Branntweinsteuer


Branntweinsteuer 2018 als Verbrauchsteuer anhand des Branntweinmonopolgesetzes nach der Alkoholmenge und spezielle Steuerermäßigungen



Bei der Branntweinsteuer handelt es sich um eine Verbrauchsteuer, auf die der Bund ein Anrecht hat. Die Erhebung der Branntweinsteuer wird anhand des Branntweinmonopolgesetzes festgelegt.

Abgesehen von dem Alkohol, der aus Korn, Wein, Steinobst, Beeren oder Enzianwurzeln gewonnen wird, muss jeder andere Alkohol an die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein abgeliefert werden. Jedoch kam es vor einigen Jahren zur Abschaffung dieser Ablieferungspflicht. Im Fall von gewerblichen Brennereien trat dies im Betriebsjahr 2006/2007 in Kraft. Bei landwirtschaftlichen Verschlussbrennereien geschah die Abschaffung erst im Betriebsjahr 2013/2014. An die Stelle der Ablieferungspflicht trat die Branntweinabnahme. Diese beinhaltet die Feststellung und Abfertigung des erzeugten Branntweins nach der Weingeistmenge.

Für die Berechnung der Steuer wird die Alkoholmenge des Erzeugnisses zu Grunde gelegt. Diese wird bei einer Temperatur von + 20 Grad Celsius betrachtet.

Es wird ein Regelsteuersatz von 1,303 Euro je Hektoliter Alkohol angewendet, wenn es sich um Branntweine handelt, die von der Bundesmonopolverwaltung veräußert werden. Liegen Abfindungsbrenner und Stoffbesitzer innerhalb einer monopolbegünstigten Erzeugungsgrenze, verringert sich der Steuersatz auf 1.022 Euro. Im Fall von Verschlusskleinberennereien, die im Jahr maximal 4 Hektoliter reinen Alkohol produzieren, wird der Steuersatz noch weiter heruntergesetzt, sodass dieser nur noch 730 Euro beträgt.

Steuerratgeber 2017

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