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Deutsche Städte werden langsam grüner

Deutsche Städte werden langsam grüner

Der Anteil der Grünanlagen an der Siedlungs- und Verkehrsfläche deutscher Städte nimmt zu. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes. Bei Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern betrug er 1996 lediglich 7,7 Prozent. Im Jahr 2018 dagegen ist er auf rund 11 Prozent angewachsen. Dieser stabile Trend lässt sich auch bei Großstädten mit Einwohnerzahlen zwischen 250 000 und 500 000 ablesen. In diesen Städten nahm der Anteil der Grünanlagen an der Siedlungs- und Verkehrsfläche von 1996 bis 2018 um 2,6 Prozentpunkte auf 9,7 % zu. Zu Grünanlagen zählen Parks, Siedlungsgrünflächen, Botanische Gärten, Spielplätze, aber auch Kleingartenanlagen.

Laut Statistischem Bundesamt zeige die Entwicklung, “welch hohe Bedeutung den Funktionen von Grünflächen im urbanen Raum beigemessen wird. In den Metropolen, wo der Weg zu den Naherholungsgebieten im Umland weit und der Bedarf besonders hoch ist, ist also auch der Grünanlagen-Anteil überdurchschnittlich hoch.”

Für die statistische Auswertung der Zahlen zu Grünanlagenflächen wurde laut Statistischem Bundesamt das gleitende Vier-Jahres-Mittel angewendet, indem die Werte des jeweiligen Berichtsjahres mit den Werten der drei vorangegangenen Jahre aufaddiert und gemittelt wurden. Hierdurch werden auftretende jährliche Schwankungen, die mit der Datenerfassung im Katasterwesen im Zusammenhang stehen, ausgeglichen, um den langfristigen Trend der Entwicklung abbilden zu können.