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Corona verändert das Sparverhalten der Europäer

Corona verändert das Sparverhalten der Europäer

Die Corona-Pandemie zwingt die Menschen in Europa zum Sparen – das zeigen Daten von Eurostat zum Bruttosparen der europäischen Bevölkerung. Demnach hat sich das Sparverhalten der Europäer im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Wie die Statista-Grafik zeigt, liegen die Sparquoten momentan europaweit über dem Durchschnittsniveau des ersten Quartals.

Mit über einem Drittel den größten Anteil des Bruttoeinkommens sparen die Iren – noch im vergangenen Jahr wies das Inselvolk eine Sparquote von etwa 12 Prozent auf. Auch in Deutschland hat sich die Bruttosparquote erhöht. Rund 28 Prozent des verfügbaren Bruttoeinkommens wird hierzulande nicht in Form von Konsumausgaben verbraucht.

Dass deutlich weniger Geld für Konsum ausgegeben wird, verdeutlicht die coronabedingt pessimistische Erwartungshaltung vieler Einwohner. Vor allem Tätige im Gastgewerbe und der Kulturbranche müssen langfristig mit Einkommensausfällen rechnen.