Altersentlastungsbetrag


Der Altersentlastungsbetrag sorgt für steuerliche Begünstigungen der im Alter erzielten Einkünfte, ausgenommen von Renten und Pensionen.



Während steuerliche Begünstigungen für Renten durch den Besteuerungsanteil und für Pensionen durch den Versorgungsfreibetrag gewährleistet werden, kommt es für die weiteren Einkünfte im Alter zu solch einer Begünstigung durch den Altersentlastungsbetrag 2019. Abgesehen von Renten und Pensionen profitieren davon alle im Alter erzielten Einkünfte.

Die Wirkung des Altersentlastungsbetrags funktioniert, indem dieser die Summe der Einkünfte vermindert, sodass es nach dem Abzug zur Ermittlung der Gesamteinkünfte kommt. Im Gegensatz dazu kommt es zum Steuervorteil durch den Versorgungsfreibetrag und den Besteuerungsanteil schon während der Ermittlung.

Anspruch auf den Altersentlastungsbetrag haben Menschen, die das 65. Lebensjahr erreicht haben. Sollte es dazu schon vor dem Beginn des Kalenderjahres kommen, ist der Anspruch vorhanden. Indem der Betrag die Einkünfte verringert, mindert er die Steuerlast.

Rechtslage zum Altersentlastungsbetrag seit 2005

Wichtig für den Altersentlastungsbetrag ist das Kalenderjahr, dem die Vollendung des 64. Lebensjahres voran geht. So wird für jedes Kalenderjahr der Altersentlastungsbetrag in Prozent der Einkünfte angegeben und daraufhin der Höchstbetrag ermittelt. Für das Jahr 2005 beispielsweise liegt der prozentuale Anteil der Einkünfte bei 40% und der Höchstbetrag bei 1.900 Euro, während die Daten für das Jahr 2019 20,8% und als Höchstbetrag 988 Euro vorsehen.

Steuerfreibeträge 2019

In dieser kostenlosen Übersicht erhalten Sie die wichtigsten Daten und Zahlen zu den Steuerfreibeträgen und Förderbeträgen 2018. Wir senden Ihnen diese gerne per E-Mail zu. Die Datenschutzerklärung können Sie hier lesen: https://www.finanzleser.de/datenschutz/ Powered by ConvertKit

Rechtslage zum Altersentlastungsbetrag bis 2005

Als Bemessungsgrundlage für den Altersentlastungsbetrag wird der Bruttoarbeitslohn mit weiteren Einkünften, wie beispielsweise denen aus Vermietung und Verpachtung, zusammengenommen. Diese Einkünfte werden mit den Verlusten verrechnet, wobei steuerfreie Einkünfte, der pauschal besteuerte Arbeitslohn und Versorgungsbezüge wie Pensionen nicht mit einbezogen werden. Von der Bemessungsgrundlage stellen 40%, jedoch maximal 1.908 Euro, den Altersentlastungsbetrag dar. Dieser wirkt sich bereits bei der Lohnsteuerberechnung aus und nicht erst bei der Veranlagung zur Einkommensteuer.