Arbeitslohn 2018


Arbeitslohn 2018 wird im Rahmen eines Dienstverhältnisses vom Arbeitgeber für die Arbeitsleistung an den Arbeitnehmer gezahlt.



Wer einer Arbeitnehmertätigkeit nachgeht, erzielt Arbeitslohn 2018 in Form von Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit. Diese Personen haben entweder im öffentlichen oder im privaten Dienst Beschäftigungsverhältnisse. Auch Beamte, Geschäftsführer einer GmbH oder Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft zählen zu der Gruppe der Arbeitnehmer.

Aus einem Dienstverhältnis enstehende Einnahmen, seien es Geld oder Sachbezüge beispielsweise, gelten als Arbeitslohn, wobei nicht von Bedeutung ist, ob seitens des Arbeitnehmers ein Rechtsanspruch auf die Zahlungen besteht oder diese als laufende Bezüge gewährt werden.

Darüber hinaus sind Arbeitnehmer auch weiterhin Arbeitnehmer, wenn sie bereits in Rente oder Pension gegangen sind, jedoch noch Bezüge durch das ehemalige Beschäftigungsverhältnis erhalten, wie es durch Alters- oder Invaliditätsbezüge der Fall ist. Im Gegensatz dazu werden Einkünfte aus Renten der gesetzlichen Krankenversicherung als sonstige Einkünfte gewertet.

Personen gehören zur Gruppe der Arbeitnehmer, wenn ein Arbeitsverhältnis besteht, durch das ihnen eine Schuld gegenüber einem Arbeitgeber entsteht, diesem Arbeitskraft zu leisten. Bei dem Arbeitgeber kann es sich um eine öffentliche Körperschaft, ein Unternehmen aber auch einen Haushaltsvorstand handeln. Wichtig ist auch, dass der Arbeitnehmer den Anweisungen des Arbeitsgebers zu folgen hat.

Der Arbeitslohn, der den Einnahmen aus nicht selbstständiger Arbeit zugeordnet wird, besteht zum einen aus den laufenden Lohnzahlungen, wie beispielsweise Monatsgehalt, Tageslohn, geldwerte Vorteile oder Mehrarbeitszuschläge, und aus sonstigen Bezügen, bei denen es sich um Leistungen handelt, die nicht regelmäßig vom Arbeitnehmer bezogen werden. Unter die sonstigen Bezüge fallen unter anderem Abfindungen, Tantiemen oder das 13. Gehalt.

Die folgenden Leistungen zählen zu dem Arbeitslohn

  • Löhne, Gehälter, Gratifikationen
  • Sachbezüge
  • weitere Vorteile wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld
  • Entschädigungen wie Abfindungen
  • der Ersatz von Fahrtkosten, sollten dieser über den steuerfreien Betrag hinaus gehen
  • Wartegelder, Ruhegelder, Witwen- und Waisengelder
  • Bezüge aus früheren Dienstverhältnissen
  • Zuschüsse im Krankheitsfall
  • Mehrarbeitsentlohnung oder Gefahrenzulagen
  • Trinkgelder, Bedienzuschläge, weitere Zuwendungen für die seitens des Arbeitnehmers ein Rechtsanspruch besteht

Vorsorgeuntersuchungen oder Fortbildungsmaßnahmen, die vom Arbeitgeber aus betrieblichem Interesse gezahlt werden, gelten nicht als Arbeitslohn, denn dabei handelt es sich nicht um Gegenleistungen, die für den erbrachten Arbeitslohn geleistet werden.

Arbeitslohn Rückzahlung

Zahlt ein Arbeitnehmer seinen besteuerten Arbeitslohn an den Arbeitgeber zurück und das Dienstverhältnis besteht noch, so wird diese Zahlung entweder als negative Einnahme bewertet oder mit dem noch offenen Arbeitslohn verrechnet. Sollte das Dienstverhältnis bereits beendet sein, ist die einzige Option die Bewertung der Rückzahlung als negative Einnahme.

Bei der jährlichen Einkommensteuererklärung werden diese negativen Einnahmen angegeben, und zwar als negative Einnahmen aus nicht selbstständiger Tätigkeit. Den entstandenen positiven Einnahmen aus nicht selbstständiger Tätigkeit werden die negativen Einnahmen dann angerechnet. Gibt es dabei keine positiven Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit, sondern nur die negativen, dann kommt es zu einem vertikalen Verlustausgleich, bei dem die negativen Einkünfte mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden. Dafür können beispielsweise Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Einkünfte aus Kapitalvermögen herangezogen werden.

Steuerfreibeträge 2018

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Arbeitslohn Verzugszinsen

Der Arbeitgeber muss Verzugszinsen zahlen, wenn er nicht rechtzeitig den Arbeitslohn an die Arbeitnehmer übermittelt. Diese Zinsen werden dann allerdings nicht als steuerpflichtiger Arbeitslohn gewertet sondern stattdessen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gezählt.

Für die Verzugszinsen müssen im Vorfeld nicht wie für den Arbeitslohn Steuern gezahlt werden sondern erst dann, wenn es zur Veranlagung für die Einkommensteuererklärung kommt. Darüber hinaus müssen generell nur dann Steuern für die Einkünfte aus Kapitalvermögen gezahlt werden, wenn der Sparerfreibetrag und die Werbungskostenpauschale überschritten wurden. Zusammen genommen liegen diese bei 801 Euro für Alleinstehende und bei 1.602 Euro für Verheiratete.

Arbeitslohn – Geld und Sachbezüge

Als Arbeitslohn gilt nicht nur der reine Lohn für die verrichtete Arbeit, die ein Arbeitnehmer erbringt, sondern ebenso weitere Einkünfte, die er in Form von Gratifikationen, Tantiemen, Wartegeldern, Ruhegeldlern, Witwen- und Waisengeldern oder weiteren Bezügen erhält. Wichtig ist, dass diese Einkünfte mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehen müssen, wobei es keine Rolle spielt, ob die Einkünfte dann regelmäßig oder einmalig zustande kommen.

Abgesehen von den genannten Geldern werden auch Sachbezüge dem Arbeitslohn zugeordnet. Bei solchen handelt es sich beispielsweise um Firmenwohnungen, die der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern unentgeltlich oder verbilligt zur Verfügung stellt. Das gleiche gilt für Firmenfahrzeuge oder weitere Waren und Dienstleistungen.