E-Bilanz 2018


Gewerbetreibende, Landwirte, Freiberufler und Reeder müssen mittels der E-Bilanz 2018 Bilanzinhalte und Ergebnisse aus Gewinn- und Verlustrechnungen übertragen.



Unter der einzureichenden E-Bilanz 2018 versteht man die Datenfernübertragung der Bilanzinhalte und der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem amtlich vorgeschriebenen Datensatz. Dies gilt ab dem Wirtschaftsjahr 2013.

Steuerpflichtige mit Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleiche haben sich an diese neue Regelung zu halten. Dazu zählen:

  • freiwillig oder gesetzlich dazu verpflichtete bilanzierende Gewerbetreibende
  • Landwirte mit Verpflichtung zur Buchführung
  • Freiberufler, die freiwillig bilanzieren
  • bilanzierende Reeder nach der Tonnagebesteuerung

Vorteile der E-Bilanz sind in erster Linie die Vereinfachung der Bearbeitung der Steuererklärung aber auch der Datenauswertung und des Branchenvergleichs bei der Steuerveranlagung und bei Betriebsprüfungen. Bei der Übermittlung der E-Bilanz muss allerdings darauf geachtet werden, dass das von der Finanzverwaltung bestimmte Gliederungsschema, die Steuertaxonomie, eingehalten wird.

Steuerratgeber 2017

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Neben den regelmäßigen Jahresabschlüssen ist die E-Bilanz auch bei Umwandlungsvorgängen, bei Betriebsveräußerungen und – aufgaben und bei Liquidation verpflichtend.

Zum einen ist die Handelsbilanz + die Überleitungsrechnung eine Übermittlungsvariante, die das Finanzamt gestattet, und zum anderen die Steuerbilanz.
Bei beiden Varianten muss darauf geachtet werden, dass das Buchungsverhalten, der Kontenplan und die Software an die Steuertaxonomie, die von der Finanzverwaltung gewünscht wird, angepasst ist. Diverse variierende Rechtsformen und Wirtschaftsbereiche sind in Kern-, Ergänzungs- und Spezialtaxonomien enthalten.

Durch die E-Bilanz wird die Befreiung von der Übermittlungspflicht aus Billigkeitsgründen vermieden. Solche sind zu hohe finanzielle Kosten oder fehlende individuelle Kenntnisse und Möglichkeiten zur Datenübertragung.