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Deutschlands Nummer Eins: Fußball führt bei Sportverletzungen

Fußball als Hauptursache für Sportverletzungen in Deutschland

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Fußball, die beliebteste Sportart in Deutschland, ist auch der größte Verursacher von Sportverletzungen, wie eine Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zeigt. Etwa ein Drittel aller Sportunfälle, die gemeldet werden, geschehen auf dem Fußballplatz. Dies übertrifft andere Sportarten wie Skisport und Handball deutlich.

Fast 7,4 Millionen Menschen sind in Deutschland in Fußballvereinen aktiv, und Verletzungen sind in dieser Sportart an der Tagesordnung. Laut Versicherungsdaten sind Muskel- und Bänderverletzungen mit 46,3 Prozent am häufigsten, gefolgt von Knochenbrüchen, die 29,1 Prozent der Fußballverletzungen ausmachen.

Die Kosten für medizinische Behandlungen werden zwar von der Krankenkasse übernommen, doch eine private Unfallversicherung bietet zusätzlichen Schutz. Diese deckt nicht nur spezifische Fußballverletzungen ab, sondern bietet weltweiten Schutz rund um die Uhr und kommt auch für Tagegelder und dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen auf. Durchschnittlich leisten die Unfallversicherer bei jeder Fußballverletzung eine Zahlung von etwa 5.300 Euro.

Da Fußballunfälle auch außerhalb des Vereinslebens häufig vorkommen, empfiehlt es sich, insbesondere für Freizeitspieler, eine eigene Unfallversicherung abzuschließen. Neben den medizinischen Behandlungskosten können Versicherte von Reha-Leistungen profitieren, die den Heilungsprozess unterstützen und beschleunigen. Insgesamt melden die Unfallversicherer jährlich rund 268.000 Fälle, von denen 61 Prozent auf Freizeitunfälle und 13,2 Prozent auf Sportverletzungen entfallen.