Betriebsprüfung 2018


Vorgaben für die Betriebsprüfung 2018 der Angaben von Steuerpflichtigen und gegebenenfalls deren digitaler Daten.



Eine Betriebsprüfung 2018 oder Außenprüfung beinhaltet die Überprüfung der Angaben eines Steuerpflichtigen, die Auswirkungen auf die Besteuerung haben. Dabei kann nur ein bestimmter Sachverhalt untersucht werden, aber auch mehrere Steuerarten oder Besteuerungszeiträume.

Die Finanzbehörde erstellt eine schriftliche Prüfungsanordnung mit Rechtsbehelfsbelehrung und legt in dieser den Umfang der Betriebsprüfung fest. Freiberufler oder Steuerpflichtige mit einem gewerblichen oder land- und forstwirtschaftlichen Betrieb können unter anderem einer Außenprüfung unterzogen werden.

Ist dabei gewährleistet, dass der Prüfungszweck erhalten bleibt, dann muss zu einem bestimmten Zeitraum vor dem Prüfungsbeginn über die Betriebsprüfung informiert werden. Somit müssen Name des Prüfers, Prüfungsbeginn und die Prüfungsanordnung bekannt gegeben werden. Kann der Steuerpflichtige glaubwürdige Gründe nachweisen, die für die Verschiebung des Prüfungsbeginns zählen, kann ein Antrag auf die Verschiebung vom Steuerpflichtigen gestellt werden.

Beginnt die Betriebsprüfung und die Prüfer erscheinen beim Steuerpflichtigen, müssen diese sich direkt zu Anfang ausweisen. Datum und Uhrzeit müssen angegeben werden um den Beginn der Außenprüfung aktenkundig zu machen.

Steuerratgeber 2017

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Bezüglich der Informationen, die bei der Betriebsprüfung eingeholt werden sollen, weil sie für die Besteuerung relevant sind, hat der Steuerpflichtige die Pflicht, die Prüfer zu unterstützen und ihnen beispielsweise anhand von Aufzeichnungen, Büchern, Geschäftspapieren und weiteren Urkunden nachweislich Auskunft zu geben. Der Zeitpunkt einer Außenprüfung wird auf einen Termin während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten festgesetzt.

Sollten Steuerpflichtige EDV-gestützte Buchführungssysteme nutzen, müssen die Grundsätze der Prüfung digitaler Unterlagen (GDPdU) und die Grundsätze ordnungsgemäßer Speicherbuchführung (GoS) gewährleistet sein, sodass die Prüfer Zugriff auf die firmeneigenen Datenverarbeitungssysteme haben.

Bezüglich des Zugriffsrechts der Betriebsprüfung gibt es drei verschiedene Stufen:

  • Z-1-Zugriff: Nur-Lese-Zugriff
  • Z-2-Zugriff: Mittelbarer Zugriff durch Aufbereitung des Prüfungspflichtigen nach Prüfervorgaben
  • Z-3-Zugriff: Überlassung eines Datenträgers zur unmittelbaren Auswertung durch den Prüfer

Eine neue Fassung der Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von elektronischen Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen und zum Datenzugriff aktualisiert in einigen Punkten die oben genannten.