es kann zur Streichung von Betriebsausgabenabzügen kommen, wenn bei einem Ehegattenarbeitsverhältnis Vorteile entstehen, die in der Regel nicht zwischen einem Arbeitnehmer und Arbeitgeber vorhanden sind.

Ohne eine ernsthafte Vereinbarung des Arbeitsvertrags und der Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen im Vertrag, ist eine steuerliche Anerkennung bei einem Arbeitsverhältnis zwischen Ehegatten nicht möglich. In der Regel sind die Vorgaben des Fremdvergleichs jedoch bei der Einstellung von Familienangehörigen lockerer als bei der Einstellung von Fremden.