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Corona-Krise verzögert Gleichberechtigung von Frauen weiter

Corona-Krise verzögert Gleichberechtigung von Frauen

Frauen haben weltweit noch immer schlechtere Chancen als Männer, an Politik, Wirtschaft Gesundheit, und Bildung teilzuhaben. Die Corona-Pandemie verzögert die Gleichberechtigung nun weiter. Laut dem aktuellen Gender Gap Report 2021 des World Economic Forums (WEF) wird es noch 136 Jahre dauern, bis Frauen Männern weltweit gleichgestellt sind. Die Berechnung ergibt sich aus den Entwicklungen seit Beginn des Reports im Jahr 2006.

Im Vorjahr schätzten die Analysten die Zeit bis zur Gleichstellung von Frauen und Mädchen noch auf 100 Jahre. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden die Gleichberechtigung der Geschlechter nun jedoch um 36 weitere Jahre hinauszögern, wie die Statista-Grafik zeigt. Für die Auswertung wurden die Chancen von Frauen erhoben, an Wirtschaft und Politik teilzuhaben und diese aktiv mitzugestalten. Außerdem wurde der Zugang von Mädchen und Frauen zu Bildung und Gesundheitswesen untersucht. Bei den letzten beiden Kategorien war der Gender Gap nicht mehr ganz zu stark ausgeprägt. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei Politik und Wirtschaft.

Deutschland verschlechterte sich im internationalen Ranking um einen Platz und steht nun auf Rang 11 von 107 Ländern weltweit. Am besten ist die Gleichstellung von Frauen in Island, gefolgt von Finnland, Norwegen und Neuseeland.