Änderungen 2018 in der Steuererklärung und Sozialversicherung


Die wichtigsten Änderungen 2018 für Verbraucher



Das Jahr 2018 führt wieder zu einigen Änderungen in der Steuererklärung und in der Sozialversicherung. Die wichtigsten Änderungen 2018 haben wir hier zusammengestellt:

  • Änderungen der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf jährlich 53.100 Euro  (2017: 52.200 Euro)
  • Der durchschnittliche kassenindividuelle Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung wurde für 2018 auf 1,0 % (2017: 1,1%)  reduziert
  • Senkung des Beitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 18,6% (2017:18,7%)
  • Änderung der Versicherungspflichtgrenze bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (Jahresarbeitsentgeltgrenze) auf jährlich 59.400 Euro (2017: 57.600 Euro)
  • Anhebung der  Beitragsbemessungsgrenzen in der allgemeinen Renten- und Arbeitslosenversicherung auf jährlich 78.000 Euro (2017: 76.200 Euro) im Westen und auf  69.600 Euro (2017: 68.400 Euro) im Osten
  • Änderungen der Bezugsgröße in der Sozialversicherung (für Kranken- und Pflegeversicherung) auf jährlich 36.540 Euro (2017: 35.700 Euro)
  • Erhöhung des Teilbetrags der Vorsorgepauschale für die Rentenversicherung um 4 Prozentpunkte auf 72 %
  • Erhöhung des monatlichen Grundfreibetrags auf 9.000 Euro (2017: 8.820 Euro)
  • Änderung des Kinderfreibetrags auf 7.428 Euro (2017: 7.356 Euro)
  • Erhöhung des monatlichen Regelsatzes auf 416 Euro (2017: 409 Euro)
  • Änderung des Gleitzonenfaktors auf 0,7547 (2017: 0,7509)
  • Verringerung der Insolvenzgeldumlage auf 0,06 % (2017: 0,09%)
  • Der monatliche Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger steigt zum 1. Januar 2018 von derzeit 409 Euro auf 416 Euro, der Betrag für Paare erhöht sich von 368 Euro auf 374 Euro pro Partner.
  • Ebenfalls etwas höher fällt ab dem 1. Januar 2018 der Preis für die Hauptuntersuchung aus. Bei allen Autos wird die Abgasuntersuchung wieder am Auspuff gemessen.
  • Der größte Schein der Gemeinschaftswährung wird nicht mehr gedruckt und soll ab Ende des Jahres 2018 nicht mehr ausgegeben werden.
  • Die Abgabe der Steuererklärung wird einfacher – zumindest was das Einreichen von Belegen angeht. Ab 2018 genügt es, die Belege aufzuheben und sie auf Nachfrage einzureichen.
  • Die aktualisierten Steuerformulare 2017 stehen auch wieder zu Verfügung.
  • Bei Online-Abodiensten fällt im kommenden Jahr das sogenannte Geoblocking weg: Ab dem 20. März 2018 dürfen diese Dienste wie Sky oder Netflix auch im EU-Ausland genutzt werden, ohne dass die Anbieter dafür zusätzliche Gebühren erheben dürfen.