Beihilfe 2018


Beihilfen 2018 bei außergewöhnlichen finanziellen Belastungen durch den Arbeitgeber oder öffentliche Mittel



Um seinen Arbeitnehmern bei außergewöhnlichen finanziellen Belastungen unter die Arme zu greifen, leistet der Arbeitgeber gelegentlich oder einmalig Geld- oder Sachleistungen. Man spricht in solchen Fällen von Beihilfen. Sobald eine bestimmte Grenze überschritten wurde, wird die Beihilfe wie steuerpflichtiger Arbeitslohn behandelt.

Des Weiteren gibt es Beihilfen, die öffentliche Kassen leisten, um öffentliche Interessen zu unterstützen. Zwecke des öffentlichen Interesses sind beispielsweise Erziehung, Ausbildung, Forschung, Wissenschaft und Kunst. Werden die Beihilfen von öffentlichen Kassen geleistet, gelten diese als steuerfreie Einnahmen.

Vom Arbeitgeber gewährte Beihilfen

Will der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine Beihilfe gewähren, weil ein Krankheits- oder Unglücksfall eingetreten ist, muss dies gerechtfertigt sein. In der Regel sind Beihilfen im Fall von Krankheit, Tod oder weiteren Situationen, in denen man von Unglück spricht, in Höhe von 600 Euro nachvollziehbar und somit nicht zu versteuern. In speziellen Notfällen können Arbeitgeber auch höhere Beihilfen gewähren. Allerdings werden die finanzielle Lage und der Familienstand in die Beurteilung eingebunden, ob es sich tatsächlich um einen Notfall handelt. Demnach handelt es sich nicht um einen Notfall, wenn Steuerpflichtigen Arbeitslosigkeit droht oder diese bereits eingetreten ist. Gründet ein Arbeitnehmer eine Familie oder heiratet, zahlen viele Arbeitgeber eine Beihilfe. In diesen Fällen ist die Steuerfreiheit jedoch nicht mehr gewährleistet.

Aus öffentlichen Mitteln gewährte Beihilfen

Bei Beihilfen aus öffentlichen Mitteln wird die Steuerfreiheit immer gewährleistet, da bereits im Vorfeld, wenn die Vergabe von Beihilfen besprochen wird, Kontrollen vorgenommen werden.